Während der Amazonassynode im Vatikan hat ein fundamentalistischer Katholik hölzerne Figuren aus einer Kirche entwendet und sie in den Tiber geworfen. Der Pressechef des Kirchenstaats ist empört, andere überzeugte Christen feiern den Täter, der sein Vorgehen auf Youtube veröffentlichte.
In den letzten Wochen und Monaten sorgten Finanzskandale im Vatikan für unerwünschte Schlagzeilen. Obwohl der Papst im August neue Regelungen für die Vatikanbank beschloss, um der Korruption Einhalt zu gebieten, kam es Anfang des Monats zu polizeilichen Hausdurchsuchungen im vatikanischen Staatssekretariat und bei der Güterverwaltung. Nun veröffentlichte ein Investigativ-Journalist ein Buch, welches den Bankrott des Kirchenstaates ankündigt.
Vor 25 Jahren vollzogen Dutzende von Sonnentemplern in der Schweiz Selbstmord. Wer nicht freiwillig mitmachte, wurde umgebracht. Sie nannten es: den endzeitlichen Transit zum Planeten Sirius.
Bekanntermaßen hätten Krankenkassen gern Vollzugriff auf die Gesundheitsdaten ihrer Versicherten. Dazu greifen sie schon mal in die Tasche und verschenken eine Apple Watch. Da möchte die katholische Kirche nicht nachstehen und überwachen, wie häufig und wann und wo ihre Schäfchen rosenkranzeln.
Fast alle Glaubensgemeinschaften tun sich schwer mit dem Thema Sex. Die meisten wollen die Kontrolle über ihre Schäfchen bis unter die Bettdecke. Denn die Sexualität ist eine Kraft, die auch mit religiösen Anreizen und Geboten nicht zu bändigen ist.
Wie evangelisch.de berichtet, beschwert sich die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland über den Termin der jährlichen Prüfung für medizinische Studiengänge. Es sei nicht zu vertreten, dass diese an einem Sonnabend, am Sabbat, stattfinden würden. Jan Weber hat dazu eine Idee.
Papst Franziskus hat mit einer Rede seinem erstaunten Kommunikationsteam einen neuen Kurs diktiert. Dabei ging es um die wohlwollende Bewerbung der katholischen Kirche, unangenehme Worte, Allergien sowie das Schlaf- und Ruheverhalten des sachte schnarchenden päpstlichen Kommunikationsstabes.
Immer mehr Menschen wenden den Kirchen in Deutschland den Rücken zu. Auch der christliche Glaube hat ein Imageproblem. Haben die Kirchen damit überhaupt noch eine Aussicht auf Hoffnung? Ein Kommentar.
Heinz-Werner Kubitza, ein promovierter Theologe, der mit der Kirche brach, nimmt in seinem neuen Buch "Jesus ohne Kitsch. Irrtümer und Widersprüche eines Gottessohns" eine Dekonstruktion des genannten "Propheten" vor. Dabei stützt sich der Autor auf eine Fülle von Bibel-Zitaten und macht insbesondere bei den Ausführungen zur Ethik von Jesu viele problematische Positionen aus, was dem Buch eine aufklärerische Dimension verleiht.
Der Bundesfinanzhof hat in zwei Beschlüssen entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass das besondere Kirchgeld bei glaubensverschiedener Ehe dann den verfassungsrechtlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht, wenn der kirchenangehörige Ehegatte ansonsten "kirchensteuerfrei" ist. Dies ist aber nicht der Fall, wenn Kircheneinkommensteuer auf dessen eigenes Einkommen anfällt. Damit widersprechen die kirchlichen Bestimmungen zum besonderen Kirchgeld und deren staatliche Genehmigung nun auch der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.
Die katholische Kirche lege ihre Finanzen offen, war neulich überall zu lesen. Es lohnt sich aber wie so häufig ein Blick hinter die Kulissen dieser frohen Botschaft: Es ist ein Anfang, aber von wirklicher Transparenz kann bei weitem noch nicht die Rede sein.
Im Schweizerischen Bischofszell hatten 21 Menschen baurechtliche Anzeige gegen das nächtliche Glockengeläut eingereicht, weil es sie um den Schlaf brachte. Nach einer Langzeit-Lärmmessung werden die Glocken der katholischen Kirche nachts in Zukunft überhaupt nicht mehr läuten, die Glocken der evangelischen Kirche nur noch stündlich.
Am 3. September 2019 hat die Nordkirche eine Großkampagne für den konfessionsgebundenen Religionsunterricht in Norddeutschland gestartet. Das Motto lautet: "Raum für Fragen. Mein Religionsunterricht". Die Veranstaltung zieht mit einem aufblasbaren Kuppelzelt und viel Technik in 12 Städte, so dass alle drei Sprengel im Norden bedient werden können.
Auf den Bahamas hat Hurrikan Dorian bereits für schwere Verwüstungen und Tote gesorgt. Nun steuert er auf die Küste von Florida zu. Doch dort rüstet man sich gegen den Wirbelsturm – mit Gebeten.