BERLIN. (hpd) Wer Macht ausüben möchte, der benötigt eine überdurchschnittliche Intelligenz, die häufig auch dazu genutzt werden muss, die Massen nicht in alles einzuweihen. Damit jedoch intelligente Menschen, die dieses Spiel durchschauen, nicht aus dem Konsens des Für-Dumm-Verkaufens ausscheren, müssen sie zu Eingeweihten der Machtelite werden können, die als Erkennende das System unterstützen. Religionsbegründer bauen daher Intelligenztests in die Glaubensinhalte ein, die sich als Satiren erkennen lassen.
BERLIN. (hpd) Pfingsten? Der Begriff selbst bezieht sich schlichtweg auf den fünfzigsten Tag nach Ostern. Und seine Inhalte? Ein Problem. Pfingsten soll mit dem so genannten Heiligen Geist zu tun haben. Ein entsprechendes Pfingstereignis ist im Neuen Testament geschildert (Apostelgeschichte 2, 1-41)), aber nach wie vor umstritten.
BERLIN. (exc) Nach Anti-Islam-Äußerungen der AfD: Politikwissenschaftler Ulrich Willems mahnt die übrigen Parteien, religionspolitische Debatten und Entscheidungen nicht länger zu vermeiden. Man solle "in der Bevölkerung Verständnis für Religionsvielfalt wecken".
BERLIN. (hpd) Der Strich durch den Namenszusatz "der Große" auf dem Buchdeckel deutet es bereits an: Der Historiker Rolf Bergmeier sieht Karl vermutlich nicht als einen "Großen". Das scheint im ersten Moment nichts zu sein, was einem den Schlaf rauben muß. Karl ist mehr als 1200 Jahre tot. Warum war es dem Autor die Mühe eines Buches wert, sich mit der Frage nach seiner Größe zu befassen?
OSTERWITZ/AT (hpd) In Kenntnis der Bücher des Historikers Rolf Bergmeier (z.B. "Schatten über Europa", "Christlich- abendländische Kultur – eine Legende", "Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums") sind die Erwartungen hoch gesteckt und werden – das sei vorweggenommen – nicht enttäuscht.
BERLIN. (hpd) Viele Kulturschaffende haben in der Vergangenheit in der Bibel bedeutsame Erzählungen der Menschheit gesehen, obwohl sie keine gläubigen Juden oder Christen waren. Die Wissenschaft lehrt uns, dass diese Geschichten nicht in fertiger Form vom Himmel gefallen sind, sondern aus Vorstufen und früheren Versionen durch Bearbeitung seitens der damaligen Theologen in die uns überlieferte Form gebracht wurden.
BERLIN. (hpd) Soll man Terroristen mit Liebe begegnen? Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat einiges Aufsehen provoziert mit ihrer Behauptung, Christen dürften nicht mit Gewalt auf den islamischen Terror reagieren, sondern mit Liebe und Gebet.
BERLIN. (hpd) Der Basler Bischof Felix Gmür hat die Schweizer Regierung kritisiert, da diese weiterhin mit Regierungen wie der Saudi-Arabiens Geschäfte macht. Das an sich wäre lobenswert, wenn der Bischof es nicht so scheuklappig begründen würde.
BONN. (hpd) Der ehemalige Chemie-Professor Uwe Hillebrand setzt sich in seinem Buch "Warum glaubst Du noch? Lehren der christlichen Kirchen unter dem Gesichtspunkt der Logik" kritisch mit bestimmten Aspekten der christlichen Lehre auseinander. Da er dies in Form von kurzen Artikeln und in alphabetischer Reihenfolge tut, hat man es letztendlich mit einem kleinen Lexikon zur Kritik an den jeweiligen Auffassungen zu tun.
BERLIN. (hpd) Wenn religions- und kirchenkritische Literatur in den deutschen Zeitungen und im Rundfunk systematisch ignoriert wird, weil sich deren Protagonisten der Religion und Kirche verbunden und verpflichtet fühlen, dann vergessen diese Medien ihren Auftrag, nämlich Wissen und Aufklärung zu verbreiten. Erfreulicherweise gibt es heute das Internet, ein Medium, das sich bisher der Kontrolle der Mächtigen entziehen konnte. Lassen sich dort doch Bücher entdecken, die sehr oft verborgen bleiben, weil ihnen der Zugang zur breiten Öffentlichkeit geflissentlich verwehrt wird.
BONN. (hpd) Der Philosoph Andreas Edmüller führt in seinem Buch "Die Legende von der christlichen Moral. Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist” die ambivalenten Deutungsmöglichkeit dieser Religion auf das Fehlen von Berechenbarkeit und Stimmigkeit in deren Moralsystem zurück. Der Autor entwickelt diese Argumentation systematisch, wobei er sich aber stark am Alten Testament und der Geschichte orientiert, kann gleichwohl für seine Grundpositionen überzeugende Belege vorbringen.
BONN. (hpd) Die Erziehungswissenschaftlerin und Theologin Christa Mulack untersucht in ihrem Buch "Gewalt im Namen Gottes. Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus” den Zusammenhang einerseits von dem Glauben an nur einen Gott und andererseits von der Gewalt im Namen der Religion. Dabei geht die Autorin ausführlich auf die Frühgeschichte des Judentums mit beachtenswerte Ausführungen zu Detailaspekten ein, driftet aber im Laufe des Textes mit ihrer Frontstellung gegen das religiöse Patriarchat immer mehr in einen mythischen Feminismus ab.
DEIDESHEIM. (hpd) Der Marburger Tectum Verlag präsentierte Uwe Lehnerts Buch "Warum ich kein Christ sein will" in erweiterter Neuauflage. Mit wissenschaftlicher Akribie und doch allgemein verständlich ohne jede Polemik zeichnet der Autor nicht nur seinen persönlichen Weg aus Glaube und Religion nach, sondern stellt auch ein Kompendium für sachliche Kritik am Christentum vor.
BERLIN. (hpd) Das sich neigende Jahr 2015 stand und steht stark im Zeichen der großen Debatte im Bundestag, ob und, wenn ja, welche gesetzliche Regelung für die Suizidhilfe geschaffen werden soll. Die DGHS hat sich vehement gegen eine strafgesetzliche Verschärfung und für die Beibehaltung der jetzigen Rechtslage ausgesprochen.
ODERNHEIM. (hpd) Dieses Buch wird vor allem für jene Gläubigen interessant sein, die sich in einem Dilemma befinden, weil sie einerseits sich immer noch an die Kirche gebunden fühlen, andererseits mit dem Verurteilungs-, Verbannungs- und Verdammungsgott, dem Kontroll- und Überwachungsgott, dem letztlich alles Geschehen determinierenden Gott nichts mehr zu tun haben wollen.