So wie auch am heutigen Samstag dient die Remagener Friedenskaplle alljährlich dem größten Naziaufmarsch in Rheinland-Pfalz als Bezugspunkt. Im hpd-Interview spricht der Politikwissenschaftler Andreas Portugall über die Bedeutung des Aufmarsches für die Szene und über die lokale Erinnerungskultur.
Der echte Oberbayer Wolfgang Sellinger straft das deutschlandweit bekannte Bild des klassischen Bayern Lügen. Nicht in jedem Punkt, aber in einem dafür umso deutlicher. Mit der die Bayern häufig noch heute kennzeichnenden Gottesfürchtigkeit ist es bei ihm nicht weit her.
MÜNCHEN. (hpd) Am kommenden Dienstag, dem 5. Juli 2016, wird um 11:00 Uhr das "WiderstandsDenkmal" in München eröffnet. Das Denkmal soll an die Menschen erinnern, die Widerstand gegen die Nationalsozialisten leisteten.
WERL. (hpd) Wie die westfälische Wallfahrtsstadt Werl die Vergangenheit der Judenverfolgung in der Stadt aufarbeitet und dabei die eigene Schande, wie sie die Juden aus der Stadt vertrieben haben, ausblendet. Der Genozid an über 70 Menschen aus Werl, die auch namentlich bekannt sind und innerhalb weniger Jahre als Hexen und Zauberer in der Stadt ermordet wurden, scheint ins Vergessen zu geraten.
BERLIN. (hpd) In Dresden müsse man seit über einem Jahr jeden Montag erleben, wie Menschen sich auf Volkssouveränität und Demokratie berufen, die sie jedoch am liebsten – schaut man hinter die öffentlichen Reden – abschaffen würden, so der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) Dresden.
BERLIN. (hpd) Anlässlich seines 416. Todestages hatten die Evolutionären Humanisten Berlin Brandenburg (EHBB) gemeinsam mit dem Landesverband Berlin-Brandenburg des IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) zu einem Gedenken an Giordano Bruno eingeladen.
BERLIN. (hpd) In einer bewegenden Rede vor dem Deutschen Bundestag hat am 27. Januar die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger in eindrucksvoller Weise ihr Martyrium in den Jahren 1942 bis 1945 geschildert.
MÜNCHEN. (hpd) Die beiden Aktionskünstler Hans-Peter Berndl und Wolfram P. Kastner erhielten vom Amtsgericht München Strafbefehle über insgesamt 6.300 Euro wegen angeblicher gemeinschädlicher Sachbeschädigung und "Störung der Totenruhe" an einem Kriegerdenkmal in München.
TRIER. (hpd) Die Evolutionären Humanisten Trier gehen mit einer neuen Kampagne an den Start. Der sogenannte "Vertriebenenbrunnen" vor dem Trierer Rathaus soll umbenannt und umgestaltet werden. Damit möchte die gbs-Regionalgruppe ein Zeichen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte setzen: Das Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung sollte nicht bloß vergangenheitsbezogen sein. Der hpd dokumentiert den Aufruf in voller Länge.
BERLIN. (hpd) Der 17. Juni ist in der deutschen Nachkriegsgeschichte ein markantes Datum und war deshalb heute Anlass des Gedenkens. Auch bei der SPD gibt es die Tradition, vor dem ehemaligen Haus der Ministerien in der DDR, das heute das Bundesfinanzministerium beherbergt, auf dem "Platz des 17. Juni" an den Volksaufstand zu erinnern und im Gedenken an die Opfer tausend Rosen niederzulegen.
BERLIN. (hpd) Quer über den Alexanderplatz in Berlins Mitte hasten Menschen auf dem Weg zu ihren Arbeitsstellen. Kaum einer hat einen Blick für den Mühlstein, der in der Mitte des Platzes liegt. Das war am Montag noch anders.
BERLIN. (hpd) Die Flaggen standen heute auf Halbmast. Nicht nur in der Gedenkstätte Auschwitz (poln. Oświęcim), sondern auch am Berliner Reichstagsgebäude. Denn der 27. Januar ist seit dem Jahre 2005 auf Beschluss der Vereinten Nationen “Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust” und wird seit dem Jahre 2006 weltweit begangen.
POLEN. (hpd) Ende Oktober eröffnete das Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN in Warschau seine Dauerausstellung über die tausendjährige Vergangenheit der polnischen Juden. Damit kehrt nach dem zweiten Weltkrieg und der Judenverfolgung ein Stück mehr Normalität in Europa ein. Doch den düsteren Alltag in Polen sollte man nicht vergessen.
HAMBURG. (hpd) Gestern jährte sich der 20. Juli 1944 zum 70. Mal. Über den Verlauf dieses historischen Tages muss vermutlich kein Leser mehr informiert werden. Der Attentatsversuch auf Hitler scheiterte, die Putschisten wurden noch in der Nacht oder in den kommenden Monaten hingerichtet. Das Deutsche Reich hatte noch fast ein Jahr Bestand, in dem es seine Kriegsverbrechen in ungeminderter Härte fortsetzte.