Am Sonntag, den 3. Dezember 2017 war es wieder soweit. Die Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg e.V. (ehbb e.V.) begannen – und das bereits zum 8. mal – mit ihrer inzwischen fast schon traditionellen Veranstaltungsreihe, den ATHvents-Lesungen in Berlin, mit Dr. Heinz-Werner Kubitza: "Der Glaubenswahn".
Am kommenden Samstag (09. 12. 2017) wird im Berliner Kino Moviemento der Film "Food Evolution" des Wissenschaftsjournalisten Neil deGrasse Tyson gezeigt. Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), dem Deutschen Konsumentenbund, der Giordano Bruno Stiftung (gbs), der Partei der Humanisten (PdH), der Partei der Humanisten - Landesverband Berlin und der SHBH (Säkularer Humanismus an Berliner Hochschulen) veranstaltet. Der hpd sprach mit dem Berliner Landesvorsitzenden der PdH, Georg Hille, über die Veranstaltung.
Die Atheist Society of Nigeria (ASN) veranstaltete diesen Monat ihre erste Tagung. Die Teilnehmer aus Nigeria und anderen afrikanischen Ländern diskutierten über die Schwierigkeiten der Situation von Atheisten in der Region.
Nutzt Angela Merkel die Flüchtlingskrise aus, um Deutschland zu zerstören? Bei einem Vortrag in Chemnitz wurde der Islamkritiker und Politologe Hamed Abdel-Samad mit dieser Behauptung konfrontiert. In einem Bericht schildert er die Situation.
Dominik Bauer bezeichnet sich selbst als "eine Hälfte des Cartoon-Duos Hauck & Bauer". Sie haben zusammen mit den Cartoon-Kollegen Schilling & Blum und Hannes Richert eine Veranstaltung für Deniz Yücel organisiert. Am Samstag darf im Festsaal Kreuzberg über Bitterernstes gelacht werden.
Gruselig: Social Bots schüren als Meinungsroboter die Stimmung in sozialen Netzwerken und können sogar Wahlen mitentscheiden, Beobachter befürchten breit angelegte Manipulation und Propaganda per Mausklick.
Am vergangenen Wochenende fand das Stiftungstreffen der Giordano-Bruno-Stiftung statt. Vorstand, Beiräte, Kuratoren und Mitarbeiter diskutierten über vergangene Tätigkeiten und künftige Projekte.
Am 21. Oktober findet in Bochum eine Tagung statt, die kurz vor dem Höhepunkt der Luther-Dekade – dem Reformationsjubiläum am 31. 10. - einen Kontrapunkt zu der völlig unkritisch idealisierten Darstellung des Reformators setzen will.
Wegen angeblich verletzender Sprache gegenüber dem Islam sagt ein kalifornischer Radiosender eine Veranstaltung mit dem Evolutionsbiologen und Religionskritiker Richard Dawkins ab. Dawkins wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Am vergangenen Wochenende trafen sich die Regional- und Hochschulgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung zum gemeinsamen Austausch am Stiftungssitz in Oberwesel. Wie in den Jahren zuvor wurde viel diskutiert und an neuen Projektideen geschmiedet.
Am 7. Mai jährte sich zum fünften Mal das Urteil des Landgerichts Köln, das die medizinisch nicht indizierte Beschneidung von Jungen als Körperverletzung und strafbare Handlung wertete. Anlässlich dieses Jahrestages rief ein breites Bündnis von Organisationen zu einer Demo für das Recht der Kinder auf genitale Selbstbestimmung auf. Als "Worldwide Day Of Genital Autonomy" ist dieses Ereignis inzwischen weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes - unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition - geworden.
Mit diesen drei Worten charakterisierte Tommy Krappweis das Publikum beim Publikumstag der Skepkon 2017 am vergangenen Samstag. Die weiteren beiden Tage waren dann allerdings ernsthafter.
Am vergangenen Samstag gingen deutschlandweit 37.000 Menschen auf die Straße, um für eine stärkere Beachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft zu demonstrieren. Die Veranstalter werteten den "Science March Germany" als Erfolg, vereinzelt kam aber auch Kritik an den Zielen und der Ausrichtung der Demos auf. Der hpd sprach mit dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon, der den Science-Marsch als Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt hat.
Beim "March for Science" sind weltweit Hunderttausende Menschen auf die Straßen gegangen. Darunter auch in vielen deutschen Städten. Allein in Berlin konnten die Veranstalter 11.000 Teilnehmer zählen.
Nicht einfach gegen die Politik eines einzelnen Mannes, sondern gegen den Fakten-verleugnenden Populismus weltweit setzte der "March for Science" in über 500 Städten weltweit ein Zeichen. Unter diesen, mit deutlich über 1000 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und allgemeiner Bevölkerung war auch Heidelberg – als eine von über 20 deutschen Städten.