ASCHAFFENBURG. (hpd) Sie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, das Wort "Migrationshintergrund" lehnt sie als Sprachakrobatik ab. Arzu Toker ist eine der Autorinnen, die der deutschen Gesellschaft Aufklärungsträgheit vorhalten, gerade wenn es um Fragen der Religion und insbesondere den Islam geht. In ihrem neuen Buch "Kein Schritt zurück" befasst sie sich mit Migration und Identität und daraus resultierenden Konflikten.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Anfang Januar hat das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem musikalischen Programm "Weltblech und der Sprung über Grenzen" seine Aktivitäten im Jahr 2014 aufgenommen. In diesem Jahr jedoch beeindruckte besonders eine Rede von Abini Zöllner.
Mehr →
MÜNSTER. (hpd) Die Auseinandersetzungen zwischen den konservativ-orthodoxen Muslimen und den Aleviten sowie liberalen Muslimen haben sich in den letzten Tagen verschärft.
Mehr →
KÖLN. (hpd) Bundesweit weit verbreitet ist der Eindruck, dass bei den Muslimen in Deutschland eine bisweilen mehr als latente Homophobie religiöses Programm und gelebte Realität ist. Mit dieser Problematik hat sich am vergangenen Freitag eine vom Liberal-Islamischen Bund (LIB) organisierte Diskussionsrunde beschäftigt.
Mehr →
OSNABRÜCK. (hpd) Einige Muslime und die DITIB-Gemeinde haben dem Rechtsstaat jetzt in Osnabrück ganz offen den Kampf angesagt. Aufgrund ihrer konservativ-orthodoxen Religionsauffassung lehnen sie gemischtgeschlechtliches Schwimmen in der Schule für Schülerinnen ab. Das gilt auch für das Schwimmen in einem sog. Burkini.
Mehr →
HANNOVER. (hpd) Derzeit finden in Niedersachsen Gespräche zwischen der rot-grünen Landesregierung und muslimischen Verbänden über einen Staatsvertrag nach Hamburger und Bremischem Muster statt. Seitens orthodoxer islamischer Verbände, Lehrerinnen und Wissenschaftler werden diese Verhandlungen genutzt, um auch einen Vorstoß zur Beseitigung des Kopftuchverbots für Lehrerinnen an öffentlichen Schulen zu unternehmen.
Mehr →
(hpd) Nach mehreren Jahrzehnten, in denen sie aus religiösen Gründen ein Kopftuch trug, hat Emel Zeynelabidin im Jahr 2005 ihr Kopftuch abgelegt. Sie, die sich weiter als gläubige Muslimin versteht, hat einen Schlussstrich gezogen unter eine Lebensphase, in der das Äußerliche von enormer Bedeutung war.
Mehr →
(hpd) Seit Jahren geistert eine Zahl von rund 4,2 Millionen muslimischer Frauen und Männer in Deutschland durch die Öffentlichkeit. Eine Zahl, mit der insbesondere islamische Vereinigungen und „Zentralkomitees“ gerne arbeiten, wenn es darum geht, eine stärkere Präsenz des Islam in der Gesellschaft, vor allem in jüngster Zeit auch in den Schulen zu fordern.
Mehr →
KAIRO. (hpd/gbs) Ägyptische Islamisten haben zur Ermordung von gbs-Beirat Hamed Abdel-Samad ("Der Untergang der islamischen Welt") aufgerufen. Zum Teil stammen die Hetzkampagnen gegen den deutsch-ägyptischen Politologen, der sich zurzeit in Kairo aufhält, aus dem direkten Umfeld des ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi.
Mehr →
OVERATH. (hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) will sich intensiver an der Debatte über die Rolle des Islam in Deutschland beteiligen. Um die stetige inhaltliche Arbeit am Thema zu gewährleisten, wurde nun eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Mehr →
MÜNSTER. (hpd) Vorgestern weihte Bildungsministerin Annette Schavan das Zentrum für Islamische Theologie Münster/Osnabrück ein. Das nahm eine Gruppe von Musliminnen, die sich Free Minds nennt, zum Anlass, eine kreative Aktion in Form einer "Grußbotschaft" an die Ministerin zu richten. Free Minds will Missstände des Islam nicht weiter verschweigen, sondern diese öffentlich thematisieren.
Mehr →
WIEN. (hpd) Der außenpolitische Ausschuss des Parlaments hat dem „König-Abullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ in Wien den Status einer „Organisation mit Völkerrechtspersönlichkeit“ zugesprochen. Das wertet das Prestigeprojekt des saudischen Königshauses auf, das Kritiker vor allem als PR-Gag sehen.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime (ZMD) in Deutschland, hat am Dienstag in Berlin die Forderung nach einer Gleichberechtigung der Muslime mit den christlichen Kirchen bekräftigt. Das sei der beste Schutz, um sich vor muslimischen Fanatikern zu schützen. Sein Argument weist auch auf ein Dilemma der organisierten Atheisten.
Mehr →
MÜNSTER. (hpd/exc) Der Arabist Prof. Thomas Bauer referierte im Rahmen der Ringvorlesung „Geschlecht und Politik“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ über „Männerliebe in der islamischen Geschichte und Gegenwart“: Die heutige Homophobie stehe nicht in einer islamischen Tradition.
Mehr →
KÖLN. (hpd) Die Veranstaltung mit Mina Ahadi zu Menschenrechten im Islam konnte nicht, wie lange geplant und bereits von der Kölner gbs-Regionalgruppe auf Flyer und Plakate gedruckt, in der Hochschule für Musik und Tanz stattfinden. - Wovor hatte die Kölner Hochschule für Musik und Tanz Angst?
Mehr →
HPD - Meldungen in "Islam" abonnieren: