BERLIN. (hpd) Europa ist zu einem verwundbaren Ziel des islamistischen Terrorismus geworden. Der hpd sprach mit dem Nahost-Experten Thomas Osten-Sacken über die Anschläge, Radikalisierung und die Rolle des Islam.
BERLIN. (hpd) Nizza, Würzburg, München, Ansbach – das gezielte Töten von Menschen ist auch ein Medienereignis. Unter die vielen schnellen Informationen mogeln sich auch gezielte Lügen. Journalisten und Medienkonsumenten sind Teil des Problems, aber auch Teil der Lösung, findet hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger.
BONN. (hpd) Der Politikwissenschaftler Matthias Quent legt mit "Rassismus, Radikalisierung, Rechtsterrorismus. Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät" eine Studie zum Thema vor. Während der erste Teil zu methodischen Fragen eher beschreibend und einseitig gehalten ist, gelingt dem Autor im zweiten Teil eine Rekonstruktion einer sicherlich diskussionswürdigen, aber wichtigen Deutung des NSU-Radikalisierungsprozesses.
BERLIN. (hpd) Ägidius Zsifkovics, Österreichs "Europabischof", bezeichnete den Terroranschlag in Nizza als "Gipfel der Menschenverachtung und Gottlosigkeit".
BERLIN. (hpd) In der französischen Stadt Nizza ist ein Mann mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Mindestens 80 Menschen wurden getötet. Der Politologe und Islamexeperte Hamed Abdel-Samad warnt vor unüberlegten Reaktionen.
BERLIN. (hpd) In der südfranzösischen Stadt Nizza hat ein Mann am französischen Nationalfeiertag mit einem Lastwagen Jagd auf Passanten gemacht, bis er von der Polizei erschossen wurde. 84 Menschen waren tot oder erlagen ihren schweren Verletzungen. Was bislang bekannt ist, was dementiert wurde und was in den sozialen Netzwerken geschah.
BERLIN. (aws) "Das Massaker in einer LGBT-Bar in Orlando / US-Bundesstaat Florida mit mindestens 49 Todesopfern und zahlreichen Verletzten ist der größte islamistische Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001", erklärt Alex Feuerherdt vom "Kompetenzzentrum Islamismus" der Aktion 3.Welt Saar.
BERLIN. (hpd) Regenbogenfahnen, Lichterketten, Trauerzüge – das Entsetzen und die Wut über das Unfassbare in Florida sind riesig. Nicht nur, weil so viele Menschen wie selten bei einem Schussattentat um Leben kamen, scheint die Empörung besonders groß. Auch deshalb, weil eine Zielgruppe ausgewählt wurde, die verwundbarer scheint als andere. Schwule und Lesben wurden getroffen, eine Minderheit, die eine große Lobby hinter sich weiß – und gleichzeitig aber ständig darum kämpft, ihre Mitte zu finden.
OBERWESEL. (gbs) "Um dem Terror entgegenzuwirken, darf man sich nicht darauf beschränken, Terroristen zu bekämpfen, sondern muss mit sehr viel größerer Entschlossenheit der Ideologie entgegentreten, die sie zu ihren Taten motiviert." Dies erklärte GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon am Montagmorgen nach dem verheerenden Anschlag eines islamistischen Einzeltäters auf den bei Schwulen und Lesben beliebten "Pulse"-Club in Orlando.
BERLIN. (hpd) Europa blickt auf Frankreich. Im Eröffnungsspiel der Fußballeuropameisterschaft stehen sich Frankreich und Rumänien im Stade de France in St. Denis gegenüber – einer der Orte, an dem im vergangenen November islamistische Terroristen mordeten. Hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger findet: Gerade jetzt muss der Ball rollen.
BONN. (hpd) Hassan Abu Hanieh und Mohammad Abu Rumman, zwei Islamismus- und Terrorismus-Experten aus Jordanien, erörtern in ihrem Buch "IS und Al-Qaida. Die Krise der Sunniten und die Rivalität im globalen Dschihad" die Entstehung des "Islamischen Staates" aus dem Konflikt mit der "Mutterorganisation" der "Al-Qaida".
BONN. (hpd) Der Journalist Nicoals Hénin, der selbst vom IS entführt worden war, formuliert in seinem Buch "Der IS und die Fehler des Westens. Warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können" bezüglich Europas und der USA provokative Thesen zu deren Verantwortung. Es handelt sich mehr um eine essayistische Betrachtung, weniger um eine systematische Erörterung – wobei die mitunter allzu leichtfertig dahingeworfenen Reflexionen sehr wohl inhaltliche Relevanz beanspruchen können.
BERLIN. (hu) Mangelnden Aufklärungswillen bei der NSU-Mordserie wirft die Humanistische Union (HU) der hessischen Landesregierung vor. Zehn Jahre nach dem Mord an Halit Yozgat in seinem Internetcafé in Kassel am 6. April 2006 sind die Umstände seines Todes und vor allem die Verstrickung des Hessischen Landesamts für Verfassungsschutz nach wie vor ungeklärt.
BERLIN. (hpd) Soll man Terroristen mit Liebe begegnen? Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat einiges Aufsehen provoziert mit ihrer Behauptung, Christen dürften nicht mit Gewalt auf den islamischen Terror reagieren, sondern mit Liebe und Gebet.
BERLIN. (hpd) Nach Paris und Brüssel scheint der Terror zum Alltag zu gehören. Ebenso die Antwort der Europäer: Medienereignis Anschlag, Trauer und die Diskussion über Trauer und politische Vereinnahmungen – getarnt als Erklärungsversuch. HPD-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger über die 5 Phasen nach einem Terroranschlag – und was man tun kann, bevor man abstumpft.