BONN. (hpd) Der Publizist Jörn Seinsch liefert in seinem Buch "Ein Gott der Liebe? Wie Theologen die Bibel verfälschen" mehrere Kapitel, die sich kritisch auf Teile und Themen des Alten und Neuen Testaments beziehen. So wichtig der Hinweis auch auf "schlimme Stellen" in den "Heiligen Schriften" ist, so gibt es zu dem Buch doch merkwürdige Begleitumstände und Deutungen.
STEISSLINGEN. (hpd) Seit über 40 Jahren kenne ich Hubertus Mynarek und halte ihn aufgrund seiner imponierenden Biographien über Wojtyla und Ratzinger für den Papst der Papst-Biographien. Wer sich umfassend informieren möchte, ist auf Mynareks Bücher verwiesen; es findet sich nichts Besseres. Das halte ich, selbst Autor von mehreren Büchern über die beiden letzten Päpste, neidlos fest.
DEIDESHEIM. (hpd) Kaum brodelt die Beziehung zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Nethanjahu und dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama wegen der iranischen Atompläne einem neuen Höhepunkt entgegen, da steht weit schlimmeres Ungemach ins Haus: Urim oder Thummim (welcher von beiden ist zum augenblicklichen Zeitpunkt noch nicht aktenkundig) sollen sich in der Hand der US-Amerikaner befinden.
BERLIN. (hpd) Klöster und Kirchen in der Schweiz und in Österreich weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Daran zeigt sich: wenn die vielbeschworene Nächstenliebe konkret wird, vergessen die Kirchen ihre eigenen Ansprüche. Mahnende Zeigefinger und moralische Sprüche haben sie nur für "die Anderen".
BERLIN. (hpd) Regelmäßig liefern die Medien Schlagzeilen über Glauben, Religionsgemeinschaften und Kirchen. Einmal geht es um Kruzifixe in öffentlichen Schulen, dann steht zur Debatte, ob Lehrerinnen oder Richterinnen Kopftücher oder Burka tragen dürfen. Ein Fußballstar aus Italien wehrt sich vor Gericht gegen eine Nachzahlung der ihm unbekannten Kirchensteuer in Millionenhöhe für seine Zeit als Spieler beim FC Bayern.
RONNENBERG. (hpd) Bereits die Vordenker des frühen Christentums haben sich nicht gegen die Logik der antiken Philosophie gewendet, sondern sie durch Scholastik, Apologetik und Sophisterei – also durch Zurechtbiegen der Logik – integriert und zur Theologie ausgeformt. Was damals mit der Philosophie geklappt hat, wird nun auch mit der Biologie und den anderen Wissenschaften ausprobiert. In kleinen aber steten Schritten wird der "Dialog" bemüht, der unüberwindbare Gegensätze zwischen Wissenschaft und Glauben verschmelzen soll.
RONNENBERG. (hpd) Der deutsche Wissenschaftsrat stellte in einem Gutachten fest, dass einige Religionswissenschaftler ihr Fachgebiet als eine Hilfswissenschaft der Theologie ansehen [Wissenschaftsrat 2010]. Denn viele Vertreter der Religionen haben nie aufgehört gegen Wissenschaft und Evolutionstheorie zu Felde zu ziehen. Sie kämpfen heute nur mit anderen Bandagen, nutzen den seriösen Ruf der Wissenschaften selber, um ihre Überzeugungen als Forschungserkenntnisse getarnt unter das Volk zu bringen.
RONNENBERG. (hpd) Welchen Charakter und welch hohe Intelligenz müssen Gott und Allah haben? Nach Ansicht einiger Religionswissenschaftler schmuggeln sie erst den Aberglauben an Götzen und Geister in die Gene, um die Gläubigen dann bei Gebrauch dieser Gene mit dem ewigen Fegefeuer zu bestrafen. Dann schicken sie Jesus und Mohammed auf die Erde um festzustellen, dass sich an diesen Genen nicht nur nichts mehr ändern lässt, sondern dass sich auch noch die falschen Religionen weltweit ausbreiten.
RONNENBERG. (hpd) Früher zogen Theologen gegen die Evolutionstheorie zu Felde. Heute bedienen sich religiös motivierte Forscher der Evolution, um sie als Mittel Gottes für ein höheres Ziel zu verkaufen. Die Argumentation ist simpel, bedarf aber einiger Fachkenntnisse, um die rhetorischen Raffinessen zu bemerken. Der Autor Andreas E. Kilian klärt in einer vierteiligen Serie auf.
BERLIN/MÜNCHEN. (hpd) Am morgigen Mittwoch muss das Münchner Verwaltungsgericht klären, ob es eine höhere Instanz gibt, welche die Richtige ist und wie man ihr standesgemäß dient, um Gebühren zu sparen. Der Münchner Michael Wladarsch (BfG) hat gegen die Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunks (BR) geklagt und beruft sich dabei unter anderem auch auf das Fliegende Spaghettimonster.
BERLIN. (hpd) Im vergangenen Jahr musste die katholische Kirche etwa 220.000 Kirchenaustritte verzeichnen – so viele wie nie zuvor. Bei der evangelischen Kirche muss sogar von weitaus höheren Zahlen ausgegangen werden. Die Kirche führt dazu teils fadenscheinige Gründe an.
WIEN. (hpd/pur) Wie die Katholische News Agency (CNA) unlängst meldete, stellt Papst Franziskus bei einer globalen Priestertagung das Datum des katholischen Osterfestes in Frage, um mit einem gemeinsamen Ostertermin die Christen zu einen.
BERLIN. (hpd) Der ORF meldete gestern unter der Überschrift "Erzdiözese Wien: 150.000 Euro Defizit im Vorjahr", dass "die Erzdiözese Wien […] 2014 laut Kathpress ein Defizit von knapp 150.000 Euro hinnehmen [musste]." Allerdings hat die gleiche Erzdiözese im selben Zeitraum einen erheblichen Überschuss erwirtschaftet.
BERLIN. (hpd) Das schmale Bändchen lag schon geraume Zeit in der Redaktion, dabei - so stellte sich heraus - ist es überaus lesenswert. Auch wenn es dem fachlich Interessierten nicht viel Neues bieten mag, versammelt es deutschsprachige Autoren und Fachleute, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen.
HAMBURG. (hpd) Der "Blasphemieparagraf" stellt Gotteslästerung unter Strafe. Damit genießen Gläubige anders als andere soziale Gruppen einen besonderen Schutz. Das ist mit den demokratischen Anforderungen eines säkularen Staates nicht vereinbar, meint unser Autor und fordert: Weg mit dem Paragrafen 166.