Der schwarz-rote Senat in Berlin wollte Religion als Wahlpflichtfach einführen. Das hätte den Traditionen der Stadt und auch den Ergebnissen aus dem "Pro-Reli"-Volksbegehren entgegengestanden. Nun meldet die BZ, dass der Religionsunterricht in Berlin weiter freiwillig bleiben wird.
Die regierende CDU und SPD haben im Koalitionsvertrag verabredet, ein "Wahlpflichtfach Weltanschauungen/Religionen" als ordentliches Lehrfach einzuführen. Doch das wird bis zum Ablauf der Legislaturperiode im September 2026 wohl nicht mehr umgesetzt werden können. Damit bleibt der Status quo erhalten. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte das nach einem Treffen von Senat und evangelischer Kirche am gestrigen Tag.





