Auf der Antisemitismus-Konferenz des Svenska kommitén mot antisemitism in Stockholm hielt der hpd-Autor Armin Pfahl-Traughber am 8. November 2017 einen Vortrag über den Antisemitismus im Islamismus. Der hpd veröffentlicht das Manuskript dieser Rede.
Der studierte Historiker Karsten Krampitz legt mit dem Buch "'Jedermann sei untertan' - Deutscher Protestantismus im 20. Jahrhundert" eine kritische Betrachtung zum Thema bezogen insbesondere auf den praktizierten Untertanengeist vor. Der Autor kann anhand von vielen historischen Quellen den einschlägigen Opportunismus nachweisen und regt ohne platte Polemik zu einem kritischen Umgang mit dieser Geschichte an.
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) in Münster hat am 9. November 2017 nach knapp zwanzigjährigem Rechtsstreit entschieden, dass der Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V. (ZMD) und der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e. V. (IR) keinen Anspruch gegen das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) auf allgemeine Einführung islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen haben. Die klagenden Islamverbände sind keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes.
Der Berliner Theologe Jörg Machel setzte jüngst den "Islamischen Staat" (IS) mit den aufständischen Bauern unter Thomas Müntzer gleich. Das ist nicht nur historisch falsch.
In einer Studie hat der Autor autoritäre Einstellungen von 668 Schülern mit besonderer Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit erfasst. Der Fragebogen enthielt dabei 34 Items, welche die Themen Minderheitenfeindlichkeit, Demokratie, Rollenbilder und Sexualität, Erziehung und die Bedeutsamkeit der eigenen Weltanschauung beinhaltete. Der hpd veröffentlicht hier die Zusammenfassung der Studie.
Islamkritik polarisiert. Den einen dient sie als Tarnung für ihre fremdenfeindlichen Ressentiments; den anderen als verpöntes Feindbild, um die Religion gegen jegliche Kritik zu immunisieren. Dabei gehört Religionskritik zu den selbstverständlichen Elementen einer offenen Gesellschaft.
Fälle von sexuellem Missbrauch gibt es nicht nur in der christlichen Kirche. Das stellte ein Richter bereits im Jahr 2012 fest, nachdem ein Imam einen elfjährigen Jungen sexuell missbrauchte. Ein Fall, den das MDR-Magazin "Fakt" aktuell aufgegriffen hat, zeigt beispielhaft, dass es sich auch in der islamische Community nicht nur um Einzelfälle handeln könnte.
Am Dienstag dieser Woche wurde vor dem Strafgericht in Berlin über die religiös motivierte Beschneidung eines siebenjährigen Jungen verhandelt. Es ging um die Nichteinhaltung der Regelungen des im Jahr 2012 – nach dem bekannten Urteil des Landgerichts Köln – neu geschaffenen Paragrafen 1631d BGB. Der hpd sprach über den Prozeß mit dem Berliner Rechtsanwalt Walter Otte, der im Auftrag der Mutter die Nebenklage vertritt.
Ein neues Buch untersucht vier Gruppen wie die "Partei Bibeltreuer Christen" oder die "Zeugen Jehovas": Sind sie als extremistisch einzuordnen? Das Buch gibt zunächst Entwarnung. Denn keine der untersuchten Gruppen predigt explizit Gewalt. Aber Moment mal - was ist das eigentlich, Gewalt? Sind damit nur Hiebe und Waffenanwendung gemeint? Der gesamte Erfolg der monotheistischen Religionen lässt sich ja als ein Großprojekt seelischer Gewaltausübung begreifen.
Die "Kirchentage auf dem Weg" als Teil des Luther-Theaters bleiben hinsichtlich der Besucherzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Nicht einmal ein Drittel der geplanten Besucher kam zu den Veranstaltungen, die die evangelische Kirche gern als "Dialog" verkaufen wollte. Ein Ansinnen, dem im säkularisierten Osten des Landes kein Erfolg beschieden war.
Wer die vorhergehenden Bücher "Isch geh Schulhof", "Bin isch Freak?" und "Isch hab Geisterblitz" von Philipp Möller kennt, weiß, was ihn mit "Gottlos glücklich" erwartet: Entlang persönlicher Erfahrungen und weiterführender Gedanken eine humorvolle, zuweilen auch bissige Auseinandersetzung mit einem ernsten Thema – hin zu einem Plädoyer für "ein erfülltes Leben ohne Gott!".
Laut einer neuen Untersuchung des US-amerikanischen Pew Research Center favorisieren viele Länder weltweit jeweils eine bestimmte Religion – offiziell oder inoffiziell. Die am weitesten verbreitete Staatsreligion ist der Islam. Allerdings werden auch dem Christentum in vielen Ländern Privilegien eingeräumt.
Wann immer die besondere Tierfreundlichkeit des Christentums und insbesondere der katholischen Kirche hervorgehoben werden soll, kommt über kurz oder lang die Rede auf die zahllosen "Tierheiligen", die sie in ihren Reihen führt.
"Sack des heiligen Franziskus wahrscheinlich echt", titelt katholisch.de und meint damit einen Stoffrest aus dem Mittelalter. Puh! Weit daneben, wieder einmal: Die Forschungsergebnisse geben diese Aussage überhaupt nicht her.