Im deutschsprachigen Raum findet der alljährliche Auftakt der sogenannten "Lebensschützer"-Märsche traditionell im März in Münster/Westfalen statt. Wie in jedem Jahr säumten auch am vergangenen Samstag wieder zahlreiche Gegendemonstranten den Weg des christlichen Marsches.
Junge Protestanten verteilten Kondome mit Anspielungen auf Luther-Zitate an Jugendeinrichtungen, um für reformatorische Botschaften zu werben. Die Verteilaktion kam bei der Evangelischen Kirche im Rheinland aber gar nicht gut an.
Als das Spiel Pokémon GO noch auf allen Handys zu finden war, trieb es einen jungen Russen dazu, in einer russisch-orthodoxen Kirche nach dem digitalen Kleingetier zu suchen. Er ließ sich dabei filmen – was ihm jetzt möglicherweise bis zu 5 Jahren Haft einbringen könnte.
Vor zwei Jahren erlebte sie einen beispiellosen Boom und bereicherte die Nachrichtenschlagzeilen weltweit. Jetzt ist die Glaubensgemeinschaft der Zuisten in Island am Ende.
Es war ein Exorzismus mit tödlichen Folgen: Weil ein evangelikaler Pastor aus einem kleinen nicaraguanischen Dorf geglaubt hat, dass eine 25-jährige Frau vom Dämon besessen gewesen war, warfen Dorfbewohner sie nackt auf einen Scheiterhaufen. Später verstarb die Frau an ihren Verbrennungen. Das Dorf schützt unterdessen ihren Pastor.
Als erster großer Sportbekleidungshersteller hat Nike die Produktion eines sportlichen Hijabs für muslimische Frauen angekündigt. Sportriese Nike trägt auf diese Weise dazu bei, dass die Entrechtung der Frauen in der muslimischen Welt für immer selbstverständlicher gehalten wird, findet hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg.
Der Band 36 der Schriftenreihe der Freien Akadamie mit dem Titel "Religiöser Pluralismus und Deutungsmacht in der Reformationszeit" ist erschienen. Damit wird ein Beitrag zum Martin-Luther-Jahr 2017 geboten.
Er nennt sich selbst Erzbischof: Jim Humble, selbsternannter Erfinder von MMS ("Miracle Mineral Supplement"). Doch hinter seiner Vorstellung, dass Natriumchlorit (NaCl02) in geringen Mengen Krankheiten wie beispielsweise AIDS, Krebs oder Autismus heilen kann, steht nicht nur er, sondern auch seine Kirche - die "Genesis II Church of Health and Healing".
Der promovierte Theologe Heinz-Werner Kubitza nimmt in seinem Buch "Der Glaubenswahn. Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament" eine Analyse des dortigen Bildes von Gottes vor. Die Deutung als ein solcher der Gewalt und des Krieges stützt sich auf viele Quellen und Zitate, könnte aber auch angesichts von fehlenden Klarstellungen missverstanden werden.
Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche nach wie vor fest im Griff. Zwar haben sowohl Papst Franziskus als auch sein Vorgänger dem Kindesmissbrauch in den Reihen der eigenen Kirche offiziell den Kampf angesagt, doch ob es der Vatikan wirklich ernst damit meint, wird immer wieder bezweifelt.
"Ob der liebe Gott alles sieht? Ob der liebe Gott hilft, wenn ich viel bete?" So etwa wird manches Kind, mancher Jugendliche sich schon gefragt haben. "Wie sag' ich’s meinem Kind?" So wird mancher Vater, manche Mutter überlegt haben, als ihre Kinder sie mit Fragen dieser Art konfrontierten.
Mag Papst Franziskus Atheisten wirklich lieber als heuchlerische Katholiken? So jedenfalls ist es derzeit überall zu lesen. Ein genauerer Blick auf die Predigt des Papstes zeigt jedoch, dass Franziskus von seiner negativen Sicht auf Atheisten nicht abgerückt ist.
Der Religionswissenschaftliche Medien und Informationsdienst (REMID) hat in seiner jüngsten Statistik die "Organisierten Konfessionsfreien" als eigene Gruppe eingeführt. Damit trennt sich REMID vom Begriff der "Religionslosen" einerseits und unterscheidet zudem in Menschen "ohne Zuordnung" und "organisierte Konfessionsfreie".
Die deutschen Kirchen sind reich. Doch wer wissen will, in welche Fonds und Branchen die Erzbistümer und Landeskirchen ihre Milliarden investiert haben, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die will correctiv.org durchbrechen. Deshalb wurde jetzt eine Klage auf Auskunft gegen das Erzbistum Köln eingereicht.
Erst verliert er seine Mutter, dann muss der Sohn des jüdischen Verkäufers Menashe aus religiösen Gründen zu seinem Onkel ziehen. Joshua Z. Weinsteins jiddischer Film "Menashe" erzählt von radikalen Regeln des ultraorthodoxen Judentums und dem Leben in einer Parallelgesellschaft