BERLIN. (hpd) Zwei Monate vor der geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Einschränkung der Suizidhilfe hat das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende, dem sich acht humanistische Organisationen angeschlossen haben, ein Sechs-Punkte-Papier vorgelegt. In dem Text fordert das Bündnis die Parlamentarier auf, gegen eine Kriminalisierung von Suizidhelfern zu stimmen.
BONN. (hpd) Der Mensch muss kein Fleisch essen, um seinen Hunger zu stillen. Daher stellt sich die Frage, ob für eine Mahlzeit notwendigerweise Tiere sterben müssen. Die folgenden Ausführungen plädieren für einen auf Basis von Aufklärung und Ethik des Menschen, nicht auf Romantik und Sentimentalität gegenüber Tieren gründenden Vegetarismus.
BERLIN. (hpd) Am 15. September 2015 erscheint das Buch "Unaussprechliche Verstümmelungen – Beschnittene Männer sprechen darüber" bei CreateSpace. Das Buch ist die deutsche Übersetzung des Buches "Unspeakable Mutilations – Circumcised Men Speak Out" von Lindsay R. Watson aus Neuseeland, das 2014 ebenfalls bei CreateSpace erschien. Die Übersetzung ins Deutsche besorgte Ulf Dunkel.
BERLIN. (hpd) In den letzten Wochen ist es in den Medien ruhig geworden um das Thema einer assistierten Sterbehilfe. Die Sommerpause fordert ihren Tribut. Aber der Zeitpunkt der Entscheidung im Bundestag rückt unaufhaltsam näher.
BONN. (hpd) Die Autoren Udo Pollmer, Georg Keckl und Klaus Alfs wollen in ihrem Buch "Don't Go Veggie! 75 Fakten zum vegetarischen Wahn" gegen behauptete Auffassungen von Gegnern des Fleischkonsums anargumentieren. Es handelt sich indessen um ein von Gehässigkeit und Herabwürdigungen geprägtes Werk, das mit Manipulationen statt Sachargumenten gegen Vegetarismus und Veganismus polemisiert.
BERLIN. (hpd) Eine fast geschenkte Apple Watch scheint es wert zu sein, auf den Schutz der eigenen Daten zu verzichten. Das nutzen Krankenkassen schamlos aus.
BERLIN. (hpd/bpb) Die Aussicht auf Sterbehilfe hat eine suizidpräventive Wirkung, meint Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige Verwaltungsrichterin und im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung. Sie fordert mehr Vertrauen in die Urteilskraft erwachsener Menschen und glaubt nicht, dass die Sterbehilfe einen "Dammbruch" verursacht.
BERLIN. (hpd/hvd) Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) unterstützt die "Stuttgarter Erklärung" zur menschenrechtskonformen Behandlung von Trans- und Intersexualität. Die am 28. Mai 2015 verabschiedete "Stuttgarter Erklärung" umfasst Behandlungsempfehlungen, um eine menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen möglich zu machen, die ohne geschlechtliche Deutung auskommt.
BERLIN. (hpd/press) Pharmazeutischen Unternehmen stecken jahrelange Arbeit und viel Geld in die Erforschung von Krankheiten, in die Suche nach wirksamen Substanzen zur Therapie, in die toxikologischen Untersuchungen von Medikamentenkandidaten, klinischen Studien und die Einführung der Produkte. Forschende pharmazeutische Unternehmen nehmen dafür in Anspruch, dass sie den Preis der Medikamente selbst bestimmen können und einen Patentschutz für 20 Jahre geniessen. Sie argumentieren, dass sonst die Innovation im medizinischen Bereich nicht bezahlbar wäre und keine Neuentwicklung möglich wäre. Aber stimmt das?
BERLIN. (hpd/hvd) Ausgebucht war die Podiumsdiskussion am 3. Juni 2015 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften schon Wochen vorher. Insofern war es kein Wunder, dass alle Plätze im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften besetzt waren, als Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, die Debatte mit klaren Worten und Forderungen eröffnete. Zur Podiumsdiskussion eingeladen hatten neben dem Humanistischen Verband (HVD) die Humanistische Union (HU) und die Giordano Bruno Stiftung (GBS).
TRIER. (hpd) Zum September diesen Jahres wird in Rheinland-Pfalz die Pflegekammer eingerichtet und gewählt. Diese soll dem gesamten Pflegepersonal Mitbestimmungsrechte garantieren und das Setzen landesweiter Standards erleichtern. Allerdings wird an manchen Stellen Kritik laut, dass gravierende Barrieren existieren, die eine effektive demokratische und emanzipierte Mitbestimmung erschweren.
BERLIN. (hpd) Angehörige und Freunde haben häufig den Wunsch, ihre Eltern oder Partner bei der Durchführung eines Suizids zu begleiten und die letzten Lebensminuten mit dem geliebten Menschen zu verbringen. Auch wer sich zu einem Bilanzsuizid entschlossen hat, will die letzte Reise nicht alleine antreten, sondern "seine Lieben" um sich haben.
BERLIN. (hpd/dgpd) Anlässlich der Ersten Lesung von Gesetzentwürfen zur Suizidhilfe warnt die DGHS zum wiederholten Mal vor der Schaffung eines Paragraphen im Strafgesetzbuch, der Suizidhilfe kriminalisieren würde. Im Deutschen Bundestag wurden heute vier unterschiedliche Gesetzentwürfe vorgestellt, die vom Totalverbot der Suizidhilfe (Sensburg/Dörflinger/Hüppe) bis zum Beibehalten von Vereinen unter Auflagen (Künast et al.) reichen.
BERLIN. (hpd/hvd) Die Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe, die der Bundestag am 2. Juli 2015 behandeln will, schränken das Recht auf Selbstbestimmung ein und gehen am Willen der Mehrheitsbevölkerung vorbei. Der Humanistische Verband wendet sich klar gegen ein Verbot organisierter Suizidhilfe.
Am 7. Mai 2015 wurden anlässlich des 3. Jahrestages der "Kölner Urteils" zwei Kundgebungen veranstaltet - die erste vor dem Kölner Landgericht, die zweite auf dem Wallrafplatz am WDR Funkhaus.