Zeitgleich mit dem Beginn des 101. Katholikentags fand die Auftaktveranstaltung des ersten Ketzertags in Münster statt. Unter dem Veranstaltungstitel "Keine Knete für Gebete" klärten die Referenten Maximilian Steinhaus und Johann-Albrecht Haupt das zahlreich erschienene Publikum über die Finanzierung der Kirchen aus öffentlichen Kassen in Deutschland auf.
Der Politologe und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sprach an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über sein neues Buch "Integration. Ein Protokoll des Scheiterns". Nach einem kurzen Vortrag stellte sich der Autor einer emotional und kontrovers geführten Debatte.
Um "Neuronale Perspektiven für den Umgang mit Neuem" ging es Mitte April in Nürnberg bei dem gut besuchten Symposium "Was hält uns jung?". Dies ist der erste Teil des Berichts über ein anregendes Wochenende voller Vorträge.
In der ausverkauften Jazzschmiede zeigte sich Philipp Möller wieder in Höchstform bei der Vorstellung seines aktuellen Bestsellers "Gottlos glücklich". Möller trat dort auf Einladung des DA!, der Düsseldorfer Regionalgruppe der gbs auf. Dabei kam die satirische Komponente nicht zu kurz, so dass ein interessantes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm geboten wurde.
Welche Bedeutung hat Künstliche Intelligenz für das Menschen- und Weltbild? Bernd Vowinkel stellte in seinem Vortrag beim Humanistischen Salon Nürnberg eines der Themen seines neuen Buches "Wissen statt Glauben!" vor.
Hatte die uns bekannte Welt einen Anfang? Wird sie ein Ende haben? Und warum ist sie eigentlich gerade so, dass es uns gibt? Diese und weitere Fragen standen am Anfang des Vortrags von Rüdiger Vaas, der im Rahmen dieses Aufklärungsdienstes einen guten Überblick über die großen kosmologischen Fragen und den Stand der Forschung gegeben hat.
War die Reformation für die Aufklärung notwendig? Hat sie den Frauen Fortschritte gebracht? Wie steht's um die Reform des Islam? Wie reformiert sich die Wissenschaft? Und welche Reformationen des Denkens stehen uns wohl noch bevor? Diese und andere Fragen wurden am vergangenen Wochenende beim hochkarätig besetzten "Denkfest" in Zürich diskutiert.
Über die Bibel und den Glauben debattierten im Humanistischen Salon Nürnberg zwei Theologen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite eine gläubige Protestantin und Professorin für Christliche Publizistik. Auf der anderen Seite ein promovierter Theologe, der zum Autor und Herausgeber zahlreicher religionskritischer Schriften wurde.
Neben dem "Dieselgate" spielt im beginnenden Bundestagswahlkampf auch eine Rolle, wie vom "Klimakiller Kohle" auf Formen regenerativer und nachhaltiger Energie umgestiegen werden kann. Das Zeitfenster, um das international gesteckte Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, wird immer kleiner.
Der Autor und Luther-Kenner Dr. Reinhold Schlotz sprach am Montag in der Berliner URANIA über den Antisemitismus des derzeit allseits gefeierten Reformators. Die Veranstaltung des Trägervereins des Humanistischen Pressedienstes wurde von hpd-Redakteur Thomas Hummitzsch moderiert.
Über den Zusammenhang von wachsender Ungleichheit und Kapitalkriminalität wurde auf der diesjährigen Fachtagung von Business Crime Control (BCC) in Frankfurt am Main diskutiert. Drei kompetente Referenten beleuchteten verschiedene Aspekte des Themas. Dr. Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellte empirisch exakte Daten zum Auseinanderdriften sowohl von Einkommen wie auch von Vermögen in der Bundesrepublik vor.
Auf einer Podiumsdiskussion des Humanistischen Salons Nürnberg über ethische Konflikte des beginnenden und sterbenden Lebens kritisierten der Ethiker Dieter Birnbacher und der Neurologe Frank Erbguth den neuen Sterbehilfe-Paragraphen 217 scharf.
Am 16.12.2016 war es so weit: Der Luther-Truck erreichte Tübingen. Luther-Truck, das ist eine Wanderausstellung der Evangelischen Kirche, der so genannte europäische Stationenweg anlässlich des Reformationsjubiläums 2017.
Wer neu in der säkularen Szene ist, könnte auf die Idee kommen, weltliche Humanisten müssten sich weitgehend einig sein in ihrer Bewertung christlicher Moral. Doch das ist natürlich mitnichten der Fall. Wie weit die Sichtweisen auseinandergehen können, bewies am letzten Wochenende eine Debatte zwischen Andreas Edmüller und Gerhard Engel mit dem Titel "Christliche Werte? Streit um ein schwieriges Erbe"
Am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, lud das Säkulare Forum Hamburg e.V. unter dem Titel "Tag der Menschenrechte: Tag zum Feiern oder Trauern" erstmals zu einer Diskussionsveranstaltung. Der Rechtsanwalt Dr. Thomas Heinrichs, Gutachter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Hans-Peter Strenge, Synodenpräsident a.D. der Nordelbischen Kirche beleuchteten die Vor- und Nachteile des deutschen Religions- und Weltanschauungsrechts und stellten sich den Fragen des Publikums.