Die Berlinerin Victoria Schrank will erreichen, dass Menschen wieder mehr miteinander reden, vor allem dann, wenn jemand an Verschwörungsmythen glaubt. Wie man dennoch wertschätzend und konstruktiv ins Gespräch kommen kann, dafür entwickelt sie gerade ein Online-Spiel und sucht nach Unterstützern für die Umsetzung. Der hpd hat mit ihr gesprochen.
Welchem System folgt eigentlich der Algorithmus, der bei YouTube für die Empfehlungen zuständig ist? Einem gefährlichen, sagt Guillaume Chaslot, der mit an dem Programm gearbeitet hat. Doch auch die Personen und Institutionen, denen wir folgen, bestimmen unseren Feed. Eine Untersuchung des Gefahrenpotentials der Filtermechanismen sozialer Medien.
Seit Anfang des Jahres tobt ein Kampf um die Veröffentlichung einer Studie, die vom Kölner Erzbischof bei einer sicherlich nicht kirchenfernen Anwaltskanzlei in München in Auftrag gegeben wurde. Wie nunmehr LTO meldet, ist die Studie endgültig zurückgezogen. Da hat man nicht etwa den Bock zum Gärtner gemacht, sondern – um in christlichen Metaphern zu bleiben – gleich den Wolf zum Hirten.
Hallo Frauen! Unter uns mal gesagt: Ganz egal, woran ihr glaubt, es geht euch schlechter deswegen. Finanziell jedenfalls. Das hat eine aktuelle Studie der Universitäten Denver und Minnesota jetzt ergeben.
Wenn 1950 fünf Menschen eine Tageszeitung kauften, dann lasen sie die gleichen Inhalte. Wenn 1990 fünf Menschen abends die Tagesschau einschalteten, dann sahen sie die gleichen Nachrichten. Wenn aber 2020 fünf Menschen morgens das Smartphone einschalten und Nachrichten lesen, dann sehen sie bisweilen fünf völlig verschiedene Welten. Diese Artikel-Serie will ergründen, mit welchen Parametern soziale Medien Informationen bewerten, welchen Effekt diese Bewertung auf die Verbreitung von Informationen online wie offline hat und ob uns tatsächlich eine, wie die WHO sie nennt, "Infodemie" bevorsteht.
Meine Hoffnung war vergebens. Es müsste doch, so dachte ich, ein spirituelles Angebot geben, das mir das Fliegen ermöglicht? Schließlich sah man schon in den Achtzigerjahren Wahlwerbevideos, in denen die "Naturgesetzpartei" daran arbeitete, durch "yogisches Fliegen" den Weltfrieden herzustellen, und was hat sich seitdem nicht alles entwickelt? Das Internet. Der Videobeweis: Pizza-Schokolade.
Montag, der 2. November, war der letzte Abend bevor der von der österreichischen Bundesregierung verhängte Corona-Lockdown in Kraft treten sollte. Aus diesem Grund nutzten viele Wiener und Wienerinnen diesen Abend für einen genussreichen After-Work-Drink im sogenannten "Bermudadreieck". Gegen 20 Uhr eröffnete der mit Sturmgewehr, Pistole, Machete und Sprengstoffattrappe bewaffnete Attentäter das Feuer auf Passanten und Lokalbesucher. Die Bilanz: Fünf Tote und 22 Verletzte.
Islamistische Attentate greifen in Europa wieder einmal um sich. Höchste Zeit, dass sich Deutschland und Europa darüber bewusst werden, dass ihre Freiheiten Errungenschaften sind, die es zu verteidigen gilt. Ein Kommentar von Yahya Ekhou, der selbst aus einem islamischen Land flüchtete und in Deutschland eine neue Heimat fand.
Warum es keine gute Idee ist, ausgerechnet Gottesdienste von der Lockdown-Liste zu streichen, wurde in den vergangenen Tagen in verschiedenen Medien bereits ausgeführt. Zur langen Liste der Argumente, die für ein aktuelles Verbot von Präsenz-Gottesdiensten sprechen, gesellt sich nun ein weiteres: Am Sonntag deklarierten Coronarebellen in München ihren Protest zu einem Gottesdienst, um Auflagen missachten zu können.
Heute tritt im Kampf gegen die rasant zunehmenden Corona-Infektionen der neue "Lockdown light" in Kraft. Aus Gründen des Infektionsschutzes müssen unter anderem Gastronomiebetriebe, Kinos und Theater schließen. Gottesdienste sind hingegen weiterhin explizit erlaubt. Und das, obwohl sie in den vergangenen Monaten oft zu Superspreader-Events wurden.
Die französische Philosophin Corine Pelluchon plädiert in ihrem "Manifest für die Tiere" dafür, dass menschliche Gerechtigkeitsvorstellungen auch auf Tiere ausgeweitet werden können, bestünde bei ihnen doch durchaus eine "bedingte Handlungsfähigkeit". Auch wenn das Manifest dann doch vielleicht kein Manifest ist, enthält es beachtenswerte Reflexionen und auch Veränderungsvorschläge.
Die Freidenkenden Schweiz nehmen die Pläne von SRF-Direktorin Wappler, religiöse Sendeformate im Radio abzubauen, mit Anerkennung und Erleichterung zur Kenntnis. Weitergehende Veränderungen beim Thema Religion und Weltanschauungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk drängen sich auf. Die "Vereinbarung zwischen SRF und den Kirchen" darf nicht erneut stillschweigend und unverändert verlängert werden.
Gegenüber der Augsburger Allgemeinen äußerte sich der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs kritisch in Bezug auf das neue System für Anerkennungsleistungen für erfahrene sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche. Auf der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hatte diese beschlossen, Einmalzahlungen von maximal 50.000 Euro an Betroffene zu leisten.
In Frankreich enthauptete ein Islamist einen Lehrer, weil der seinen Schülern Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, sieht eine Mitschuld an Taten wie diesen bei jenen, die versuchen, Kritik am politischen Islam per se zu unterbinden.
Man kann übrigens alles entstören lassen. Da bin ich jetzt drauf gestoßen. Ich bin mir nicht ganz sicher, war es der Erzengel Michael, der mich mit seinem prächtigen Schwert sanft in Richtung dieser Erkenntnis gestupst hat, oder waren es subliminale Schwingungen aus der achten Dimension?