ROSSDORF / WIEN. (hpd/WR/gwup) Die Skeptikervereinigung GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) und ihre österreichische Tochterorganisation GkD (Gesellschaft für kritisches Denken) halten ihre Jahrestagung vom 2. bis 4. Juni in Wien ab. „Eine offene und demokratische Gesellschaft braucht sachliche Informationen – gerade bei emotional besetzten Themen“, sagt Amardeo Sarma, Vorsitzender der GWUP.
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(hpd) Joachim Bromand und Guido Kreis, die beide in Bonn Philosophie lehren, liefern mit dem von ihnen herausgegebenen Sammelband „Gottesbeweise“ eine voluminöse Überblicksdarstellung zu philosophischen Ansätzen mit Dokumentation und Einführung. Gerade dies macht aus dem Werk ein nützliches Handbuch, das aber Kritik wie etwa von Hume und Kant nur geringen Raum gibt und Kurt Gödels „ontologischen Beweis“ allzu apologetisch würdigt.
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HEIDELBERG. (hpd/sk) Am Freitag, den 06. Mai 2011, veranstalteten die Säkularen Humanisten Rhein-Neckar einen Vortrag mit Rüdiger Vaas über das Thema „Hawking, Gott (?) und der Urknall“ im Deutsch Amerikanischen Institut (DAI) in Heidelberg. Die Veranstaltung war eine erfolgreiche Zusammenarbeit von vier Organisationen aus dem säkularen Spektrum in Baden-Württemberg.
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BERLIN/CHEMNITZ. (hpd) Auch Wissenschaft will und soll in die Öffentlichkeit. Wenn es aber in einer offenen Mediengesellschaft keine Kontrollmechanismen mehr für seriöse Standards gibt, öffnet sich das weite Feld des Unsinns. Das ist besonders problematisch, wenn korrekte Ergebnisse zu besserer Marktakzeptanz verdreht und verfälscht werden. Neue Beispiele von Mosaiksteinen religiöser Propaganda.
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(hpd) Der Historiker Horst Junginger untersucht die Bemühungen zur pseudowissenschaftlichen Legitimation der antisemitischen Politik des Hitler-Regimes am Beispiel der Universität Tübingen. Die Arbeit beeindruckt durch ihre Faktenfülle, die aber mitunter das analytische Interesse am besonderen Aspekt der Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus überlagert.
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WIEN. (hpd) Warum religiöse Publizisten und Funktionäre von der Wichtigkeit einer religiösen Gesellschaft überzeugt sind. Und warum viele Laizisten und Atheisten darauf hereinfallen. Ein Essay.
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OSTERN. (hpd) Ich möchte hier auf ein Element religiöser Überzeugungen hinweisen, zu dem bei diesem argumentativen Kampf um Rationalität und religionsfreien Humanismus nach meiner Beobachtung wenig gesagt wird: die Erwartung eines Lebens nach dem Tod. Frei nach bekannten Büchern formuliert wäre die Frage nach dem Tod: „Wer bin ich dann - und, wenn ja, wie wenig?“ oder noch besser: „Ich bin dann mal weg!“
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(hpd) Zu Gerhard Stremingers neu aufgelegter Hume-Biografie. Lange war sie vergriffen, nun ist sie zum 300. Geburtstag des schottischen Aufklärers und Philosophen David Hume am 7. Mai wieder erhältlich: die meisterhafte Biografie Gerhard Stremingers – mit noch einmal gründlich revidiertem Text, unter neuem Titel und in einem anderen Verlag.
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BAD ZWISCHENAHN. (hpd) Auf der diesjährigen Frühjahrstagung des Regionalverbandes Weser-Ems des HVD Niedersachsen hatten sich knapp 30 Mitglieder und Gäste am Wochenende vom 9. auf den 10. April in der Bildungsstätte am Bad Zwischenahner Meer eingefunden, um von Dr. Rainer Rosenzweig zu lernen, „wie die Welt in den Kopf kommt“ und an den eigenen Sinnen zu prüfen, ob „was wir wahrnehmen, wirklich immer wahr ist.“
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(hpd) Sönke Neitzel und Harald Welzer untersuchen auf Basis von Protokollen abgehörter deutscher Kriegsgefangener deren Gewaltverständnis und Kriegswahrnehmung. Überzeugend können die Autoren anhand von erstmals breiter ausgewerteten historischen Quellen belegen, wie stark der Referenzrahmen hier im Sinne des soldatischen Lebens für das menschliche Sozialverhalten auch und gerade bezüglich des Begehens von Kriegsverbrechen von Bedeutung ist.
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FRANKFURT/M. (hpd/sh). Lesung und Diskussion von und mit Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon, im Saalbau Bornheim / Frankfurt am Main, im Rahmen der sechsten Staffel der Veranstaltungsreihe der Säkularen Humanisten – Regionalgruppe Rhein-Main des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung (GBS) - in Zusammenarbeit mit DiKOM e.V.
Bericht und Kommentar von Jochen Beck
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(hpd) Der in Cambridge lehrende Philosoph Raymond Geuss wendet sich gegen die Fixierung an Idealen und Moral und die Ignoranz gegenüber Interessen und Macht in der politischen Theorie. Demgegenüber plädiert er überzeugend für eine stärker realistisch ausgerichtete Perspektive, wenngleich er merkwürdige „Referenzklassiker“ dafür benennt und es an einem inhaltlich entwickelten Gegen-Modell mangelt.
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MANNHEIM. (hpd) Am vergangenen Samstag referierte Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider auf Einladung der Säkularen Humanisten Rhein-Neckar im Dalberghaus zum Thema: „Hedonismus – eine Ethik aus Individualität und Freiheit.“ Gleichzeitig war es eine erfolgreiche Zusammenarbeit von fünf Organisationen aus dem säkularen Spektrum in Baden-Württemberg.
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(hpd) Vor kurzem hat Sören Schewe sich in einem Artikel beim hpd ziemlich deutlich für die Notwendigkeit von Zoos ausgesprochen. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Colin Goldner hat es sich nicht nehmen lassen, seine Argumente gegen Zoos ebenfalls darzulegen. Nun die Antwort in Form eines offenen Briefes.
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(hpd) Der US-amerikanische Sozialphilosoph John Rawls (1921-2002), bekannt durch den vertragstheoretischen „Klassiker“ der Moderne „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ (1971), beschäftigte sich sowohl in seiner Jugend wie im Alter in zwei Texten einmal affirmativ und einmal kritisch mit der Religion.
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