An sogenannten "Stillen Feiertagen" wie Karfreitag oder Totensonntag gelten in vielen Bundesländern besondere Einschränkungen. Meist wird über Tanzverbote diskutiert. Weniger bekannt ist jedoch eine andere Kuriosität: Auch Filme dürfen an diesen Tagen nicht beliebig öffentlich gezeigt werden. Mehr als 700 Titel stehen auf einer Liste von Produktionen, die als "nicht feiertagstauglich" gelten – darunter Komödien, Actionfilme und sogar Klassiker der Satire.
Übermorgen ist der stillste aller "Stillen Feiertage": Karfreitag. 48 Stunden lang (bis Ostersonntag) gilt dann staatlich verordnete Trauer aus religiösem Anlass – bei nur noch 44 Prozent Kirchenmitgliedern. Säkulare Verbände wollen dem etwas entgegensetzen und haben wieder zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die den ernsten Charakter dieser Tage ausdrücklich nicht wahren wollen.
In einer weltweiten Recherche belegen Dokumente, wie systematisch der Vatikan seit 100 Jahren geheime Akten des sexuellen Missbrauchs angelegt – und wie er über Täter entschieden hat. Das verdeutlicht die Verantwortung des Vatikan. Eine besondere Rolle spielte Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. Aufgrund der neuen Erkenntnisse fordern Experten Zugang zu den geheimen Archiven des Vatikans.
Was kommt nach "Sterben ohne Gott"? Filmemacher Moritz Terwesten dreht jetzt den Film, den es so noch nie gab: "Der Übersehene" bringt den Philosophen Franz Josef Wetz mit Richard Dawkins, Sam Harris und den schärfsten Denkern unserer Zeit zusammen – für einen Kinofilm über die größte aller Fragen: Warum existiert überhaupt etwas und nicht nichts?
Der Dokumentarfilm von Liz Wieskerstrauch mit dem Titel "Blinder Fleck" läuft derzeit in deutschen Kinos und beschäftigt sich mit "ritueller Gewalt" an Kindern. Während der Film emotional mitreißt und sich gut in Szene setzen kann, krankt er an anderen Stellen. Er entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Vehikel der "Rituellen Gewalt / Mind Control"-Verschwörungstheorie.
Heute startet der Film "Girls & Gods" in den deutschen Kinos. Femen-Aktivistin Inna Shevchenko reist durch die Welt und hinterfragt die patriarchalen Strukturen von Religion.
"Schweigen brechen, Unterdrückung sichtbar machen, Solidarität stärken" sind die Themenschwerpunkte und Highlights des 25. "Filmfest FrauenWelten", das am 29. Oktober 2025 in Berlin startet.
Dieser bisher nicht veröffentlichte Artikel hat den zweiten Platz des ersten Helmut-M.-Selzer-Journalistenpreises des hpd gewonnen, der am Wochenende verliehen wurde. Diesjähriger thematischer Schwerpunkt waren die Werte der Offenen Gesellschaft.
Eine 3sat-Dokumentation beleuchtet ein bedeutendes aktuelles Thema und gibt Betroffenen eine Stimme. Doch der rechtliche Kontext bleibt unvollständig und ein wichtiger Aspekt fehlt.
Es erscheint wie ein Kunstwerk, das um ein anderes Kunstwerk gehüllt wird. Eine Satire, die eine andere Satire transportiert und multipliziert: Der Film "Kruzifix" über einen Skandal um einen Mottowagen im Düsseldorfer Karneval, der weit über die Grenzen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hinausreichte. Ein Film, der auch nach knapp 30 Jahren bei seiner erneuten Aufführung am Dienstag im vollbesetzten Vortragssaal des Düsseldorfer Stadtmuseums die Besucher begeisterte. Der manch einen auch beklemmte, wie die Reaktionen auf den Film über den damals vor Wut schäumenden katholischen Teil der Stadtgesellschaft zeigten.
In Partnerschaft mit Amnesty International wird der Film "All Static and Noise" am 15. Juni 2025 um 19:00 Uhr im Movimento Kino in Berlin gezeigt, und am 17. Juni 2025 um 17:00 Uhr im Abaton Kino in Hamburg. Der Dokumentarfilm deckt die Verfolgung des uigurischen Volkes durch die chinesische Regierung auf. Eine der Protagonistinnen, Jewher Ilham, begleitet beide Aufführungen und stellte sich vorab einigen Fragen zum Film und zu ihrer Person.
Das Kino hat schon immer große Geschichten erzählt – über Liebe, Krieg, Verrat und Hoffnung. Kein Wunder also, dass auch die christliche Botschaft ihren festen Platz auf der Leinwand gefunden hat. Manche Filme tragen ihren religiösen Anspruch offen zur Schau, andere verstecken ihn geschickt hinter universellen Themen wie Erlösung, Vergebung oder Opferbereitschaft.
Der im März Oscar-prämierte Film "Konklave" erlebt derzeit einen Boom. Zwar ist der Film mittlerweile fast ein halbes Jahr alt, doch wurde er durch den Tod von Papst Franziskus unerwartet aktuell: Das Konklave, das einen der derzeitigen Kardinäle zum neuen Papst bestimmen wird, beginnt am 7. Mai.
Ein neuer Dokumentarfilm, der am Samstag bei einer Veranstaltung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!) in einem Düsseldorfer Kino Deutschlandpremiere feierte, trägt den Titel "Sterben ohne Gott". Das weckt eine Hoffnung. Die Hoffnung, Rat zu bekommen im Sinne von: Wie macht man das?
Zwei junge Frauen reisen nach Syrien zum IS. Schnell müssen sie feststellen, was es bedeutet, in einem Umfeld zu leben, in dem Frauen keine Rechte haben. Die sehenswert verfilmte Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten.