Eine aktuelle Studie des Erfurter Kommunikationswissenschaftlers Professor Kai Hafez kommt zu dem Ergebnis, dass der Islam kaum noch als Religion wahrgenommen wird.
BERLIN. Pegida-Proteste in Dresden, Terroranschläge auf “Charlie Hebdo” in Paris – die letzten Wochen standen wieder zunehmend im Licht des “Kampfes der Kulturen”. Auf der einen Seite formieren sich fremdenfeindliche und rassistische Haltungen sichtbarer, auf der anderen gießen einzelne Extremisten Öl in das Feuer des rechtskonservativen Hasses. Wie sind die sich zuspitzenden Entwicklungen aus humanistischer Perspektive zu deuten?
ERFURT. (hpd) Mehr als drei Jahre sind vergangen seit der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Laizismus in und bei der Partei DIE LINKE Thüringen. Diese LAG hatte mit ihren Wortmeldungen für eine Politik zur Durchsetzung der verfassungsmäßig gebotenen Trennung von Staat und Kirche rasch für Furore und für das Missfallen bei maßgeblichen Parteifunktionären gesorgt.
TRIER. (hpd) Bei dem gestrigen Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo sind zwölf Menschen getötet worden. Die Zusammenfassung einiger Reaktionen.
BERLIN. (hpd) Zur “Pegida” als Bewegung hat die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache das Nötige in der angemessenen Kürze gesagt. Interessanter scheinen die Reaktionen außerhalb Dresdens und des unmittelbaren ideologischen Einflussbereichs der Pegida. Auf sie passt das Wort vom “hilflosen Antifaschismus”.
(hpd) Dass der weltberühmte Schriftsteller Leo Tolstoi ein überzeugter Anarchist war, belegen die Aufsätze in dem kleinen Sammelband “Die Sklaverei unserer Zeit”. Sie lassen einen gewaltfreien Gegner der Institution “Staat” erkennen, welcher aber sehr stark moralisierend und weniger analysierend seine auch heute noch beachtenswerte Gesellschaftskritik formuliert.
Im vergangenen Jahr haben sich Beamte des Brandenburgischen Bildungsministeriums über die Belästigung durch Sternsinger am Arbeitsplatz beschwert. In diesem Jahr hat der Bildungsminister den Auftritt der Missionare gleich ganz aus dem Kalender gestrichen.
BONN. (hpd) Gegen-Demonstranten riefen “Nazis raus”, Minister sprachen von “Nazis in Nadelstreifen”. Gemeint war jeweils die Bewegung “Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes” (PEGIDA), die bei öffentlichen Versammlungen in Dresden kontinuierlichen Zulauf bis zu 17.500 Personen erhielt.
BERLIN. (hpd) “Wer Islamisten nicht bekämpft, kann Pegida nicht bekämpfen” – diese Äußerung bei Twitter hat Memet Kilic einen wütenden Kommentar in der Deutsch-Türkischen Zeitung eingebracht. Dort wird ihm vorgeworfen, er habe die Mehrzahl der türkischen Immigranten als “Islamisten” diffamiert.
(hpd) Der Politikwissenschaftler Florian Gräßler geht in seiner Studie “War die DDR totalitär?” der im Titel enthaltenen Frage im Sinne einer Fallstudie zur Prüfung der genannten Ansätze nach. Es handelt sich um eine gelungene Kombination von empirischem und theoretischem Vorgehen, wobei die belegte Angemessenheit der Totalitarismuskonzepte nicht mit einer Ignoranz gegenüber ihren Schwächen einhergeht.
BERLIN. (hpd) Mehr als 200.000 Unterstützer hat eine am 23. Dezember gestartete Petition gegen die ausländerfeindlichen Pegida-Demonstrationen in Dresden bereits. Der Initiator der Aktion, Karl Lempert, hat als Ziel bezeichnet, eine Million Unterschriften zu sammeln.
BONN. (hpd) Seit dem 20. Oktober 2014 demonstrieren jeden Montag in Dresden “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (PEGIDA), wobei die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich anstieg und am 22. Dezember 2014 um die 17.500 Personen umfasste. Der Herausgeber des “Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung”, Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, stellt hier zwanzig Thesen zur Einschätzung aus demokratietheoretischer Perspektive vor.
BERLIN. (hpd) Die Kanzlerin sprach von “Hetze und Verleumdung”, Fraktionsführer Oppermann von “Nationalisten und Rassisten”, die Innenminister-Konferenz von “Nazis in Nadelstreifen”. Wenn es sich bei den Demonstranten nur um Leute mit Vorurteilen und nur eingebildeten Ängsten handelt, dann sollten sich diese Einstellungen leicht widerlegen und ausräumen lassen.
BERLIN. (hpd/rfm) Der Rat für Migration verurteilt entschieden die völkischen Aufmärsche, die sich seit einigen Wochen etablieren. Sie werden getragen von menschenfeindlichen Meinungen über Asylbewerber, Flüchtlinge und vor allem einer verallgemeinernden Abwertung von Muslimen.