Wissenschaft

Wie das Gehirn Objekte erkennt

Um einen Stuhl oder einen Hund als solchen zu erkennen, zerlegt das Gehirn ein Objekt in einzelne Eigenschaften und setzt es anschließend wieder zusammen. Bislang war jedoch unklar, um welche Eigenschaften es sich dabei handelt. Forschende des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben diese nun identifiziert – von "bunt" und "flauschig" bis "wertvoll" – und stellen fest: Es sind lediglich 49 Merkmale, anhand derer wir beinahe jedes Ding erkennen.

Der Alchemist – Gemälde von David Teniers dem Jüngeren

Sternstunden der Wissenschaft

Dem Physiker, Unternehmer und Buchautor Lars Jaeger ist es ein wichtiges Anliegen, die Bedeutung von Wissenschaft und technologischer Entwicklung, aber auch von Philosophie und Geschichte, einem breiten Publikum nahe zu bringen, wissenschaftliches Denken in seinen Aus- und Wechselwirkungen zu erläutern und die Möglichkeiten, aber auch Gefahren neuester Technologien aufzuzeigen. Sein neuestes Buch bietet historisch und thematisch weitumfassende, tiefgründige Lektüre auf populärwissenschaftlich hohem Niveau.

Die Identittätslinke und ihre Positionen

Immer wieder ist von einer "Identitätslinken" die Rede. Doch was ist damit genau hinsichtlich bestimmter Auffassungen gemeint und welche Positionen werden dort vertreten? Und wie steht es um deren Einstellung zu individualistischen und universalistischen Prinzipien? Antworten auf diese Fragen formuliert der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber.

Bücher, die die Welt veränderten

"Bücher, die die Welt veränderten" präsentiert eine Jahrtausendreise durch die Naturwissenschaften; anhand 150 herausragender Werke veranschaulicht Brian Clegg die Entwicklung der Wissenschaft vom Altertum bis zur Neuzeit und bietet gleichzeitig eine umfassende Geschichte der naturwissenschaftlichen Literatur und ihrer Autoren.

Eine gelbe Milbe durch ein Elektronenmikroskop

Wissenschaft ist wunderschön

Erfolgreiche populärwissenschaftliche Autoren beleuchten die Faszination wissenschaftlichen Fortschritts, indem sie neben wissenschaftlicher Betrachtungsweise auch die Perspektiven interessierter Laien einnehmen und mit vereinfachtem Fachvokabular Spannungsbögen erzeugen. Der junge promovierte Quantenphysiker und Wissenschaftspublizist Florian Aigner verfügt über diese Fähigkeit; im vorliegenden Buch vermittelt er – tiefgründig und humorvoll – wissenschaftliche Erkenntnisse und die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens.

Was denkt und wie lebt ein Humanist?

Der Humanistische Pressedienst hat Ende Juli einen Artikel von Matthias Freyberg veröffentlicht: "Lebenssinn und der Mut zu sich selbst". Dem Buchautor Uwe Lehnert genügten die darin geäußerten Gedanken darüber, dass wir einer mitleidlosen Natur ausgeliefert sind, nicht. Er versucht aufzuzeigen, wie ein Humanist denkt und lebt.

Straßenszene in Berlin

Regionale Lockdowns können Gesamtdauer der Beschränkungen verkürzen

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen hat am Computer mögliche Verläufe der Corona-Pandemie simuliert. Die Berechnungen zeigen, dass regionale Maßnahmen die Epidemie mit deutlich weniger Einschränkungen unter Kontrolle halten können als national verhängte Lockdowns, wenn die Anzahl überregionaler Infektionen niedrig genug ist.