WEIMAR. (hpd) "Die Debatte ist längst überfällig", schreibt Herausgeber Frieder Otto Wolf in seinem Vorspruch zur Broschüre "Humanismus – Reformation – Aufklärung", denn im "Rahmen der großzügig staatlich geförderten Luther-Dekade wird eine auf religiöse Perspektive verengte Geschichtsbetrachtung bisher weitgehend unwidersprochen betrieben – allerdings wohl auch unter ziemlich geringer öffentlicher Aufmerksamkeit."
BERLIN. (hpd) Zu Gast beim Humanistentag 2014 in Regensburg war auch Sonja Eggerickx, die Präsidentin der International Humanist and Ethical Union (IHEU). Am Vormittag des zweiten Tages hielt sie eine Rede, die der hpd hier komplett dokumentiert.
BERLIN. (hpd) Am Samstag wurde Horst Groschopp in den Ruhestand verabschiedet. Das geschah - ihm angemessen - im Rahmen einer Tagung zu den Perspektiven des organisierten Humanismus. Bei der Tagung wurde deutlich, dass es innerhalb des Humanistischen Verbandes (HVD) fruchtbare Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung des organisierten Humanismus gibt.
(hpd) “Eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, kann nur eine herrschaftsfreie Gesellschaft sein, in der nicht einige wenige sich auf Kosten der vielen bereichern. Nur in einer solchen Gesellschaft gäbe es keine soziale Armut.” (S. 94) Mit dieser Schlußfolgerung faßt der Jurist und Philosoph Thomas Heinrichs seine Betrachtungen über die Humanisierung des Staates zusammen. Und damit wohl auch die Debatte um Humanismus und Humanisierung ganz allgemein."
(hpd) Religions- und Kirchenkritik hat es in Deutschland nicht leicht, denn die meisten Verlage, Zeitungen und Sender wollen es sich nicht mit den Kirchen verderben. In dieser etwas anachronistischen Situation hat der von einem Theologen betriebene Tectum-Verlag neben seinem wissenschaftlichen Kernbereich eine Nische für “Religionskritik und Humanismus” eingerichtet, in die schon gut ein Dutzend Bücher aufgenommen wurden.
ASCHAFFENBURG. (hpd) Der siebte Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg ist erschienen. Darin geht es um Menschenrechte, deren Begründung, um humanistisches Recht und Humanitarismus.
(hpd) Dieses Plädoyer für Aufklärung und Humanismus bietet auf jeder Seite mindestens ein unmittelbar einsetzbares Argument oder eine (be)merkenswerte Aussage, warum man redlicherweise Säuglinge und Kinder nicht mehr zu Kirchenmitgliedern machen sollte.
(hpd) Wieder einmal wird der Humanismus zu einem ausgelaufenen Projekt erklärt, diesmal durch Florian Baab. Sein kürzlich erschienenes Buch "Was ist Humanismus?" ist die gedruckte Dissertationsschrift mit einigen Fehlern, grundsätzlichen und ganz bedauerlichen, aber einer lehrreichen Analyse.
WEIMAR. (hpd) Der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp, langjähriger Hochschullehrer an der Berliner Humboldt-Universität und von 2003 bis 2009 Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD), hat mit dem jetzt vorgelegten Buch „Der ganze Mensch“ eigene Studien aus den Jahren 1989-1993 zur Kulturgeschichte der DDR wieder aufgegriffen und vertieft. Ein wertvolles und notwendiges Buch.
MÜNCHEN. (hpd) Beim diesjährigen September-Corso am vergangenen Wochenende präsentierte sich die Humanistische Hochschulgruppe München erstmals der Öffentlichkeit. Auf dem vergangenen Treffen der gbs-München wurden letzte Vorbereitungen besprochen und die Organisationsaufgaben verteilt.
DEUTSCHLAND. (hpd) Humanistische Ideale und Interessen lassen sich in den Programmen vieler Parteien finden. Wie vor jeder Wahl, veröffentlichen Interessengruppen Fragenkataloge für Parteien und ihre Kandidaten, um sich einen Eindruck über das künftige Abstimmungsverhalten zu verschaffen. Wir haben hier eine Übersicht an Wahlprüfsteinen erstellt, die thematisch humanistische Interessen berühren.
STUTTGART. (hpd/dhubw) Die Humanisten Baden-Württemberg sind Mitglied des Bundesverbandes des Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) geworden. Insofern ist der HVD jetzt auch in einem weiteren, bevölkerungsreichen Bundesland mit einem dort gut verankerten Landesverband präsent.