(hpd) In der Schriftenreihe der „Soziologischen Diskurse“ der Universität Hannover legt Dawud Gholamasad hier eine soziologische Studie vor, die sich mit der Situation des Iran seit der sogenannten „islamischen Revolution“ befasst. Das Buch ist nicht leicht zu lesen und doch ein Gewinn.
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(hpd) Der israelische Historiker Moshe Zuckermann kritisiert den politischen Missbrauch des Verweises auf die Judenfeindschaft und die Shoah in Deutschland und in Israel. Angesichts der Komplexität und Sensibilität des Themas hätte man sich aber mehr Differenzierung in der Bewertung und mehr Sachlichkeit im Tonfall gewünscht, damit die durchaus beachtenswerte Problematik nicht Beifall von der „falschen Seite“ bekommt.
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BERLIN. (hpd) Wie steht es aktuell um die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen hierzulande und weltweit? Ist sie eine Selbstverständlichkeit oder muss sie wieder erkämpft werden? Diese Fragen diskutierte die Fachtagung „Sexuelle Selbstbestimmung – Realität oder Utopie? Das Recht auf reproduktive Gesundheit nach 20 Jahren Wiedervereinigung“.
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(hpd) Der Politikwissenschaftler Frank Deppe will eine Darstellung und Einschätzung des politischen Denkens im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts vornehmen. Zwar findet man hier und da beachtenswerte Reflexionen, insgesamt wirkt der Band aber etwas „zusammengestoppelt“ und lässt viele inhaltliche Aspekte vermissen.
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INTERNET. (hpd) Mit einer peinlichen Kampagne machen jetzt die Kirchenparteien CDU/CSU von sich reden. Die „Grünen“ sollen in Zukunft als die „Dagegen-Partei“ verstanden werden. Deshalb verbrennen die Regierungsparteien derzeit Geld, um Menschen mit schwachem Verstand auf Linie zu trimmen.
Ein Kommentar von Arik Platzek
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LUDWIGSHAFEN. (hpd/dfw) Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) hat in einer Erklärung zur Neujahrsansprache von Papst Benedikt XVI. die Perspektiven angemessen korrigiert.
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ASCHAFFENBURG. (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 4/10. Das Heft verzichtet auf einen Schwerpunkt; stattdessen erörtert ein längerer Leitartikel, wie viel Religion und wie viel Republik Deutschland braucht. Insofern ist die Ausgabe ein Beitrag zur Leitkulturdebatte.
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USA. (wr/hpd) Dave Niose, Präsident der American Humanist Association, nahm nach dem Attentat auf Salman Taseer am vergangenen Dienstag Stellung zur Legende vom „militanten Atheismus”. Er fragte, ob es jetzt nicht endlich Zeit ist, diesem diffamierenden Mythos endlich ein Ende zu setzen.
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(hpd) Die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün, die sich als „eine westliche Muslimin“ versteht, formuliert in ihrem Buch kritische Positionen zu den aktuellen Debatten um Islam und Muslime und legt die Grundzüge eines modernen Islam-Verständnisses dar. Es handelt sich um eine beachtenswerte Darstellung, die auf Basis eines säkularen Staatsverständnisses für einen reduzierten Bedeutungsanspruch der Religionen zugunsten einer allseitigen Toleranz plädiert.
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KONSTANZ. (hpd) Zugegeben, es liegen nahezu 600 Jahre zwischen dem Konzil von Konstanz, das sich ganze vier Jahre von 1414-18 hingezogen hat, und dem beabsichtigten Besuch von Papst Benedikt XVI in Deutschland. Doch was bedeutet schon die Definition „Zeit“, spricht man über eine in sich scheintote Institution wie die katholische Kirche.
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USA. (hpd) Vor wenigen Tagen ist das erste Mal seit den Wahlen im November der US-Kongress zusammengetreten. Im November wurden die Karten neu verteilt, da die Republikaner künftig weit mehr Posten in Washington (und den Bundesstaaten) bekleiden werden. Dabei wurden auch antisemitische Töne angeschlagen, was erneut beweist, dass die Christliche Rechte trotz ihrer Unterstüzung für Israel den Juden feindselig gegenübersteht.
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(hpd) Der Journalist Will Germund nimmt in seinem Buch mit auf eine Reise zu den Islamisten in der Region Afghanistan/Indien/Pakistan. Die anschaulichen und lebensnahen Schilderungen vermitteln dabei ein plastisches Bild von der besonderen Situation vor Ort, wobei aber die Bedeutung der wohl Deoband-Schulen etwas überzeichnet wird.
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IRAN. (hpd) Im Moment gibt es einmal wieder einen Sturm im Medienwald. Das Thema: Sakineh Ashtiani’s Ankündigung, Anzeige gegen die beiden in Iran festgehaltenen deutschen Journalisten zu stellen.
Im gleichen Atemzug wird auch darüber berichtet, dass der Sohn von Sakineh Ashtiani, Sajjad Kadersadeh, auf Kaution freigelassen wurde und mitteilt, dass seine Mutter schuldig sei.
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(hpd) Kinderrechte und Menschenbilder. Im Jahr 2010 breitete sich die öffentliche Debatte um Kriminalität in der Heimerziehung der Nachkriegszeit aus auf Straftaten an männlichen Kindern der Mittelschicht, deren Eltern sich bei deren Einschulung sicher waren, ihrem Nachwuchs beste Karrierechancen zu ermöglichen, indem sie sie auf katholische Eliteschulen schickten. (1)
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USA. (hpd) 2010 liegt bald hinter uns. Mit seinen vielen Ereignissen zeigt das vergangene Jahr gut das Weltbild, dem viele evangelikale Christen in den USA anhängen. Wir sehen, dass diese Christen in den Naturgewalten ähnliche Kräfte sehen, so wie die antiken Griechen hinter jedem Blitz Göttervater Zeus sahen.
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