Berlin. (hpd) “Die Moskauer Prozesse waren in keiner russischen Zeitung, in keinem Fernsehsender angekündigt worden, um nicht die Staatsmacht auf den Plan zu rufen. Denen, die davon wussten, kam es vor wie ein Wunder. An jenem Ort, an dem der Kampf zwischen Glauben und Kunst zehn Jahre zuvor begonnen hatte, sollten nun Menschen aufeinandertreffen, die sich so sehr hassten, dass sie sich geweigert hatten, auch nur zu einem Vorgespräch zu erscheinen.” Der Regisseur Milo Rau beschreibt so die Stimmung, mit der die Betroffenen – nicht Schauspieler – in sein Projekt, “Die Moskauer Prozesse”, gingen.
KONSTANZ. (hpd) Über ein Jahr nach seinem Kirchenaustritt hat sich der Sprecher der Humanistischen Alternative Bodensee (HABO), Dennis Riehle, noch einmal an die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) gewandt. Er erinnerte dabei an eine noch ausstehende Antwort.
DRESDEN. (hpd) Derzeit findet im Hygienemuseum Dresden eine Vortragsreihe zum Thema “Religion und Migration” als erster Teil des Projektes “Das neue Deutschland - Migration und Vielfalt” statt. Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit des Hygienemuseums mit dem Kathedral-Forum Dresden entstanden. Insgesamt umfasst es neun Vorträge und eine Ausstellung, die bis 12. Oktober 2014 zu sehen sein wird.
TRIER. (hpd) Nach Michael Schmidt-Salomons Menschheitsverriss “Keine Macht den Doofen” ist nun seine Hommage an unsere oft verkannte Spezies erschienen. In Oberwesel wurde das neue Buch “Hoffnung Mensch” zum ersten Mal vom Autor vorgestellt.
KIEW. (hpd) Gregor Gysi von den LINKEN hat auf der Webseite seiner Partei einen Text verfasst, der sich mit der der Zukunft der Ukraine befasst. Unser Korrespondent aus Kiew, Daniel Porcedda, kann diesen Text nicht unkommentiert lassen und schrieb eine Gegendarstellung.
KASSEL. (hpd) Einstimmig hat die 4. Vollversammlung des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne in Kassel dafür votiert, das besondere Kirchliche Arbeitsrecht in Deutschland abzuschaffen. Damit soll die Schlechterstellung der rund 1,2 Millionen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen gegenüber den Beschäftigten in anderen karitativen und Bildungseinrichtungen beendet werden.
DÜSSELDORF. (hpd) Wie schon im letzten Jahr präsentiert der hpd die Wagen des Düsseldorfer Rosenmontagszuges, die Jaques Tilly gebaut hat. Und ebenso wie im vergangenen Jahr und in dem davor waren die Wagen des Wagenbauers wieder einmal die aktuellsten im Zug.
BERLIN. (hpd) Sonntag Abend in Berlin; nach einem frühlingshaften Tag sitze ich mit einigen anderen in einem türkischen Theater und höre Murat Ham zu, der aus seinem neuen Buch liest.
WIEN. (hpd) Ein Riss in einer Wiener Hausfassade führt zur Sperre eines Gehsteigs. Der Vorgang offenbart die innere Logik des Verwaltungsapparats. Der Bürger kann den Beitrag zur Realsatire nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen.
BERLIN. (hu/hpd) Mitglieder der Kampagne “Verfassungsschutz abschaffen!” forderten am Donnerstag vor dem Bundestag weiter reichende politische Konsequenzen aus dem NSU-Untersuchungsausschuss ein, als sie im Plenum des Bundestages kurz darauf verhandelt wurden: Bekämpfung des Rassismus auch in der Mitte der Gesellschaft, Kontrolle der Polizei und Auflösung der Verfassungsschutzämter. Das Plenum debattierte über einen interfraktionellen Antrag zu den Schlussfolgerungen aus dem NSU-Untersuchungsausschuss und stimmte über diesen ab.
WIEN. (hpd) Die Erzdiözese Wien setzt zu einem Kahlschlag bei ihrer Infrastruktur an – der nicht so heißen darf. Pfarren, vor allem in der Stadt, werden zusammengelegt. Kirchen werden geschlossen. Die Lage dürfte weitaus schlimmer sein, als offiziell kolportiert.
BERLIN. (hpd) Ein Polizeipräsidium dürfte so ziemlich einer der letzten Orte sein, an den man denkt, wenn eine Diskussion darum ansteht, ob Religionen vor allem für eine Kriminalgeschichte taugen. Und doch: Gestern Abend trafen genau dort drei sehr unterschiedliche Haltungen aufeinander.
BIELEFELD. (hpd) Unter diesem Titel hielt der Politik- und Sozialwissenschaftler Christoph Lammers am 12. Februar im AJZ Bielefeld einen Vortrag über christliche AbtreibungsgegnerInnen.
BERLIN. (hpd) Am vergangenen Freitag wurden um 17:14 Uhr (Berliner Zeit) die Olympischen Spiele in Sotschi eröffnet. Zeitgleich standen rund 250 Menschen unter Regenbogenfahnen schweigend vor der russischen Botschaft.