ODERNHEIM. (hpd) Dieses gar nicht voluminöse, gerade mal 120 Seiten umfassende Buch des Kulturphilosophen und Ethikers Erich Satter enthält eine erstaunliche Vielzahl und Vielfalt von Denkanstößen im weiten Problemfeld der Beziehungen zwischen Kultur und Kunst, Moral und Ethik, Philosophie und Religion und von Fragen und Teilantworten bezüglich eines synthetischen oder – wie der Autor es ausdrückt – synästhetischen Zusammenhangs zwischen all diesen Disziplinen.
BERLIN. (hpd) Narutos Selfie ging um die Welt. Denn Naruto ist fotogen. Bernsteinfarbene Augen, eine imponierende "römische" Nase und ein beneidenswert stabiles Gebiss. Naruto ist ein Schopfaffe. 2011 stahl er David Slater, einem Naturfotografen, die Kamera und löste an die 200 Selfies aus. Wem gehören die Rechte? In San Fransisco klagt PETA nun für Naruko. Die deutsche Primatenforscherin Antje Engelhardt steuert für diese Klage ihr Fachwissen bei.
STUTTGART. (hpd) Nicht wenige Bundesbürger, vor allem diejenigen, die noch nie dort waren, verbinden das südöstliche Bundesland zunächst mit dem markanten Dialekt, und in letzter Zeit auch mit Ausländerfeindlichkeit sowie alltäglichem Fremdenhass.
BERLIN. (hpd) In diesen Tagen ist in den deutschen Kinos der Science-Fiction-Film "Terminator: Genisys" angelaufen. Seine Botschaft: Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht los.
BERLIN. (hpd) Schimpansen malen gerne, stellte Tetsuro Matsuzawa fest. Bilder übermalen sie mit Strichen. Das leer gelassene Gesichtsfeld eines Artgenossen auf dem Papier ummalen sie am Fellansatz mit einem dichten Linienkranz rundum. Fehlende Augen, Mund und Nase setzen sie aber nicht ansatzweise ein, anders als Kinder ab drei Jahren.
PARIS. (hpd) Wer die Menschen kennenlernen will, muss ins Museum. Das ist die Erkenntnis von Gesellschafts-Kolumnist Carsten Pilger nach drei Museumsbesuchen innerhalb von drei Tagen in Paris. Bei der hohen Dichte überzeugender und weniger überzeugender Museen in der französischen Hauptstadt, fiel es ihm nicht immer leicht, Ausstellung und Mensch voneinander zu trennen. Und er konnte sogar etwas über sich selbst lernen.
(hpd) Die beiden Literaturwissenschaftler Bettina Gruber und Rolf Parr präsentieren in dem von ihnen herausgegebenen Sammelband “Linker Kitsch. Bekenntnisse – Ikonen – Gesamtkunstwerke” zehn Aufsätze zum Thema mit einem literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt. So sehr die einzelnen Fallstudien inhaltlich interessante Anregungen und Thesen enthalten, so fehlt es doch in dem daher eher fragmentarisch wirkenden Band an einer allgemeineren Perspektive.
BERLIN. (hpd) Vom idealisierten Tier zum Tier als leidenden Wesen wandelt sich das Bild des Tieres in der Kunst vom 20. zum 21. Jahrhundert. Auch in der Kunst wird es zunehmend zum Subjekt. Das zeigt eine Ausstellung in Dortmund, in der es um Tiere und Menschen geht.
BERLIN. (hpd) Der Prozess gegen die überlebenden Mitglieder der Terrorgruppe NSU läuft vor dem Oberlandesgericht München jetzt seit gut anderthalb Jahren und gerät in der Öffentlichkeit langsam in Vergessenheit. Dabei nimmt die Einwanderer- und Flüchtlingsfeindlichkeit oder auch der Antiislamismus in Deutschland weiter zu.
An der Kirche in der oberösterreichischen Gemeinde Hohenzell bei Ried i. Innkreis wurde einem Denkmal zu Ehren des verstorbenen Kardinals Hans Hermann Groer neuer Sinn verliehen.
BERLIN. (hpd) Der weltbekannte Pirelli-Wandkalender bekommt Konkurrenz: Statt mit schönen Frauen und nackter Haut will der “Protestonaut-Kalender 2015” allerdings mit wichtigen gesellschaftspolitischen Themen provozieren, wie Bildung, Datenschutz, Pressefreiheit und Klimaschutz.
BERLIN. (hpd) Als Kurator am Londoner Zoo erforschte Desmond Morris in den Fünfzigern die künstlerische Begabung des Schimpansen Congo. Sein Buch über das Tierische im Menschen, “Der nackte Affe”, machte ihn in den Sechzigern als populärwissenschaftlichen Autor weltberühmt. Nun hat er ein hinreißendes Buch über Eulen geschrieben.