BERLIN. (hpd/rdf) Das Lehrbuch zur Evolutionsbiologie des Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera erscheint in diesen Tagen in einer neuen und stark erweiterten Auflage. In einem Interview erklärt der Verfasser, welche Ergänzungen und Erweiterungen in den 14 Jahren seit der Erstauflage notwendig wurden.
NEU-BAMBERG. (hpd) Man kennt etwa 1.100 Knorpelfische, die in den Küstengewässern und Ozeanen der Erde leben. Zu ihnen gehören einige der größten und am meisten gefürchteten, aber kaum bekannten Tiere auf diesem Planeten, die Haie. Alte Mitglieder dieser Gruppe sind weitaus älter als die Dinosaurier.
NEU-BAMBERG. (hpd) Rochen (5 Ordnungen) und Chimären (1 Ordnung) stellen mit etwa 390 Arten ein Drittel aller Knorpelfische neben den Haien dar. Die verschiedenartigen Rochen besiedeln Meere aller Temperaturen und viele sind sogar in das Süßwasser vorgedrungen. Ihre Größen (Länge) reichen von 10 cm eines Zitterrochens bis zu 7 m eines Sägerochens.
BERLIN. (hpd) Sie ist manchmal zum Verzweifeln, die gegenwärtige Diskussionskultur. Zu oft ersetzen Gestus und Moralisierung handfeste Argumente. Zu selten wird stimmige Kritik als Geschenk angenommen. Wo der eigene Standpunkt – politisch wie wissenschaftlich – eine Frage von Gruppenzugehörigkeit ist und das Ziel einer Diskussion mehr in Selbstdarstellung denn in Wahrheitssuche besteht, müsste eine zeitgemäße Dialektik auf These – Antithese – persönliche Beleidigung lauten.
Nach Informationen von diesseits.de wollen der Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie sowie die Arbeitsgemeinschaft Evolution in Biologie, Kultur und Gesellschaft (AG EvoBio) ab sofort partiell zusammenarbeiten.
JENA. (hpd) “Evolution ist überall!” so oder so ähnlich könnte das Fazit eines öffentlichen Symposiums lauten, das an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattgefunden hat. Anlass bot die sich zum 50. Mal jährende Pionierarbeit von Prof. Schwefel und Prof. Rechenberg aus dem Jahre 1964.
BERLIN. (hpd) Erst tingelte Irene M. Pepperberg mit ihrem Graupapagei Alex oft unbezahlt von Universität zu Universität. Schließlich wurde Alex in den USA zum Star. Welche mentalen Fähigkeiten sie an ihm entdeckte, war geeignet das landläufig immer noch hierarchisch vorgestellte Evolutionsmodell auf den Kopf zu stellen, wie sie in “Alex und ich” schreibt.
BERLIN. (hpd) In der letzten Woche ist in den USA ein Buch erscheinen, das sich mit dem weltweiten Erstarken des Kreationismus beschäftigt. Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera hat jenes Kapitel geschrieben, welches sich mit der Situation in Deutschland befasst. Der hpd sprach mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises (AK) Evolutionsbiologie über dieses neue Buch.
OSTERWITZ (AT). (hpd) Man nehme zwei renommierte Physiker mit ausgeprägtem Sinn für Spaß und Satire und einen ebenfalls renommierten Kabarettisten mit hoher Affinität zu den Naturwissenschaften, verknete deren Wissens- und Humorpotentiale und backe daraus eine überaus vergnügliche, teilweise brennheiße, insgesamt aber gut verdauliche Speisenfolge der Wissensvermittlung!
BERLIN. (hpd) In jeder Woche erreichen uns Nachrichten über neue Forschungsergebnisse. Einige davon stellt die hpd-Redaktion nun wöchentlich zusammen. Heute geht es um uralte, aber neu entdeckte Tiere; um Affen, die Videos lehrreich finden und wie zufällig das Leben entstanden sein könnte.
KASSEL/STANFORD, USA. (hpd) Vor einigen Monaten wurde unter der Überschrift “Schwarzwälder Grundtypen-Kreationismus” die 7. Auflage 2013 des “evolutionskritischen Lehrbuchs” der Wort und Wissen (W+W)-Mitglieder Reinhard Junker und Siegfried Scherer rezensiert.
KASSEL (hpd). In einem Focus-Interview hat der Physiologe und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera´im Jahre 2008 behauptet, Homosexualität gäbe es fast ausschließlich beim Menschen. Diese Aussage steht im Widerspruch zur populären Annahme, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien bei Tieren häufig anzutreffen.