An Weihnachten feiert die Christenheit weltweit das Fest der Geburt des Erlösers Jesus Christus, und zwar das eigentliche kirchliche Fest am 25. 12. bzw. in der Nacht zum 25. 12., in den orthodoxen Kirchen jedoch am 6. 1. An diesem Tag (Epiphanie: Erscheinung des Herrn) wurde das Geburtsfest Jesu ursprünglich allgemein gefeiert. Das Wort Weihnachten ist vorchristlichen Ursprungs und bezeichnet die geweihten Nächte um die Wintersonnenwende.
In Österreich gibt es eine Debatte darüber, ob der Nikolaus Kindergärten und Schulen besuchen soll oder darf. Niko Alm kommentiert diese kaum öffentliche Diskussion.
Der alljährliche Weihnachtsmarkt im Schloss St. Emmeram gilt wegen seines märchenhaften Ambientes als ein Highlight für alle Freunde des Jahresendzeitfestes. Doch die feierliche Stimmung wird getrübt: Aufgrund der hohen Eintrittspreise wird Fürstin Gloria Profitgier vorgeworfen – ein Regensburger Bündnis plant deswegen einen "romantischen Weihnachtsprotest".
Seit mehr als zehn Jahren gibt die Weihnachtsrevue "Akte X-Mas" die passende satirische Antwort auf das vorweihnachtliche Chaos. Für die diesjährige Ausgabe der Revue hat der Journalist und Moderator Thomas Koch einen Text zur "Heiligen Nacht" verfasst, den der hpd mit freundlicher Genehmigung des Autors wiedergeben darf.
Bereits zum dritten Mal hat die Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Rhein-Neckar einen Kalender gestaltet. Diesmal widmet er sich Klima- und Umweltschutz.
Weihnachten ist allgegenwärtig. Auch für nicht-religiöse Menschen. Ihr Umgang mit dem Fest ist unterschiedlich. Einige feiern Weihnachten als Familienfest ohne religiösen Hintergrund, andere ertragen die christliche Brauchtumspflege der Verwandtschaft und wieder andere verweigern sich dem Spektakel. hpd-Autorin Hella Camargo beschreibt, wie sie als Atheistin die Weihnachtszeit erlebt.
Wegen eines nicht aufgestellten Weihnachtsbaums erlebt eine Kita in Hamburg gerade einen Shitstorm. Selbsternannte Kreuzritter verteidigen das Allerheiligste der christlichen Weihnacht. Dass Weihnachtsbaum und Weihnachtsfest eigentlich heidnischen Ursprungs sind, hält sie nicht von ihrem Kreuzzug ab.
Alle Jahre wieder freut sich der Einzelhandel über den Brauch, anlässlich des Weihnachtsfestes die Familie, engere Freunde, nette Bekannte und wichtige Geschäftspartnerinnen mit einem Geschenk zu beglücken. Besonders gut geeignet sind Bücher, da sie – anders als Socken, ein Nasenring oder eine Gartenschere – bereits nach einmaligem Gebrauch danach rufen ersetzt zu werden. Das macht die Auswahl eines neuen Geschenkes einfach. Meint jedenfalls die denkladen-Redaktion, und um es noch einfacher zu machen, hat sie ein paar Vorschläge, die nicht nur im säkularen Freundeskreis gut ankommen könnten.
Ob bei den sozialen Zusammenkünften zum Jahresende oder in der Politik – überall wiegt der christlich-religiöse Ballast noch viel zu schwer. Auch dort, wo längst weniger als die Hälfte der Bevölkerung Mitglied christlicher Kirchen sind wie in Deutschland oder England.
Alle Jahre wieder treibt säkular eingestellte Menschen eine Frage um und wird mitunter leidenschaftlich diskutiert: Sollten Konfessionsfreie Weihnachten feiern? Der hpd hat sich umgehört und einige Stimmen zusammengetragen.
Zwei Volksschulen in Österreich hatten angekündigt, statt Adventsfeiern "ethische Rituale" mit den Schulkindern zu begehen. Im christlich-konservativen Lager entfachte das einen Sturm der Empörung.
Auch wenn die Welt im Umbruch zu sein scheint wie nie, eine Sache ist immer noch beim Alten geblieben: Plötzlich ist Mitte Dezember und man hat immer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen. Aber keine Sorge – wir haben einige Tipps für euch zusammengestellt.
Wir erleben derzeit die kürzesten Tage des Jahres, draußen ist es kalt und unwirtlich. Natürliche menschliche Reaktionen darauf sind Rückzug ins Warme und die künstliche Erzeugung von Licht. Grundbedürfnisse, die ins religiös-rituelle umgedeutet und somit überprägt wurden. Was feiern konfessionsfreie Menschen um diese Zeit? Sollen oder dürfen sie überhaupt "Weihnachten" feiern, obwohl sie sich zu keiner offiziellen Religion bekennen? Sollten sie es anders nennen? Eine Reflexion.
Bei einer Kunstveranstaltung am Nikolaustag, dem 6. Dezember, soll der sizilianische Bischof Antonio Staglianò Kindern erklärt haben, dass es den Weihnachtsmann so nicht gäbe und sein rotes Gewand Erfindung eines großen Limonaden-Herstellers sei. Nachdem sich seine Aussage verbreitet und für Aufregung gesorgt hatte, veröffentlichte seine Diözese eine Entschuldigung.
Weihnachtszeit ist bekanntlich die "besinnliche" Zeit des Jahres. In jeder Stadt und Kommune, die auf sich hält, gibt es daher einen eigens abgeholzten Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, drumherum einen Weihnachtsmarkt mit Bratwurstständen und Billigglühwein, und, seit einigen Jahren rapide um sich greifend: einen sogenannten Weihnachtszirkus.