Internationales

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador

Papst und spanischer König sollen sich bei Mexiko entschuldigen

Im Jahr 2021 jährt sich die Eroberung Mexikos durch Spanien zum 500. Mal. Im Zuge dessen fordert der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador in Briefen jeweils den spanischen König, Felipe VI. und Papst Franziskus dazu auf, sich für die Gräueltaten der Eroberung mit Schwert und Kreuz zu entschuldigen. Spanien hat eine Entschuldigung bereits abgelehnt. Eine offizielle Antwort aus dem Vatikan wird noch erwartet.

Schusswaffen

86 Tage Bolsonaro: Mehr Waffen, weniger Umweltschutz

Seit einem Vierteljahr bekleidet Jair Bolsonaro das Amt des brasilianischen Präsidenten. Während seines Wahlkampfes im Jahr 2018 und beim Amtsantritt im neuen Jahr präsentierte er sich als Saubermann, als gottesfürchtiger Christ, der Korruption und Gewalt beenden will. Nach drei Monaten seiner Amtszeit sind die wichtigsten Regierungsämter mit Militärs und Evangelikalen sowie Lobbyisten besetzt, die Abholzung im Amazonas-Gebiet nimmt zu, die Gewalt soll mit noch mehr Waffen bekämpft werden und Bolsonaros Sohn Flávio ist in Untersuchungen zu dubiosen Finanztransaktionen und den Mord an einer Politikerin verwickelt.

Beatrix von Storch führt den "Marsch für das Leben" an.

"Wegen Fake News sterben Menschen"

Immer wieder wird von einigen AfD-Mitgliedern bestritten, dass es in ihrer Partei eine große Nähe zu den christlichen Religionen und eine strikte Ablehnung des Islam gibt. Und so wundert es nicht, dass das Attentat in Christchurch (Neuseeland) nicht in das Konzept der Partei passte. Erst war lautes Schweigen die Reaktion der AfD und dann sollte ein Strohmann aufgebaut werden.