Heute jährt sich auf den Tag genau zum fünfzehnten Mal der sogenannte Ehrenmord, dem die in Berlin geborene Türkin Aynur Hatun Sürücü zum Opfer fiel. Wer meint, dabei handele es sich doch um einen Fall in einem islamischen Umfeld, welches in Deutschland kaum mehr so existiert, irrt gewaltig. In Wirklichkeit ist in der dritten "Gastarbeiter"-Generation der identitätsstiftende "Ehrbegriff" sogar wieder schärfer geworden.
Der penibel recherchierte Film "Nur eine Frau" über die reale Geschichte der Aynur Hatun Sürücü berührt durch den Kunstgriff, dass sie von der bereits ermordeten Aynur (gespielt von Almila Bagriacik) aus dem Off so locker erzählt wird.
Das Ambiente war diesmal anders, die Direktion hat gewechselt, der Sponsor auch. Aber Eines ist gleich geblieben: Zehn Stipendiaten dürfen jährlich elf Monate in der Villa Massimo in eigenen Ateliers und Wohnungen verbringen.
Immer wieder kommt es vor, dass Kirchensteuern über lange Zeiträume hin rückwirkend erhoben werden sollen. Manche Betroffene wehren sich jedoch juristisch. Ein solcher Fall wird am kommenden Donnerstag in Berlin verhandelt.
Nach der gbs Köln und den Säkularen Humanisten Rhein-Neckar hat nun die dritte Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert: die Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg (ehbb) hatten am gestrigen Abend in die Kulturkantine Prenzlauer Berg geladen, um bei Buffet und Getränken die Highlights ihrer Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren zu lassen.
Die Abwerbung von Pflegekräften durch Leiharbeitsfirmen belastet die Träger und führt zu einer schlechteren Pflegequalität, kritisieren die Expertinnen für Pflege im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.
Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, kurz GWUP, hat auch in diesem Jahr dazu aufgerufen, im Rahmen der "Nichts drin, nichts dran!"-Aktion nachzuweisen, dass homöopathische Mittelchen nicht "über den Placebo-Effekt hinaus" wirken. In Berlin zeigten zehn mutige Skeptiker, dass man sich mit Globuli nicht vergiften kann.
"Cradle to Cradle" (C2C) gilt als humanistische und zukunftsweisende Antwort auf die gegenwärtigen Umweltprobleme. In Berlin wurde mit dem "C2C LAB" nun ein neues Bildungszentrum, NGO-Office und Reallabor feierlich eröffnet.
Zum Wintersemester startet das umstrittene Islam-Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier sollen Islamische Theologen und Religionslehrer ausgebildet werden. Bis jetzt ist erst ein Lehrstuhl besetzt, währenddessen häufen sich die Bewerbungen für den Studiengang.
Der Berliner Zoo begeht am 1. August sein 175. Gründungsjubiläum, gefolgt von dreitägigen Fest- und Sonderveranstaltungen auf dem Zoogelände. Anlass genug für hpd-Autor Colin Goldner, einen etwas genaueren Blick auf den "Hauptstadtzoo" zu werfen.
Der SPIEGEL 29/2019 berichtet über einen Fall zur Kirchensteuer-Rasterfahndung bis in die DDR-Zeit. Dietmar Hipp berichtet über den Fall, in dem eine Frau ihr Leben lang als Konfessionslose lebt und dann mit 58 Jahren erfährt, dass sie als Säugling in der DDR getauft wurde und Kirchensteuer nachzahlen soll.
Ein aufwändiges Projekt neigte sich dem Ende zu: Am letzten Tag der Buskampagne besuchte der "Große Rote" Potsdam, bevor er wieder in Berlin eintrudelte und der Kreis der Tour sich schloss. Zum Abschluss gab es eine Nudelmesse zu Füßen der Quadriga.
Das Unternehmen, das die Buskampagnen-Motive mit fahrbaren Werbeflächen durch die Straßen von Berlin transportierte, manipulierte die Grafiken in vorauseilendem Gehorsam. Nach entsprechenden Interventionen konnte das Motiv am zweiten Tag der Buskampagne aber wieder wie geplant gezeigt werden. Außerdem gab es eine Stadtrundfahrt der besonderen Art: Auf säkularen Spuren ging es durch die Hauptstadt.
Am Samstag war der rote Doppeldeckerbus mit dem Slogan "Kirchenstaat? Nein danke" zum ersten Mal öffentlich zu sehen: Am Potsdamer Platz in Berlin – auch wenn dieser Standort erst erkämpft werden musste. Abends diskutierten Philipp Möller, Michael Schmidt-Salomon und Tanja Baudson über die Frage der Evidenzbasiertheit deutscher Politik in der "Urania".
Mit einer Pressekonferenz im "Großen Roten" begann am Samstag die Säkulare Buskampagne. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), Michael Schmidt-Salomon, erklärte dabei die Ziele der Kampagne.