
Aber will die Ukraine einen demokratischen Weg einschlagen, erfordert dies ein gemeinsames mutiges Vorgehen, koordiniert und – hoffentlich – mit Unterstützung der EU. Die EU wird der große Unsicherheitsfaktor in dieser Konstellation bleiben. Bereits in der Folge der Orangen Revolution 2004 hatte die EU kläglich versagt und versprochene Unterstützung nicht gewährt. Das haben viele in der Ukraine nicht vergessen. Es ist nicht übertrieben zu behaupten: Die aktuelle Situation ist auch eine Folge des Unvermögens der außenpolitischen EU-Verantwortlichen.
So oder so kommen harte Zeiten auf die Ukraine UND die EU zu. Gemeinsame Anstrengungen können die Auswirkungen, wenn schon nicht vermeiden, so doch mindern. Dies sollte einen Versuch allemal wert sein.
Die Rhetorik in diesem Artikel ist absichtlich abseits der Mainstream-Medien gehalten, die sich auch in der Wortwahl leider soweit anpassen, daß die Nachricht als solche glattgebügelt und weichgewaschen ist. Vieles wäre noch hinzuzufügen, dies würde jedoch ein Buchformat ergeben.




