Auch in der katholischen Kirche in Paraguay gibt es mindestens einen Fall von Missbrauch eines Minderjährigen. Ein Geistlicher wurde des Missbrauchs eines minderjährigen Jungen überführt und erhielt ein mildes Urteil. Mit Erstaunen und Entsetzen reagierten die Menschen auf die Gerichtsentscheidung, nach der der Pfarrer für sein Verbrechen nur zwei Jahre Haft erhielt, die er mit einer Zahlung von fünf Millionen Guaraníes (etwa 750 Euro) an ein Krankenhaus und einigen Auflagen sogar umgehen kann.
Die spanische autonome Gemeinschaft Comunidad Valenciana liegt im Osten der Iberischen Halbinsel. Obwohl mit bestem Wetter und regen Touristenströmen versorgt, ist diese autonome Gemeinschaft mit über 45 Mio. Euro massiv verschuldet. Und obwohl Spanien ein laizistisches Land ist, zahlt allein dieses Bundesland jährlich 856.000 Euro an katholische Kapläne in Gesundheitseinrichtungen.
In Várzea Grande, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, wurde am 28. August 2018 der 53-jährige evangelische Priester Ireno da Costa wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger für zunächst 30 Tage durch die Policía Civil verhaftet.
Papst Franziskus wird von vielen Katholiken als der sanfte, barmherzige Hirte empfunden, der ein Herz für Arme und Minderheiten hat. Seine bescheidene, gütige Art kontrastiert zu den hölzernen Auftritten seines Vorgängers Benedikt XVI., der eher als Funktionär denn Seelsorger wahrgenommen wurde.
Im ostafrikanischen Kenia sind etwa 80 Prozent der Menschen christlichen Glaubens. Davon sind etwa 20 Prozent katholisch. Priester, die die Gläubigen betreuen sollen, sind ans Zölibat gebunden. Trotzdem haben einige von ihnen Kinder. Eine DNA-Untersuchung soll in Kenia nun zeigen, welche Kinder von katholischen Priestern abstammen.
Wie viele Kinder müssen eigentlich noch von der katholischen Kirche missbraucht werden, bis wir kapieren, dass frommer Glaube Menschen nicht automatisch davor bewahrt, zu widerwärtigen Monstern zu werden? Fragt Kommentator Jan Hegenberg.
Während der Papst in Irland um Vergebung für den jahrzehntelangen Missbrauch durch katholische Würdenträger bittet, fordert der mexikanische Kardinal Sergio Obeso Rivera Missbrauchsopfer auf, doch bitte vor der eigenen Tür zu kehren. Der offiziell immer wieder beteuerte Wille zur Aufklärung seitens der katholischen Kirche verkommt angesichts solcher Äußerungen zur Farce.
Auf seiner Rückreise von Irland hat der Papst Journalisten auf Nachfrage mitgeteilt, wie er über Homosexuelle denkt. Schön war das nicht, aber man sollte nie vergessen, dass er immerhin der Chef einer der großen mittelalterlichen Religionen ist.
Während Papstbesuche im katholisch geprägten Irland üblicherweise Heimspiele waren, interessierten sich für den Irland-Besuch von Papst Franziskus am vergangenen Wochenende wesentlich weniger Iren als von der katholischen Kirche erwartet. Nach dem Bekanntwerden immer schlimmerer Missbrauchsskandale durch Würdenträger der katholischen Kirche in den letzten Jahren waren die Iren auf den Besucher aus Rom nicht gut zu sprechen.
Seit Monaten wird Chile von der Aufdeckung hunderter Missbrauchsfälle durch kirchliche Würdenträger erschüttert. Nun endlich greift die Justiz in kirchliche Belange ein, um nach Dekaden der Vertuschung durch hochrangige katholische Amtsträger aber auch Teile der Bevölkerung Durchsuchungen und die Beschlagnahmung von Unterlagen durchzuführen.
Der Papst spricht sich gegen die Todesstrafe aus – sie sei unvereinbar mit dem katholischen Glauben. Damit stößt er in den USA auf Widerstand. Die Kritik: Die Todesstrafe sei laut des Alten Testaments unter bestimmten Bedingungen zulässig.
Ein neuer Skandal erschüttert die katholische Kirche: Im US-Bundesstaat Pennsylvania sollen über 300 Priester in den vergangenen 70 Jahren mehr als 1.000 Kinder missbraucht haben. Das gaben gestern die Ermittlungsbehörden bekannt.
Das Bistum Münster ist reich. Das lässt der Blick in den im Juli vorgestellten Haushaltsplan 2018 erahnen. Doch eine vollständige Offenlegung des Bistumsvermögens fehlt noch immer.
In Chile gab es unzählige sexuelle Übergriffe auf Minderjährige in der katholischen Kirche. Und alle schauten weg. Jahrzehntelang. Nun endlich dringt etwas Licht in ein Dickicht aus Verbrechen, Ignoranz und Vertuschung.
Wohl kaum ein Stück Stoff hat die Phantasie mehr angeregt als das "Turiner Grabtuch". Gläubige sehen in ihm das Leichentuch Jesu Christi, und Pseudowissenschaftler wollen in den Flecken auf dem Tuch alles Möglich entdecken. Doch die Verbindung mit Kreuzigung und Grablegung Jesu sei "völlig unrealistisch", so zwei italienische Wissenschaftler in einer aktuellen Studie.