WARSCHAU. (hpd) Reuters und andere Presseagenturen, namhafte Zeitungen und einige Persönlichkeiten – auch in Deutschland – kommentierten scharf die jüngste Aussage des designierten Ministers für Europäische Angelegenheiten in der neuen nationalistisch-konservativen Regierung, Konrad Szymański.
WARSCHAU. (hpd) Die überraschenden Ergebnisse der Parlamentswahlen in Polen sind bekannt und ausführlich auch in Deutschland kommentiert worden. Fachleute bewerteten sie bereits unter verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Gesichtspunkten. Unser Polen-Korrespondent versucht zu klären, ob und was sich für die säkulare Szene des Landes ändern könnte.
WARSCHAU. (hpd) Olga Tokarczuk ist die wohl prominenteste polnische Schriftstellerin. Sie wurde vor einigen Wochen für ihren neuesten Roman "Księgi Jakubowe" ("Die Jakobsbücher") schon zum zweiten Mal mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis "Nike" geehrt. Weil sie jedoch die polnische Gesellschaft an die eigene Vergangenheit erinnerte, wird sie nun massiv angegriffen.
WARSCHAU. (hpd) 150.000 Unterschriften hat die Aktion "Säkulare Schule" (Świecka szkoła) gesammelt. Das ist die erste so große und gelungene Initiative der polnischen Säkularen nach der politischen Wende im Jahre 1989. Die Aktion wurde von Leszek Jażdżewski aus Łódź, Publizist, Politologe, Gründer und Chefredakteur des liberalen Magazins "LIBERTE" gestartet.
WARSCHAU. (hpd) Mitte November wählten die Polen ihre Vertreter in den Kommunen und Gemeinden sowie auf Ebene der Wojewodschaften. Durch technische Probleme, den mehrdeutigen Wahlausgang und Anschuldigungen der Opposition im Hinblick auf Wahlfälschung entwickelte sich die Kommunalwahl zu einer veritablen Affäre. Doch gibt es, wenn auch nur kleine, Lichtblicke - besonders für LGBT-Aktivisten und Atheisten.
POLEN. (hpd) Wesolowski vs. Hartman - der erstgenannte hatte Unmengen von kinderpornographischem Material auf seinem Computer, der zweite ist Philosophieprofessor, der die polnische Gesellschaft gerne mal mit schwierigen Fragen konfrontiert. Wie gehen nun polnische Medien mit diesen zwei - zugegeben ungleichen - Fällen um?
WARSCHAU. (hpd) Durch eine intelligente Strategie schaffen Medien Öffentlichkeit und üben großen Druck auf die polnische Regierung aus. Beispielhaft dafür steht der aktuelle Fall eines mutmaßlich pädophilen Priesters. Doch der Kampf ist längst noch nicht gewonnen.
POLEN. (hpd) Lange schwieg die katholische Kirche in Polen zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch Priester. Nun gehen Teile dieser Institution in die Offensive: im Juni wurde eine kirchliche Konferenz zu diesem Thema in Krakau veranstaltet. Doch bei genauerem Hinsehen bleibt noch viel Nachholbedarf, vieles glänzt nur vordergründig.
POLEN. (hpd) Im April wurde der Initiator des größten Jesus der Welt, Sylwester Zawadzki, in Świebodzin auf einem Friedhof beigesetzt. Laut wurde es um die Beisetzung des Priesters, als sein Herz im Mai am Fuße des Jesus in einer feierlichen Zeremonie begraben wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, doch scheinen einige Bewohner noch im tiefsten Mittelalter zu leben.
WARSCHAU. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (April 2014). Mitte April wurde der Warschauer Regenbogen auf dem Erlöserplatz in der polnischen Hauptstadt wiedererrichtet. Zuvor wurde er mehrfach von Rechtsradikalen in Brand gesetzt und am Ende zerstört. Jetzt sorgt die Installation wieder für Kontroversen.
POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (März 2014). Ende März wurden die Tage des Atheismus durchgeführt, die viel Beachtung in der polnischen Öffentlichkeit erhielten. Sie verliefen ohne größere Zwischenfälle und hatten Volksfestcharakter. Doch die Kritik der klerikalen Rechten war scharf.
POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht. Im Februar begann in Polen die heiße Phase des Wahlkampfs zum Europaparlament, die am 25. Mai stattfinden wird. Dabei kämpfen zwei konservative Parteien um den Sieg, linke und liberale Kräfte sind weit abgeschlagen.
POLEN. (hpd) Zum 22. Mal bewegte das Große Orchester der Weihnachthilfe die Polen zum Spenden. Doch die Spendenaktion erhält auch viel Kritik – nicht nur von klerikalen Kräften.
WARSCHAU. (hpd) Die letzten zwei Monate war durchsetzt von Aussagen führender Kleriker, die viel Aufsehen und Kontroversen hervorgerufen haben. Eine Zusammenfassung der Diskussion zeichnet ein Bild der Kirchenoberhäupter, das wohl kaum denkbar ist und in Anbetracht aktueller Äußerungen von Papst Franziskus erstaunt.
POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (August 2013). Missbrauchsvorwürfe eines kirchenkritischen Priesters, die Sendelizenz für einen klerikalen Radiosender, das Verbot des Schächtens in der Kritik sowie Preislisten für Dienstleistungen in Pfarrgemeinden.