BERLIN. (hpd) In jeder Woche erreichen uns Nachrichten über neue Forschungsergebnisse. Einige davon stellt die hpd-Redaktion nun wöchentlich zusammen. Heute geht es um uralte, aber neu entdeckte Tiere; um Affen, die Videos lehrreich finden und wie zufällig das Leben entstanden sein könnte.
KASSEL/STANFORD, USA. (hpd) Vor einigen Monaten wurde unter der Überschrift “Schwarzwälder Grundtypen-Kreationismus” die 7. Auflage 2013 des “evolutionskritischen Lehrbuchs” der Wort und Wissen (W+W)-Mitglieder Reinhard Junker und Siegfried Scherer rezensiert.
Hundehalter werden es bestätigen: die Tiere reagieren eifersüchtig, wenn sich der "Rudelführer" - also der Mensch - mit anderen Artgenossen beschäftigt.
(hpd) Gibbons sind die kleinsten unserer nahen Verwandten, der Menschenaffen. Jeden Morgen beginnen die Pärchen mit einem aufeinander abgestimmten Duettgesang. Von ihm lässt sich manches auf die Entstehung des menschlichen Gesangs rückschließen. Am Anthropologischen Institut der Universität Zürich erforscht man die Gibbons seit einigen Jahren. Eine Ausstellung und eine Begleitbroschüre mit wunderbaren Fotos informieren über diese Erkenntnisse.
Kaum ein Forschungsgebiet vereinigt derart viele Wissenschaftsdisziplinen wie die Untersuchungen zur Entstehung der Arten. Zum Erkenntnisgewinn tragen Biologen, Verhaltensforscher, Klimatologen, Genetiker, Paläontologen, Archäologen, Mediziner und andere mehr bei.
Die Federn des Urvogels Archaeopteryx dienten vorrangig der Wärmeregulierung des Körpers und in zweiter Linie dem Beeindrucken potentieller Partner. Das Fliegen damit kam erst später.
Moderne Wissenschaften können den schönsten Kinderglauben zerstören. Denn jetzt haben genetische Untersuchungen von Haarproben gezeigt, dass der sagenumwobene Yeti wohl nur ein Bär ist.
(hpd) Das Thema Evolution, die von Darwin begründete Evolutionstheorie, bewegt auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch und immer wieder die Gemüter. Bücher pro und contra gibt es zuhauf, oft ideologisch aufgeladen. Insbesondere gilt das für die Wortmeldungen aus der christlich-fundamentalistischen und kreationistischen Ecke. Andererseits sind seriöse – populärwissenschaftliche – Abhandlungen hierzulande oftmals unbekannt und leider nicht selten zu wenig naturwissenschaftlich belegt.
Populisten argumentieren nicht sachlich, sie sprechen nicht die Vernunft, sondern das Gefühl an. Ihre Botschaft an die Wähler lautet: "Ihr habt Feinde und wir wollen sie bekämpfen. Dann verschwinden eure Probleme von selbst".
Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Dinosaurier wie die heute lebenden Reptilien ektotherm waren - d.h. dass ihre Körpertemperatur von der Umgebung abhängig war.
BERLIN. (hpd) Der dritte Tag des Humanistentages wurde als “Tag der Evolution” angekündigt. Da war es klar, dass an diesem Tag auch Colin Goldner über das Great Ape Project sprach. Der letzte Tag stand hingegen ganz in Zeichen der Menschenrechte. Und so waren es vor allem Mina Ahadi und die Podiumsdiskussion mit Heiner Bielefeldt, die den Tag prägten.