WEIMAR. (hpd) Vor 120 Jahren, am 14. Juni 1895, wurde Susanne Leonhard geboren. Wer war diese Frau, die sich bereits als junge Studentin – zur Zeit des 1. Weltkrieges – der radikalen Friedensbewegung und der sozialistischen Linken anschloss? Ihr Leben und Werk stellt Herausgeber Heiner Jestrabek in seiner neuen Publikation mit dem etwas umständlichen Titel “Susanne Leonhard: Unterirdische Literatur im revolutionären Deutschland, Gestohlenes Leben, Freies Denken – Dokumentation zu Leben und Werk” vor.
OSTERWITZ (AT). (hpd) Ob Religion oder Esoterik, die meisten Menschen hängen einem Glauben an, selbst Atheisten sind nicht selten von der Kraft der Homöopathie, der Macht der Astrologie oder von alternativen Heilmethoden in Form diverser “Wunderkuren” überzeugt. Kann es sein, dass wir Menschen, wie manche Evolutionsbiologen und Erkenntnistheoretiker meinen, zum Glauben programmiert (verdammt) sind?
Rund 15000 Menschen sind am Montag Abend dem Aufruf gefolgt, eine Friedenskette durch die Münchner Innenstadt zu bilden. Eine parallel stattfindende xxgida-Kundgebung wurde dabei vollständig in den Schatten gestellt.
BONN. (hpd) Der Historiker Heinrich August Winkler legt mit “Geschichte des Westens. Die Zeit der Gegenwart” den vierten und letzten Band seines gleichnamigen Projektes vor. Auch die Darstellung der Ereignisse der letzten 25 Jahre beeindruckt durch die enorme Kompetenz des Autors, man hätte sich aber mehr Ausführungen zum Spannungsverhältnis von westlicher Politik und westlichen Wertvorstellungen gewünscht.
Wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zeigen bayerische Politiker, wie wenig sie von der Geschichte gelernt haben.
Nach Recherchen von "Report Mainz" hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte seit Beginn der Pegida-Bewegung mehr als verdoppelt.
ASCHAFFENBURG. (hpd) Die Pegida-Demonstrationen mit ihrer Drohkulisse einer “Islamisierung des Abendlandes” und die Morde von Paris haben wieder einmal eine Debatte über die Rolle des Islams in Europa in Schwung gebracht. Das Thema ist Gesprächsstoff, vom Feuilleton bis zum Stammtisch. Doch leider beherrschen unsinnige Vorwürfe, unsinnige Forderungen, unsinnige Hoffnungen die Diskussion. Politische Perspektiven auf gesellschaftliche Veränderungen eröffnen sich daraus nicht.
Eine ernüchternde Bilanz zogen die Vertreter der Opfer, was die Aufarbeitung der vor fünf Jahren bekannt gewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch betrifft.
Wie sich jetzt herausstellte, ist der Trojaner "Regin", der unter anderem auch im Netzwerk des Bundeskanzleramtes gefunden wurde, ein vom NSA eingesetztes Spionagewerkzeug.
Alexander Kissler kritisiert, dass aus der Solidarität mit den Opfern des Pariser Terroranschlags ein Verständnis für die Motive der Täter wurde. Denn wenn nun Blasphemie strenger geahndet werden würde, wäre das das falsche Signal.
BERLIN. (hpd) Die Flaggen standen heute auf Halbmast. Nicht nur in der Gedenkstätte Auschwitz (poln. Oświęcim), sondern auch am Berliner Reichstagsgebäude. Denn der 27. Januar ist seit dem Jahre 2005 auf Beschluss der Vereinten Nationen “Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust” und wird seit dem Jahre 2006 weltweit begangen.
BERLIN. (hpd) Vor dem Hintergrund der Kritik an der Einrichtung “Zoo”, wie sie in letzter Zeit laut geworden ist, hat die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, in der sie Antworten auf eine Reihe an Fragen zu den “Haltungsbedingungen in Zoos” einforderte.