WIEN. (hpd) Die Meldung ging um die Medienwelt: Die Geburtsjahreszeit bestimmt das Temperament von Menschen. Das behauptet eine ungarische Forscherin herausgefunden zu haben. Verbreiten konnte sich die gewagte These nur dank der Schlamperei in den Redaktionsstuben.
FRANKFURT. (hpd) Einen Referenten aus dem Ausland zu gewinnen, ist ein besonderes Ereignis. Der inzwischen emeritierte Prof. Dr. Edzard Ernst von der Universität Exeter in Großbritannien, einer der renommiertesten Kritiker der Homöopathie, fand am 23. Oktober den Weg zu den “Säkularen Humanisten – Freunde der gbs” (in Zusammenarbeit mit DiKoM e.V.) nach Frankfurt am Main.
(hpd) Von Aids bis Ebola: Der Schwarze Kontinent bleibt ein riskantes Gelände. Seine Krankheiten haben allerdings mehr mit sozialen Umständen als mit tödlichen Mikroben zu tun. Auch Ebola ist vor allem ein afrikanisches, kein globales Bedrohungsphänomen.
Der berühmte Kosmologe Stephen Hawking ist wenig begeistert von der Vorstellung, die Welt und alles in ihr sei durch das Schnippen allmächtiger Finger entstanden.
BERLIN. (hpd) “Was das Wasser mit den Menschen macht und was die Menschen mit dem Wasser machen”, diesen Fragen gingen die Regisseurin Jennifer Baichwal und der Fotokünstler Edward Burtynsky in ihrem Film “Watermark” nach, der auf der letzten Berlinale im Februar vorgestellt, im Frühling zwei Wochen in den Kinos war und jetzt als DVD allen zugänglich ist. Ein Künstlerfilm, ein Dokumentarfilm, ein Film von schrecklicher Schönheit.
Professor Edzard Ernst, Mitglied im GWUP-Wissenschaftsrat, kommt für drei Vorträge nach Deutschland: "Wirksam ohne Wirkstoff? Homöopathie und der Placebo-Effekt"
BERLIN. (hpd/rdf) Ärzte haben entdeckt, dass eine Frau aus China irgendwie das Alter von 24 Jahren erreicht hat, obwohl ihr ein großer Teil des Gehirns fehlt. Sie meinen, dies sei der Beleg dafür, wie unglaublich anpassungsfähig unsere Gehirne sein können.
BERLIN. (hpd) Einige Medien, die über wissenschaftliche Themen berichten, sind oft mehr an knalligen Überschriften als an “langweiliger” Wissenschaft interessiert. So berichteten zwar viele über den vermeintlich von Stephen Hawking vorhergesagten Weltuntergang, jedoch ein wirklich heißes Thema wird kaum erwähnt.
1982 ergaben Umfragen, dass 44 Prozent der Amerikaner glaubten, Gott hätte die Menschen in ihrer heutigen Gestalt erschaffen. 30 Jahre später beträgt der Anteil der Kreationisten in der Bevölkerung 46 Prozent.
BERLIN. (hpd/rdf) Religion spricht eher die Emotionen an als die Vernunft. Je mehr Bildung ein Mensch erhält, umso wahrscheinlicher ist es, dass er Atheist wird. Nichtglaube steigt ebenfalls mit Intelligenz und Einkommen. Die Einwohner von gebildeteren Ländern empfinden Religion als weniger wichtig in ihrem täglichen Leben.