Curtis Yarvin bei der Identitären Bewegung in Wien

Der hpd hatte über die Tech-Bros und die Ideologie der Neoreaktion berichtet. Nun trat Curtis Yarvin bei einer Veranstaltung der Gruppe Aktion 451 auf, die der Identitären Bewegung nahesteht. Auf X berichtete der ehemalige Kopf der Identitären Bewegung, Martin Sellner, von dem Abend und kam ob der "reaktionärste[n] Location in Wien" und seines Gastes ins Schwärmen. Vor allem, dass Yarvin "Remigration als unverhandelbar" bezeichnete, betonte Sellner, ebenso wie dessen Demokratiekritik.

Damit zeigt sich eine weitere Verbindung zwischen der europäischen und der US-Rechten, die vor allem bei internetaffinen jungen Männern unter 30 ankommt. Wer einen weiteren Hinweis benötigte, dass das AfD-Vorfeld sich für antidemokratische Ideen begeistert, findet diesen nicht nur in deren Beschäftigung mit den politischen "Klassikern" aus der Weimarer Republik, sondern auch bei diesem Besuch eines US-Neo-Monarchisten.