Zoo / Tierpark / Tiergarten

Tierschützerprotest Tiergarten Nürnberg

Strafanzeige gegen Tiergarten Nürnberg nach Tötung gesunder Paviane

Nach der vollzogenen Tötung von 12 gesunden Guinea-Pavianen im Tiergarten Nürnberg haben die Artenschutzorganisation Pro Wildlife und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) gemeinsam Strafanzeige gegen die Zooleitung gestellt. Die Organisationen sehen in dem Vorgehen einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und fordern strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen.

Guinea-Pavian im Zoo Nürnberg

Erneut Tötung "überzähliger" Paviane im Tiergarten Nürnberg geplant

15 Monate nachdem die Pläne des Nürnberger Tiergartens erstmals ruchbar geworden waren, einen Teil seiner vorgehaltenen Pavianherde im Namen des "Populationsmanagements" zu töten – es waren über die Jahre hinweg unkontrolliert weit mehr Guinea-Paviane "nachgezüchtet" worden, als der Zoo auch nur einigermaßen den Bedürfnissen der Tiere entsprechend unterzubringen in der Lage war –, diese Pläne aufgrund massiver öffentlicher Kritik aber nicht umgesetzt werden konnten, steht die angeblich "notwendige" Tötung der Tiere nun erneut im Raum.

Orang-Utan

Leben im Zoo fördert Neugier

Eine neue Studie, die wilde und in Zoos gehaltene Sumatra-Orang-Utans vergleicht, zeigt, dass das Leben im Zoo das Verhalten von Orang-Utans gegenüber ihrer Umwelt erheblich verändert. Die Forschenden haben bei 51 Orang-Utans im Alter von 0,5 bis 76 Jahren über 12.000 Fälle aktiver Manipulation und visueller Untersuchung von Objekten analysiert.

Berliner Tierpark

Vogelgrippe in hiesigen Zoos – eine Gefahr auch für Menschen?

Mitten in die besorgniserregenden Fälle wiederkehrender Maul- und Klauenseuche hinein, deretwegen mithin Zoo und Tierpark von Berlin prophylaktisch für Besucher:innen geschlossen wurden, kehrt auch die hochinfektiöse aviäre Influenza (Vogelgrippe H5N1) zurück: Man erinnere sich an die Fälle in den Zoos von Karlsruhe, Heidelberg und anderwärts von Anfang 2022, wo zahllose infizierte Vögel zu Tode kamen beziehungsweise getötet werden mussten.

Schimpansengehege im Berliner Zoo

Es geht ums Geschäft, nicht ums Tierwohl

Zoobetreiber weltweit versuchen regelmäßig, Jane Goodalls nicht grundsätzlich ablehnende Haltung Zoos gegenüber für sich zu vereinnahmen und als grundsätzliche Befürwortung der Gefangenhaltung von Schimpansen oder anderen Tieren in Zoos hinzustellen. Die weltbekannte Forscherin stellte das jüngst gegenüber dem Great Ape Project richtig.

geschlossener Eingang des Berliner Zoos

Alarmierende Todesfälle unter Affen im Zoo

Bundesweit sind Zoos und Tiergärten längst wieder geöffnet und die Besucher strömen wie in Vor-Corona-Zeiten. Weitgehend vergessen oder ignoriert wird dabei der Umstand, dass gerade Zoos mit ihren auf engstem Raume zusammengesperrten Wildtieren mögliche Brut- oder Übertragungsherde zoonotischer Erkrankungen sind.

Ehemaliger Haupteingang im Tierpark Hagenbeck, Hamburg

150 Jahre Tierpark Hagenbeck in Hamburg

Am 11. März 1874, vor genau 150 Jahren also, eröffnete der Hamburger Tierhändler Carl Hagenbeck (1844-1913) – in Konkurrenz zu einem schon Anfang der 1860er aus der Hamburger Bürgerschaft heraus begründeten "Zoologischen Garten" – einen privaten "Thierpark", in dem er die bis dahin sowohl in Hamburg als auch in den anderen Zoologischen Gärten (Berlin, Frankfurt am Main, Köln, Dresden, Karlsruhe, Hannover) übliche simple Zurschaustellung exotischer Wildtiere mit jeder Menge Zirkus- und Rummelplatzattraktionen verknüpfte.

Paviane im Tiergarten Nürnberg

Pläne zur Tötung von Pavianen im Namen des "Populationsmanagements"

Am 08.02.2024 verlautbarte der Tiergarten Nürnberg auf seiner Website, aus Gründen des "Populationsmanagements" einen Teil seiner Herde an Guinea-Pavianen sukzessive töten zu wollen. Die mit derzeit 45 vorgehaltenen Tieren viel zu beengten Unterbringungsverhältnisse – das Innengehege bietet allenfalls 25 Tieren Platz – erforderten aufgrund massiver Spannungen und Beissereien bzw. Verletzungen innerhalb der Herde deren deutliche Reduktion.