BERLIN. (hpd) Am Freitag wird der Bundestag darüber entscheiden, ob die seit 140 Jahren bestehenden Regelungen zur Suizidassistenz kriminalisiert werden sollen. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (80 %) spricht sich für die Möglichkeit eines selbstbestimmten Sterbens aus - doch deren Stimmen wurden auch bei Plasberg nicht gehört. So wie es dem Großteil der Bundestagsabgeordneten scheinbar gleichgültig ist, was die Wähler wollen.
BERLIN. (hpd) Am kommenden Freitag wird der Bundestag in namentlicher Abstimmung über die vier vorliegenden Entwürfe zur Sterbehilfe abstimmen. Viele Bürger wenden sich an ihre Bundestagsabgeordneten und fragen nach. Frau Dr. Petra Sitte (MdB/Die Linke) hat ihre Antwort auf eine dieser Mails zur Veröffentlichung freigegeben.
BERLIN. (hpd/press) Seit einigen Jahren findet ein Thema Interesse in Deutschland, das siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf eine neue Art und sehr viel persönlicher diesen aufarbeitet. Während bereits Ende der Neunziger Jahren die Kriegskinder zu Wort gekommen sind, über die lange Schweigen herrschte – aus Verdrängung schmerzvoller Erlebnisse oder schuldhaften Verhaltens – erkennt die Öffentlichkeit nun die Übertragung der Traumata der Kriegskinder auf ihre Kinder, die Kriegsenkel, an.
BONN. (hpd) Die Ernährungswissenschaftlerin Alissa Hamilton legt mit ihrem Buch "Die Milch macht's! Wie ein Grundnahrungsmittel unsere Gesundheit ruiniert" eine Kritik an der Auffassung von Milch als gesundem Nahrungsmittel vor. Ihre Darstellung wirkt in der Gesamtschau formal nicht ganz stringent, kann inhaltlich aber durchaus überzeugen – wenngleich sie ökonomische Fragen nur kurz und tierethische Gesichtspunkte kaum thematisiert.
MARBURG. (hpd) Warum Suizidhilfe, einmalig gewährt, erlaubt bleiben, aber im Wiederholungsfall (wenn also "geschäftsmäßig" gewährt) künftig bestraft werden soll, wird mit Argumenten "aus dem Bauch" begründet, denen mit purer Vernunft letztlich nicht beizukommen ist. Daher ist es wichtig, auf einer anderen Ebene dagegen zu argumentieren, nämlich einer rein juristischen.
BERLIN. (hpd) Die Kampagne "Mein Ende gehört mir!" hat in der vergangenen Woche noch einmal Fahrt aufgenommen. Die Plakataktion der Giordano Bruno Stiftung (GBS) wird nun durch eine Kampagne untermauert, bei der jeder "seinem" Bundestagsangeordneten einen Brief schreiben kann. Im Brief wird darauf hingewiesen, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung die Möglichkeit des assistierter Suizids befürworten.
Kann man die Debatte um ein mögliches Verbot organisierter Suizidhilfe noch ernst nehmen oder läuft hier ein Theaterstück, das sich am Ende als Tragödie für das Selbstbestimmungsrecht entpuppt?
KONSTANZ. (hpd/habo) Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, eine Petition der "Humanistischen Alternative Bodensee" (HABO) an das Bundesjustizministerium zur Vorlage zuzuweisen und die Fraktionen des Bundestages mit dem Material aufzufordern, eine Änderung in der derzeitigen Gesetzeslage vorzunehmen.
MÜNCHEN. (hpd) Knapp drei Jahre nachdem die operative Entfernung der Penisvorhaut bei minderjährigen Jungen gesetzmäßig der elterlichen Fürsorge zugesprochen wurde, erscheint mit dem Buch "Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen – nur ein kleiner Schnitt?" von Clemens Bergner erstmals eine Sammlung von Berichten Betroffener im deutschen Sprachraum.
KONSTANZ. (hpd) Zum "Tag der Depression" am 1. Oktober 2015 erinnert die "Selbsthilfeinitiative für Depressionen, Ängste, psychosomatische Störungen und Zwangserkrankungen" im Landkreis Konstanz an die weiterhin bestehende Stigmatisierung von Menschen mit seelischen Leiden.
Das Gesetz zur Verbesserungen der Palliativ- und Hospizversorgung war am vergangenen Montag Thema einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages.
KONSTANZ. (hpd) Die Selbsthilfe KOMMIT unterstützt den Protest von Krankenhausverbänden, Gewerkschaften und Kliniken am 23.09.2015, die in verschiedenster Weise für Änderungen an der Krankenhausstrukturreform der Bundesregierung demonstrieren wollen.
JENA. (hpd) Die Imaginata veranstaltet am heutigen Tage eine Podiumsdiskussion anlässlich der Gesetzesentwürfe im Bundestag zur Suizidhilfe. Allerdings wird unter Ausschluss von säkularen Vertretern diskutiert.
ROSTOCK. (hpd/mogis) Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und MOGiS e.V. kommentieren den "Aktionstag gegen Geschlechterdiskriminierung" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.