MARBURG. (hpd) Warum Suizidhilfe, einmalig gewährt, erlaubt bleiben, aber im Wiederholungsfall (wenn also "geschäftsmäßig" gewährt) künftig bestraft werden soll, wird mit Argumenten "aus dem Bauch" begründet, denen mit purer Vernunft letztlich nicht beizukommen ist. Daher ist es wichtig, auf einer anderen Ebene dagegen zu argumentieren, nämlich einer rein juristischen.
FRANKFURT AM MAIN. (hpd) Auch im letzten Teil des Exklusivinterviews mit Hamed Abdel-Samad und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide wird deutlich, dass die Koran-Exegese der beiden Autoren deutlich unterschiedlich ausfällt. Einig sind sie sich jedoch darin, dass sie in einer humanistischen Gesellschaft leben wollen.
FRANKFURT AM MAIN. (hpd) Im zweiten Teil des Exklusivinterviews des hpd mit Hamed Abdel-Samad und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide geht es um Integration von Muslimen, die Rolle der Islamverbände sowie die Beschneidung von Jungen und Mädchen.
FRANKFURT AM MAIN. (hpd) Hamed Abdel-Samad und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide trafen sich im Trubel der Buchmesse Frankfurt, um ihre neuen Bücher vorzustellen. Der hpd führte bei dieser Gelegenheit mit beiden ein ausführliches Exklusivinterview. Es ging dabei wesentlich um die Frage, ob es den von Prof. Khorchide propagierten islamischen Humanismus – also einen Humanismus mit Gott – überhaupt geben könne. Das Interview führte unser Autor Bernd P. Kammermeier.
BERLIN. (hpd) Die Kampagne "Mein Ende gehört mir!" hat in der vergangenen Woche noch einmal Fahrt aufgenommen. Die Plakataktion der Giordano Bruno Stiftung (GBS) wird nun durch eine Kampagne untermauert, bei der jeder "seinem" Bundestagsangeordneten einen Brief schreiben kann. Im Brief wird darauf hingewiesen, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung die Möglichkeit des assistierter Suizids befürworten.
Kann man die Debatte um ein mögliches Verbot organisierter Suizidhilfe noch ernst nehmen oder läuft hier ein Theaterstück, das sich am Ende als Tragödie für das Selbstbestimmungsrecht entpuppt?
OBERWESEL/BERLIN. (hpd) Selten war die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik so offensichtlich wie in der Frage der Sterbehilfe. Dies verdeutlicht eine Plakataktion der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die am heutigen Mittwoch in Berlin startete.
BERLIN. (hpd/hvd) Auf den "letzten Metern" der Debatte vor der Gesetzesabstimmung über den attestierten Suizid deutet sich ein scharfer Konflikt an: Die VertreterInnen der verschiedenen Gesetzesentwürfe attackieren sich gegenseitig. Bundesärztekammerpräsident zeigt sich weiterhin unbelehrbar.
BERLIN. (hpd) Der Gouverneur des bevölkerungsreichsten us-amerikanischen Bundesstaates Kalifornien hat am Montag mit seiner Unterschrift den assistierten Suizid zugelassen. Der 77-jährige Gouverneur Jerry Brown begründete diesen Schritt mit "Gedanken um das eigene Ende".
BERLIN. (hpd) In der vergangenen Woche feierte der Film "Am Ende ein Fest" seine Premiere in Deutschland. Evelin Frerk sammelte Stimmen von den Besuchern der ersten Aufführungen in Berlin und Leipzig.
GÖTTINGEN. (hpd) "Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum" heißt es irgendwo bei Goethe. Axel Meyer, Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Konstanz und international ausgewiesener Genomforscher führt uns mit seinem Buch über die genetischen Grundlagen von Intelligenz und Geschlechtsunterschieden nachdrücklich die Weisheit des Goetheschen Sinnspruchs vor Augen.
JENA. (hpd) Die Imaginata veranstaltet am heutigen Tage eine Podiumsdiskussion anlässlich der Gesetzesentwürfe im Bundestag zur Suizidhilfe. Allerdings wird unter Ausschluss von säkularen Vertretern diskutiert.
BERLIN. (hpd/ots) Am kommenden Montag beginnt in Berlin eine Kampagne des Vereins "DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben". Sie macht auf den Skandal aufmerksam, der darin besteht, dass die deutsche Politik vorgibt, Leben schützen zu wollen, aber gleichzeitig völlig darüber hinweg sieht, dass sich in Deutschland Jahr für Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben nehmen und etwa 200.000 Menschen bei einem Suizidversuch mit oft schwerwiegenden Folgen scheitern.
BERLIN. (hpd) Ab dem 21. September wird vorab in ausgewählten deutschen Kinos der Film "Am Ende ein Fest" zu sehen sein. Der israelische Film thematisiert Sterbehilfe auf berührende Art und Weise.