BERLIN. (hpd) Der gestrige Terroranschlag in Brüssel hat das Zentrum Europas getroffen. Durch das Attentat des IS wurden über 30 Menschen ermordet und mehr als 250 verletzt. Ein Überblick über erste Reaktionen aus der Politik.
BERLIN. (hpd) Angesichts der Anschläge, die heute Brüssel erschütterten, ist eine redaktionelle Arbeit nur schwer möglich. Aber es verbietet sich auch, aufgrund der bisherigen Nachrichtenlage schon Analysen zu veröffentlichen.
BONN. (hpd) Nach jedem Anschlag entbrennt eine Debatte darüber, ob der islamistische Terrorismus etwas mit dem Islam zu tun hat. Die einen meinen, hier würde eine Religion nur missbraucht. Die anderen sagen, letztendlich seien Islam und Islamismus identisch.
BERLIN. (mpg) Carolin Görzig baut seit August 2015 eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut (MPI) für ethnologische Forschung in Halle auf. Sie will besser verstehen, wie Terrororganisationen aus ihren Fehlern und Erfolgen lernen und welche Auswirkungen dies auf deren taktischen, operativen und strategischen Entscheidungen hat. Das MPI sprach mit ihr über das Forschungsvorhaben, die Feldforschung und die Schwierigkeit, mit Terroristen in Kontakt zu treten.
BERLIN. (hpd) Fast ein Monat ist vergangen seit den (neutral formuliert) "Ereignissen" von Köln. Mehr oder weniger länger her sind die Terrorakte in Ankara, Beirut, Paris und an anderen Orten. Aus der humanistischen Szene hat man dazu bislang so gut wie keine Analysen und Bewertungen vernehmen können, die diese Bezeichnung tatsächlich verdienten.
BERLIN. (hpd) Vor der Gefahr, dass sich die Radikalen (Islamisten einerseits, Rassisten andererseits) gegenseitig hochschaukeln und die Demokratie gefährden, warnt Memet Kilic, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates und früherer grüner Bundestagsabgeordneter, in einer Exklusivstellungnahme für den hpd.
BERLIN. (hpd) Die Terrororganisation "Islamischer Staat” (IS) hat in der irakischen Stadt Mossul drei Lehrer hingerichtet und Dutzende weitere festgenommen. Die Lehrer weigerten sich, die Lehrpläne zu akzeptieren, die der IS in seinem Machtbereich durchsetzen will.
PARIS. (hpd) Fast ein Jahr hat hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger in Paris gelebt, die Stadt der Liebe dabei lieben und hassen gelernt. Eher zufällig kehrte er für ein Wochenende an diesen Ort zurück, einen Monat nach den Anschlägen auf das Bataclan, das Stade de France und mehrere Bars. Ein Spaziergang zwischen Klimagipfel, Hysterie und dem Kaffee auf der Terrasse.
BERLIN. (hpd/dp) Der Außenpolitiker der Grünen, Jürgen Trittin, fürchtet, dass die Ausweitung der Bombardements in Syrien und die deutsche Beteiligung eine politische Lösung des Konflikts erschweren. "Dennoch muss man alles dafür tun, um sie zu finden", sagte Trittin mit Blick auf die Wiener Syrien-Gespräche im Interview der heutigen Ausgabe der Wochenzeitung "Das Parlament". Eine politische Lösung sei die wichtigste Voraussetzung, um die Terrormiliz IS zurück zu drängen.
MÜNSTER. (exc) Nach den Attentaten von Paris appellieren führende Religionsforscher von der Universität Münster an Muslime und Nicht-Muslime in Europa, sich durch den Terror nicht voneinander trennen zu lassen.
BERLIN. (hpd) In seinem am 12. September 2015 veröffentlichtem Essay "Die wirkliche Bedrohung" bekennt Uri Avnery: "Ich habe Angst", Angst vor der "Islamischen Staat-Bewegung".
ERLANGEN. (hpd) Der Bund für Geistesfreiheit (BfG) Erlangen ist über die Mordanschläge des 13. November in Paris entsetzt und empört. In einer Pressemitteilung erklärt er sich solidarisch mit den Parisern und den Besuchern dieser Stadt, denen diese Angriffe galten.
BERLIN. (press) Am 16. November fand im Berliner Rathaus die zweite Konferenz des Berliner Forums der Religionen statt. Thema war die Situation der Flüchtlinge und die Gewalttaten in Paris und Beirut. Tandems von Geflüchteten und Helfern aus Syrien, Mali, Nigeria, und Serbien berichteten über Erfahrungen, Hoffnungen, Hürden. Zahlreiche Flüchtlings-Initiativen stellten ihre Arbeit vor.
BERLIN. (hpd) Alan Posener widerlegt fünf Lügen, die im Zusammenhang seit den Terroranschlägen von Paris immer wieder in Medien und sozialen Netzwerken auftauchen.
BERLIN. (hpd) Anläßlich des Integrationsgipfels im Kanzleramt sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern davon, dass die Attentäter von Paris "menschenverachtende und gottlose Terroristen" sind. Damit stellte sie eine Verbindung her, die ebenso falsch wie beleidigend ist.