Interview

Alexander Michael Stier vor der Christophorus-Grundschule

Wo Jesus die Kinder begrüßt

Die Wand der Hambacher Christophorus-Grundschule schmückt ein riesiger Heiliger, auf dessen linker Schulter das Jesus-Kind sitzt, das zudem eine Art kreuzgekrönten Reichsapfel in der Hand hält. Unter anderem gegen dieses Wandbild kämpft der Vater einer Sechsjährigen, die in diese Schule geht. Der hpd sprach mit dem Vater, Alexander Michael Stier, über seine Beweggründe.

Helin Evrim Sommer

"Nicht tatenlos zusehen"

Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Helin Evrim Sommer, fordert angesichts der türkischen Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte in die Türkei sowie einen Abzug der Bundeswehr vom Nato-Stützpunkt in Konya. "Waffen und Panzer, auch aus Deutschland, werden vom türkischen Staat immer wieder gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, ganz besonders gegen die kurdische. (…) Wer das unterstützt, macht knallharte Geschäfte auf dem Rücken der Kurden und der türkischen Opposition", erklärte Sommer im Interview.

Bevor die Scharia alles zerstörte

Seit Ende 2017 begeistert die Facebook-Seite "Before Sharia Spoiled Everything" immer mehr Menschen. Zu sehen sind dort Fotos von säkularen Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern – Fotos aus Zeiten, bevor dort ein konservativer Islam Einzug hielt. Ins Leben gerufen wurde die Gruppe von Emrah Erken, einem 48-jährigen Schweizer Rechtsanwalt mit türkischen Wurzeln, der im Interview mit hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg das ungewöhnliche Foto-Projekt erläutert.

Werner Hager

Säkularität als Fluchtgrund sichtbar machen

Die säkulare Einstellung von Menschen gehört auch zu den Gründen, weshalb Menschen in ihren Heimatländern verfolgt werden und ins Exil gehen müssen. Dieser Fluchtgrund wird jedoch kaum beachtet und der "Abfall vom Glauben" als Fluchtgrund häufig nicht anerkannt. Werner Hager fordert, den Verfolgungsgrund "Säkularität" als Fluchtursache anzuerkennen.

"Zivilcourage ist überall nötig"

Zivilcourage zu zeigen, ist nicht leicht. Doch gerade in Zeiten, in denen der Populismus immer größeren Zulauf hat, sind "Bürgermut" und die Fähigkeit, für andere mutig einzustehen, gefragt wie nie. Doch warum zögern wir so oft, uns für Gerechtigkeit einzusetzen? Und was unterscheidet die Zivilcouragierten von den anderen? Anna Baumert und ihr Team versuchen darauf Antworten zu finden.

Wolfgang Wieland

Ex-Justizsenator Wieland fordert Platzbenennung nach Benno Ohnesorg

50 Jahre nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration in West-Berlin von einem Polizisten erschossen wurde, fordert  Berlins früherer Justizsenator Wolfgang Wieland (Grüne), einen Platz nach Ohnesorg zu benennen. "Das ist schon ein starkes Stück, dass es das noch nicht gibt", sagte der Grünen-Politiker der Wochenzeitung "Das Parlament".