Das geplante "Institut für Islamische Theologie" an der Humboldt-Universität zu Berlin sorgt wieder für Schlagzeilen: Einer der Kandidaten für den Beirat wurde vom Verfassungsschutz überprüft und als "bedenklich" eingestuft. Sein Name wurde daraufhin von der Liste gestrichen.
"Wem gehört die Stadt?" lautet das Motto der diesjährigen Berliner Stiftungswoche – "Wem gehört der Staat?" fragt im Rahmen der Stiftungswoche ein hochkarätig besetztes Podium am 6. April im Meistersaal am Potsdamer Platz.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in seiner gestern bekannt gegebenen Entscheidung vom 28.02.2019 die erstinstanzliche Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts inhaltlich bestätigt: Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei, die das Mitführen von "gefährlichen Werkzeugen" verboten hatte, war rechtswidrig.
In Deutschland leben über 113.000 Kinder und Jugendliche mit anerkannter Pflegebedürftigkeit. Allein in Berlin haben schätzungsweise mehr als 4.500 Kinder und Jugendliche Anspruch auf zum Teil sehr erheblichen Hilfebedarf.
Jeder Artikel oder jeder Film, den ich in den letzten dreißig Jahren über die Villa Massimo geschrieben oder gedreht habe, war nicht frei von einer fast grenzenlosen Sympathie für diese Institution, die seinesgleichen sucht. Das hängt auch mit der Tatsache zusammen, dass ein Stipendium in Rom immer mein Traum war – aber die Kombination von Literatur und Fernsehen nie ein Kriterium für ein Stipendium dort war.
Die berliner Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) traf sich am vergangenen Freitag zu einem Vortrag über "Reichsbürger" und "Selbstverwalter". Alexander Dassen vom Berliner Amt für den Verfassungsschutz gab einen Überblick über die Szene.
Vom 7. bis 17. Februar verwandeln die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin die deutsche Hauptstadt in ein stadtweites Filmfest. In den zehn Festivaltagen werden rund 400 Filme aus der ganzen Welt, darunter 196 Weltpremieren, in den Kinos am historischen Potsdamer Platz und in anderen Stadtteilen gezeigt.
In fast 30 Städten in Deutschland wurde am vergangenen Samstag gegen den Paragraph 219a des Strafgesetzbuchs – das sogenannte "Werbeverbot für Abtreibungen" – protestiert. Über 6.000 Menschen sollen an den Kundgebungen teilgenommen haben; in Berlin trafen sich die DemonstrantInnen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne.
Berlin fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Die Infrastruktur der Stadt verdient ihren Namen kaum noch: Die Schulen sind marode, die Straßen nur noch geflickte Aneinanderreihungen von Schlaglöchern und über den öffentlichen Nahverkehr sollte man besser den Mantel des Schweigens breiten. Aber die Stadt will drei Religionsgemeinschaften 10 Millionen Euro schenken.
Wenn sich die Katholische Nachrichten-Agentur (kna) eines Themas annimmt, kann – sofern es sich um Erfolgsberichte der weltanschaulichen "Konkurrenz" handelt – Erstaunliches dabei herauskommen.
Die Statistik zum freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht in Berlin belegt, dass einzig beim freiwilligen Weltanschauungsunterricht des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR (HVD BB) die Teilnehmerzahlen steigen. Allein in den letzten fünf Jahren sind fast 10.000 Schüler und Schülerinnen dazugekommen. Religionsunterricht wird hingegen immer weniger nachgefragt.
Am Dienstag letzter Woche hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entscheiden, dass einer Lehrerin fast 6.000 Euro (eineinhalb Monatsgehälter) Entschädigung zustehen. Die Frau hatte geklagt, weil sie wegen ihres Kopftuches nicht als Lehrerin arbeiten durfte. Zum Ergebnis dieses Rechtsstreites hat die Initiative Pro-Neutralitätsgesetz eine Stellungnahme veröffentlicht.
Das Land Berlin weigerte sich, eine muslimische Informatikerin als Lehrerin einzustellen, weil sie darauf bestand, mit Kopftuch zu unterrichten. Am Dienstag urteilte das Landesarbeitsgericht Berlin, dass das Land Berlin der Muslimin zu Unrecht die Stelle verweigert habe. Rechtsexperten halten das Urteil für verfassungswidrig.
In Anwesenheit prominenter Gäste stellte sich am Montagabend die Säkulare Flüchtlingshilfe Berlin im Rahmen der Säkularen Woche der Menschenrechte vor. Die noch junge Organisation berichtete von ihren Erfahrungen und ihren Zukunftsplänen. Auch ein weiteres Projekt stellte sich vor: "R.future-TV" dreht gemeinsam mit Geflüchteten kurze Filme zu Menschenrechtsthemen.
"Die Welt ist mein Land und Gutes zu tun meine Religion", meinte der maßgebliche Vorreiter der Menschenrechtsidee Thomas Paine. Die Pressekonferenz zur "Säkularen Woche der Menschenrechte" am 12. November im Haus der Bundespressekonferenz erläutert die weitgehend übersehenen Hintergründe der UN-Menschenrechtserklärung sowie ihre aktuelle Gefährdung durch Trump, Putin, Erdogan & Co.