Berlin

Land Berlin schließt Staatsvertrag mit Heiligem Stuhl

Alle paar Jahre wieder: Die Kirche erneuert oder schließt neue Verträge mit Bundesländern, um sich bestimmte Privilegien zu sichern und Einfluss auf die (Aus-)Bildung von Heranwachsenden zu nehmen. Die römisch-katholische Kirche steht in Berlin nun auch mit dem letzten bisher noch konkordatfreien Bundesland kurz vor dem Abschluss einer solchen rechtlich bindenden Regelung. Der Trennung von Staat und Religion wird damit ein echter Berliner Bärendienst erwiesen.

Dr. Manuela Schmidt (Präsidentin des HVD BB)

Eröffnung des "Hauses des Humanismus" in Berlin

Pünktlich und passend zum Welthumanistentag wurde gestern in Berlin-Schöneberg das "Haus des Humanismus" eröffnet. Zur Einstimmung in das, was zukünftig an diesem "Ort der Begegnung" passieren wird, begann nach den offiziellen Eröffnungsreden das ganztägige Festival "Liebe Stadt Revolte".

Jugendfeier

HVD eröffnet JugendFEIER-Saison mit der Regierenden Bürgermeisterin Berlins

Die diesjährige JugendFEIER-Saison des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg ist am Samstag mit einer Premierenveranstaltung im Friedrichstadt-Palast Berlin festlich eröffnet worden. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war diesmal wieder eine Präsenzveranstaltung möglich, an der auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey teilnahm und die Festrede hielt.

Das Berliner Neutralitätsgesetz bleibt erhalten

Der Koalitionsvertrag von Rot-Grün-Rot in Berlin ist geschlossen und der neue Senat mit Franziska Giffey als Regierender Bürgermeisterin hat seine Arbeit aufgenommen. Mit Spannung war erwartet worden, auf welche Position sich die drei Koalitionsparteien zum Berliner Neutralitätsgesetz einigen würden.

Aktionen, um Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu beenden

Zum Auftakt des diesjährigen "Orange Days" am 25. November verteilt der Soroptimist International (SI) Club Berlin-Charlottenburg Orangen und Info-Material zum Thema Gewalt gegen Frauen und informiert über Hilfsangebote für Frauen in Berlin, die Gewalt erfahren. Er sammelt zudem Spenden für das Berliner Interkulturelle Frauenhaus. Die Aktion findet in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin statt.

Seyran Ateş

Seyran Ateş als "islamophob" verunglimpft

Das queere "Soura Film Festival" zeigte am 22. Oktober die Filmdokumentation "Seyran Ateş: Sex, Revolution and Islam". Eine vorgesehene Podiumsdiskussion über den Film, der die Gründung und Arbeit der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee zeigt, wurde kurzfristig abgesagt mit der Begründung, Seyran Ateş solle kein Podium für ihre "islamophoben" Auffassungen geboten werden.

Aus einzelnen Buchstaben wurde gut sichtbar der zentrale Satz "Mein Ende gehört mir!" visualisiert

"Jederzeit muss jeder Mensch gehen können, wenn er es für notwendig und für angebracht hält"

Zum Welttag des Rechts auf ein selbstbestimmtes Lebensende veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben gestern eine Mahnwache vor dem Brandenburger Tor. Damit wollte die Patientenschutz- und Bürgerrechtsorganisation auch die künftige Bundesregierung an die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erinnern, das lediglich die Freiverantwortlichkeit als Bedingung für die Inanspruchnahme von Suizidbeihilfe festgestellt hatte.

Das Rote Rathaus zu Berlin

Gute Aussichten für das Neutralitätsgesetz!

Aus den Wahlen vom 26. September zum Abgeordnetenhaus Berlin ist die SPD als stärkste Partei hervorgegangen. Die SPD hat sich zur Freude der Initiative PRO Berliner Neutralitätsgesetz in ihren Wahlaussagen darauf festgelegt, dass das Berliner Neutralitätsgesetz nicht abzuschaffen oder auch nur einzuschränken ist.