BERLIN. (hpd) Durch die "Transparenzoffensive" der katholischen Kirche kommt langsam ans Licht, weshalb sich die Bistümer im Hinblick auf ihre Finanzen bisher eher bedeckt gehalten haben: So nimmt die Kirche in Nordrhein-Westfalen quasi Darlehen bei sich selbst auf – und lässt den Staat die Zinsen zahlen.
Obwohl die Bundesregierung an allen Ecken und Enden spart: die kirchlichen Gehälter sind davon nicht betroffen. Im Jahr 2009 zahlte der Staat mehr als 442 Millionen Euro für kirchliche Personalkosten.
WEIMAR. (hpd) Von mal zu mal unlogischer werden die Versuche der Kirchenfunktionäre, die Subventionen für den Katholikentag 2018 in Münster zu erbetteln. In Ergänzung zum Bericht von Freitag sollen noch einmal die schönsten Floskeln belacht werden. Von Katholiken als Klimakämpfern und nicht messbarer Wohltätigkeit von Atheisten.
Thomas Pany stellt bei Telepolis einen Zusammenhang her zwischen der jüngst veröffentlichten Bilanz des Erzbistums Köln und der Kirchensteuer-Forderung der Kirche gegen einen Franzosen.
MÜNSTER. (hpd) Eine Entscheidung über den städtischen Zuschuss zum Katholikentag 2018 in Münster ist immer noch nicht gefallen. "Noch mehr Knete für Gebete?" fragte der WDR gestern und lud Organisatoren, Experten sowie Bürgerinnen und Bürger ein zur Diskussion ins LWL-Museum für Kunst und Kultur.
ERFURT. (hpd) Mehr als drei Jahre sind vergangen seit der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Laizismus in und bei der Partei DIE LINKE Thüringen. Diese LAG hatte mit ihren Wortmeldungen für eine Politik zur Durchsetzung der verfassungsmäßig gebotenen Trennung von Staat und Kirche rasch für Furore und für das Missfallen bei maßgeblichen Parteifunktionären gesorgt.
Nach Auffassung des Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller sind die meisten Diözesen in Deutschland von einer umfassenden Transparenz in Finanzfragen noch weit entfernt.
RONNEBERG. (hpd/ibka) “Kirchenfinanzen – Wie der Staat die Kirchen finanziert” – zu diesem “heißen” Thema hat der IBKA-Landesverband Niedersachsen-Bremen den Experten Carsten Frerk gleich für drei Veranstaltungen in Niedersachsen gewinnen können.
Wie viel Steuergeld erhält die (katholische) Kirche? Wie eng ist sie mit dem Staat verküpft? In ganz Europa sind das unbequeme Fragen. Die bekannten kroatischen Online-Journalistinnen Jelena Miloš und Ana Benačić haben sie trotzdem gestellt. Und damit auch eine Debatte im Heimatland ausgelöst.
WEIMAR. (hpd) Pünktlich zu den diesjährigen Minoritäten-Festen, dem evangelischen Reformationstag am 31. Oktober und dem katholischen Allerheiligen am 1. November, barmen die Kirchen im Freistaat über “Wachsende Probleme beim Religionsunterricht”. Und schuld daran ist natürlich aus deren Sicht der Staat, sprich die Regierung des Frei(!)-Staates Thüringen.