Geschichte

Doggenhündin "Rida" während der Hundstage

Hundstage

Soeben, wie dem Jahreskalender zu entnehmen ist, haben die sogenannten "Hundstage" begonnen, eine, wie der Volksglaube besagt, "ungute Zeit", in der, paradoxerweise, vielerorts nicht einmal der Kirchgang als zuträglich angesehen wurde.

Machtkampf – Die Geburt der Staatskirche

Am 28. Februar 380 verkündete Kaiser Theodosius den Erlass "Cunctos populos", der im römischen Reich den Katholizismus zur Staatsreligion erhob. Der Historiker Rolf Bergmeier schildert diesen "Sieg des Katholizismus und die Folgen für Europa" (Untertitel des Buches) als epochales Ereignis, das die Welt nicht nur veränderte, sondern auch bis heute prägt.

Panzer auf dem Weg zur Grenze

August 1968 – Sachsen im Kriegszustand

Über den Prager Frühling 1968 wurde und wird viel geschrieben. Die Fotos von brennenden Panzern und verzweifeltem Protest gingen um die ganze Welt. Die Berichterstattung zum 50. Jahrestag der Niederschlagung des "Prager Frühlings" beschäftigt sich auch heute wieder zum großen Teil mit den Ereignissen in der goldenen Stadt, wie Prag gern genannt wird. Was aber geschah in jenen Tagen an der Grenze zur ČSSR?

Stalin wurde angehimmelt, als wäre er selbst ein Gott. Leipzig, 1950

Sind gläubige Menschen weniger grausam?

Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob Gläubige die "besseren Menschen" seien als Ungläubige, also Skeptiker oder Atheisten. Für viele ist der Glaube der Hüter von Moral und Ethik. Ohne Religion wäre die Menschheit verrucht, die Erde ein Ort des Grauens, sind Fromme überzeugt.

Kirche und Staat: Marienkirche (vorne) und Rotes Rathaus (hinten) in Berlin

Was an Deutschland ist christlich?

Immer wieder berufen sich unsere Politiker auf die christliche Prägung Deutschlands. Tatsache ist: Das Gebiet des heutigen Deutschlands ist zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert mit mehr oder weniger Gewalt, durch Verordnungen römischer Kaiser und durch die Eroberungszüge der Franken und Sachsen katholisiert worden. Schon das war ein überaus unchristliches Vorgehen.

"Mythos Marx"?

Vor 15 Jahren veranstaltete die Thomas-Dehler-Stiftung ein öffentliches Streitgespräch zu "Karl Marx und den Folgen" zwischen dem konservativen Politologen Konrad Löw und dem humanistischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx dokumentiert der Humanistische Pressedienst einen der Vorträge, die Schmidt-Salomon 2003 in Nürnberg gehalten hat.

"Der Seufzer der bedrängten Kreatur"

Karl Marx ist derzeit in aller Munde – nicht nur in seiner Geburtsstadt Trier, wo sein 200. Geburtstag mit erstaunlichem Pomp gefeiert wird, sondern auch am Amtssitz des Bundespräsidenten, der eine kluge, ausgewogene Rede über Marx hielt. Auffällig ist jedoch, dass bei den vielen Gedenkveranstaltungen dieser Tage ein wesentlicher Aspekt des Marxschen Denkens ausgeblendet wird, nämlich die "Kritik der Religion", die für Marx die "Voraussetzung aller Kritik" war.

"Mythos Marx"?

Vor 15 Jahren veranstaltete die Thomas-Dehler-Stiftung ein öffentliches Streitgespräch zu "Karl Marx und den Folgen" zwischen dem konservativen Politologen Konrad Löw und dem humanistischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx dokumentiert der Humanistische Pressedienst einen der Vorträge, die Schmidt-Salomon 2003 in Nürnberg gehalten hat.