BERLIN. (hpd/dghs) Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit reagiert die DGHS auf ein Buttersäure-Attentat auf die Vereinspräsidentin Elke Baezner. “Gewalt und Körperverletzung als Mittel der Auseinandersetzung sind absolut indiskutabel”, so Vizepräsident Adi Meister in einer ersten Stellungnahme.
(hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Der Philosoph Edgar Dahl erläutert anhand des Films “Das Meer in mir” eine Vielzahl an Formen der Sterbehilfe.
Das Recht auf einen selbstbestimmten Tod muss neu verhandelt werden. Das sagt der Philosoph und Publizist Christian Schüle bei Deutschlandradio Kultur.
BERLIN. (hpd) Heute stellte sich in Berlin das Bündnis “Selbstbestimmung bis zum Lebensende” vor. Die beteiligten Verbände und Organisationen fordern, dass auch zukünftig die Suizidhilfe in Deutschland straffrei bleiben muss - entgegen den Plänen der neuen Bundesregierung.
"Jeder soll sich töten dürfen - egal, ob er körperlich, psychisch, schwer oder gar nicht krank ist - und dabei jede erdenkliche Unterstützung erhalten."
BERLIN. (hpd/dgpd) In einem persönlichen Schreiben hat sich Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), wegen des auf dem Ärztetag beschlossenen Verbots der ärztlichen Suizidbeihilfe an die Präsidenten der Ärztekammern sowie die Ministerpräsidenten und Gesundheitsminister der Bundesländer gewandt. Hier der Wortlaut.
BERLIN. (hpd/dgpd/hvd) Drei Wochen vor dem Deutschen Ärztetag in Kiel hat der Vorstand der Bundesärztekammer seine Position zum ärztlich assistierten Suizid zurückgenommen und ein Chaos verursacht. In einer gemeinsamen Erklärung von Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch manifestiert sich eine Re-Dogmatisierung und ein Trauerspiel um das ärztliche Ethos.
BERLIN. Mit Patientenverfügungen ist es wie bei dem Lied: „Wer, wie, was; wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm“, aus der "Sesamstraße". Es sollen mehrere hundert Varianten von Patientenverfügungen im Umlauf sein, darunter streng christliche und eng juristische. Eine Sammlung von Musterverfügungen beim „Zentrum für medizinische Ethik“ in Bochum verzeichnete vor drei Jahren über 180 verschiedene Exemplare. Inzwischen werden es viel mehr sein.