Am vergangenen Samstag fand das Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft in Nürnberg statt. In diesem Jahr war es besonders hochkarätig besetzt und ging unter anderem der Frage nach, wie relevant Feuerbach für die Gegenwart ist.
Die Humanistische Akademie hatte am vergangenen Donnerstag zu einer Veranstaltung über Lebensmodelle der Generation Z eingeladen. Unter dem Titel "Von Tradwife zu Childfree" ging es fast vier Stunden lang um das Leben und die Zukunft der jüngsten Erwachsenengeneration.
Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten liefert die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland zuverlässig empirische Daten und Statistiken zu allen Aspekten, die mit dem namensgebenden Thema zu tun haben. Das Jubiläum und der Geburtstag ihres Leiters Carsten Frerk wurden am Wochenende im Rahmen einer festlichen Tagung in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin begangen, zu der namhafte säkulare und konfessionelle Vertreter angereist waren.
Die Beendigung des Schweigens über die Missbrauchsverbrechen der katholischen Kirche und der Kampf für Entschädigungszahlungen an die Opfer standen im Mittelpunkt einer zweitägigen Konferenz in Frankreich. Betroffene und internationale Freidenkerorganisationen tagten in Grenoble und Lyon.
Unter dem Motto "Wandel der Weltanschauungen" ist der Zentralrat der Konfessionsfreien am Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit 2025 in Saarbrücken aufgetreten. Nach einem vielseitigen Programm und zahlreichen Gesprächen am Infostand zieht der Vorsitzende Philipp Möller eine erfreuliche Bilanz.
1945 veröffentlichte der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper sein berühmtes Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Ungefähr 80 Jahre später, am 11. Oktober 2025, veranstaltete die Gesellschaft für kritische Philosophie in Zusammenarbeit mit der Humanistischen Akademie im Marmorsaal des Nürnberger Presseclubs ein Forum in Gedenken an Poppers Buch sowie über dessen Zeitmäßigkeit.
Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige Kortizes-Symposium im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg statt. Das Thema: "Identität im Wandel – Neurowissenschaft und Selbstbild".
Der Krieg in Nahost bewegt sowohl Juden wie auch Palästinenser, die in München leben. Darüber sollte mehr gesprochen werden – und die Stadtspitze sollte eine wichtige Aufgabe wahrnehmen.
Unter dem Vortragstitel "Alles Schwurbler oder einfach psychisch gestört? Eine differenzierte Betrachtung pseudowissenschaftlicher Überzeugungen" referierte hbbk-Leiter Alexander Wolber über den in der Wissenschaft wenig beachteten Zusammenhang von pseudowissenschaftlichen Überzeugungen und schizophrenen Störungen.
Am Samstagabend hat der Humanistische Pressedienst (hpd) erstmals den Helmut-M.-Selzer-Preis in drei Kategorien vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Kortizes-Symposiums statt.
Rund 100 Besucherinnen und Besucher hörten sich an, wie Angelika Salzburg-Reige den Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg vorstellte und eindrucksvoll die Begleitung ihrer Freundin Käthe Nebel beim selbstbestimmten Freitod schilderte – ein bewegendes Beispiel für die Praxis der Sterbehilfe in Deutschland. Dabei wurde deutlich: Obwohl das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2020 das Recht auf selbstbestimmtes Sterben ausdrücklich gestärkt hat, bleibt die gesellschaftliche Wahrnehmung hinter der rechtlichen Realität zurück.
Am vergangenen Samstag hat ein breites Bündnis von Organisationen und Einzelaktivist*innen eine Demonstration zum "Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung" in Berlin organisiert. Daran nahmen laut Veranstalter rund 1.000 Menschen teil.
Wenn Menschen, die Opfer von Missbrauch in Institutionen der katholischen Kirche geworden sind, mit ihrem Anliegen in die Öffentlichkeit durchdringen, dann geschieht das meist durch entsprechende Schmerzensgeldprozesse. Betroffeneninitiativen sind nun einen anderen Weg gegangen, in der Öffentlichkeit auf ihr Schicksal hinzuweisen. Und auch auf den Umgang der Kirche damit. Zwei Tage lang präsentierten sie sich mit einem Stand auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten im Garten von Schloss Bellevue in Berlin.
Die Betroffeneninitiative-Hildesheim und das bundesweite Aktionsbündnis der Betroffeneninitiativen gegen sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext sind beim diesjährigen Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am 13. September mit einem eigenen Stand präsent.
Was sind die Standpunkte des Stoizismus zu den Themen Sexualität und Gender und wie können Sie moderne Diskussionen und den Feminismus bereichern? Zu diesen und mehr Fragestellungen findet am 11. Oktober bereits zum fünften Mal die lokale Konferenz der Stoiker, die "Stoicon-X Hannover" statt.