Wenn "Gott" befragt wird

Bildungsgewerkschaft macht religiöse Werbung

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Klassenzimmer

BERLIN. (hpd) Die Bildungsgewerkschaft GEW macht auf ihrer Webseite auf ein Buch aufmerksam, das darüber "aufklärt", dass der "Gott" der Juden, der Christen und der Muslime "immer der eine Gott ist".

In diesem Zusammenhang möchte man bei der "Bildungsgewerkschaft" die Bildung anzweifeln. Denn was soll es mit Bildung zu tun haben, wenn Kindern vermittelt werden soll, "dass es immer der eine Gott ist, der viele Gesichter und Eigenschaften hat, und zu dem es unterschiedliche Zugänge gibt"?

Die GEW verkauft das mit dem Argument, dass dieses Kinderbuch zwar keine Antworten liefert, "aber Denkanstöße" und deshalb als "Aufruf zu Frieden und Toleranz" anzusehen sei.
Frieden und Toleranz in einen Zusammenhang mit Religionen zu erwähnen… dazu gehört schon eine ordentliche Portion Chuzpe. Schließlich ist es genau der "Gott", der die Gläubigen dazu bringt, intolerant und wenig friedfertig zu Anders- oder gar Ungläubigen zu sein.

Es spricht Bände, dass das "Ferkelbuch" von Michael Schmidt-Salomon von der GEW nie erwähnt wurde; ja, das sogar eine Suche nach dem Namen des Autors auf der Webseite der GEW kein Ergebnis bringt.