Am vergangenen Samstag fand das Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft in Nürnberg statt. In diesem Jahr war es besonders hochkarätig besetzt und ging unter anderem der Frage nach, wie relevant Feuerbach für die Gegenwart ist.
Die Beendigung des Schweigens über die Missbrauchsverbrechen der katholischen Kirche und der Kampf für Entschädigungszahlungen an die Opfer standen im Mittelpunkt einer zweitägigen Konferenz in Frankreich. Betroffene und internationale Freidenkerorganisationen tagten in Grenoble und Lyon.
1945 veröffentlichte der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper sein berühmtes Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Ungefähr 80 Jahre später, am 11. Oktober 2025, veranstaltete die Gesellschaft für kritische Philosophie in Zusammenarbeit mit der Humanistischen Akademie im Marmorsaal des Nürnberger Presseclubs ein Forum in Gedenken an Poppers Buch sowie über dessen Zeitmäßigkeit.
Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige Kortizes-Symposium im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg statt. Das Thema: "Identität im Wandel – Neurowissenschaft und Selbstbild".
In den letzten 20 Jahren haben sich die weltanschaulichen Verhältnisse rasant verändert: Deutschland gilt inzwischen als "säkulares Land". Doch was heißt das – und was folgt daraus? Hiermit beschäftigt sich eine hochkarätig besetzte Tagung, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) am 25. Oktober in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin stattfindet.
Beim diesjährigen Forum von Gesellschaft für kritische Philosophie und Humanistischer Akademie sollen der gegenwärtige Zustand wie die Aussichten offener Gesellschaften diskutiert und dabei auch hochaktuelle Entwicklungen in den Blick genommen werden. Die eintägige Veranstaltung findet am 11. Oktober in Nürnberg statt.
Mythen und Glaubenssätze mit wissenschaftlichen Fakten abzugleichen, das tun Skeptiker seit jeher auf der Jahreskonferenz "SkepKon". Diesmal ist ein weiteres Element hinzugekommen: Den Dialog auf die Bühne zu holen, Vertreter unterschiedlicher Wertvorstellungen an einem Tisch zusammenzubringen und in kontroversen Debatten wertschätzend zu diskutieren. Zudem zeigte sich die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) mit einem erweiterten Themenspektrum, das neben Althergebrachtem wie alternativen Heilmethoden oder Prä-Astronautik auch aktuelle gesellschaftliche Debatten umfasst.
Mit großer Besorgnis nimmt Doctors for Choice Germany e.V. zur Kenntnis, dass Prof. Dr. Angela Köninger, Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), beim "Leben.Würde"-Kongress 2025 des Bundesverbands Lebensrecht an diesem Wochenende als Seminarleiterin auftritt.
Nicht einfach weitermachen, sondern Wandel gestalten; Lebensfreude statt Untergangsstimmung; gemeinsames Handeln statt erhobenem Zeigefinger: Der 9. Cradle to Cradle Congress zeigte, wie Zukunft gelingt. Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Steffi Lemke versammelten sich am 13. und 14. März rund 80 Redner und 1.000 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an der TU Berlin.
Wir Menschen halten unsere Wahrnehmungen und Handlungen gern für durchweg bewusst und überlegt. Doch die Forschung der letzten Jahrzehnte hat diesen angenehmen Glauben gehörig ins Wanken gebracht. Diesem spannenden Thema widmet sich das "Symposium Kortizes", das vom 4. bis 6. Oktober im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stattfindet.
Mit rund 150 Teilnehmenden beim C2C Summit: Labor Tempelhof und 180.000 Besuchenden von drei Konzerten der Band Die Ärzte am 23., 24. und 25. August 2024 ist das Leuchtturmprojekt für am Kreislaufprinzip "Cradle to Cradle" orientiere Großkonzerte in die zweite Runde gestartet.
Zum Welthumanist*innentag hatte der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVD BB) ins Futurium in Berlin zu einem Zukunftskongress eingeladen. Bei dem Kongress mit dem Titel "Keine Zukunft? Ohne uns!" ging es um Themen wie Bildung, Menschenrechte, KI und Klima. Dabei sprachen unter anderem Roger Spindler vom "Zukunftsinstitut", der amerikanische Soziologe Phil Zuckerman, die Transformationsforscherin Maja Göpel, der Kriminalbiologe Mark Benecke und der Philosoph Julian Nida-Rümelin.
Rund 270 skeptische Köpfe trafen sich am "Himmelfahrts"-Wochenende (9. bis 11. Mai) in Augsburg zur SkepKon. Die Jahreskonferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) wartete mit einem vielfältigen Themenspektrum auf, von Pseudo- und Antiwissenschaft, Verbraucherschutz, Sozialwissenschaften bis zu einem Ansatz für mehr skeptisches Denken in der Schulbildung.
Nach 2020 fand der C2C Congress 2023 erstmals wieder in Berlin statt. Rund 800 Teilnehmende und 90 Speaker*innen diskutierten am 8. und 9. September an der TU Berlin über Cradle to Cradle (C2C) und den Stand der Circular Economy. Die Bilanz: Inspirierende Best Practices von C2C-Unternehmen und solchen, die sich auf dem Weg dahin befinden, wissenschaftliche Diskurse und jede Menge Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.
In der dänischen Hauptstadt fand im August der Humanistische Weltkongress statt. In zahlreichen Veranstaltungen arbeiteten humanistische Menschen aus aller Welt Grundlagen und Strategien für eine demokratischere Welt aus, setzten sich mit den Gefahren für die Demokratie auseinander und gaben schließlich eine gemeinsame Deklaration heraus.