Die App Absher ermöglicht es Männern in Saudi-Arabien zu kontrollieren, ob ihre Frauen versuchen, ohne ihr Einverständnis zu verreisen. Die App ist sowohl über den Google Play Store als auch Apple erhältlich. Google sieht hierin keinen Verstoß gegen seine Richtlinien. Apple prüft dies noch.
Neulich reiste Papst Franziskus in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Landauf, landab gefeiert als der erste Besuch eines katholischen Oberhaupts in einem islamischen Land.
Eine neue Expertenmeinung zum Schwangerschaftsabbruch aus dem Vatikan: Nach dem Vergleich von Abtreibungen mit Auftragsmorden hat der alleinstehende ältere Herr an der Spitze der katholischen Kirche, der selbst noch nie ein Kind großgezogen hat, ein neues Statement zum Thema abgegeben.
In einem offenen Brief wenden sich mehrere Iraner an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern eine umfassende Revision der Politik der deutschen Regierung gegenüber dem Islamischen Staat Iran. Der hpd dokumentiert den Text in voller Länge.
Die 18-jährige Rahaf Mohammed al-Kunun wird von den thailändischen Behörden nicht zur Ausreise gezwungen. Der Flüchtlingsstatus wurde der jungen saudischen Frau durch das Hilfswerk der Vereinten Nationen zugesprochen und die Annahme wird nun von der australischen Regierung geprüft.
Laut einem aktuellen Bericht der UN-Kommission für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien machen Frauen und Kinder im Jahr 2016 70 % der dokumentierten Fälle des Menschenhandels aus. Diese Verfolgten zum Großteil das Ziel der sexuellen Ausbeutung.
Der Bund für Geistesfreiheit Regensburg erinnerte mit einer Aktion auf der Steinernen Brücke an das 70. Jubiläum der Menschenrechtscharta, wie sie am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet wurde.
Vor 70 Jahren wurde die UN-Menschenrechtscharta verkündet. Doch wie frei und gleich sind wir heute? Es gilt, diese Errungenschaft der Menschheit zu bewahren und zu schützen.
Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, verabschiedete die UN-Generalversammlung in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Die digitale Revolution lag damals noch in weiter Ferne. Pünktlich zum 70. Jahrestag hat die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) nun Vorschläge für eine Charta digitaler Grundrechte bei den Vereinten Nationen eingereicht.
Das 70-jährige Bestehen der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen ist ein Anlass, Bilanz zu ziehen: Sind die Menschenrechte, wie sie die Deklaration fordert, umgesetzt – weltweit oder zumindest in den Staaten, die die Deklaration 1948 unterschrieben haben? Das ist längst nicht der Fall, auch in Deutschland nicht, betont Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V.
Immer wieder gab es Menschen, die sich trotz enormer Widerstände für die Rechte anderer eingesetzt haben. Viele von ihnen sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Bei der "Säkularen Woche der Menschenrechte" erinnerte die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) an zwei dieser vergessenen Helden – nämlich Fritz Bauer und Garry Davis.
Im Rahmen der "Säkularen Woche der Menschenrechte" in Berlin berichteten Geflüchtete aus verschiedenen islamischen Ländern am Freitag von ihren Erfahrungen. Unter dem Titel "Islam und Menschenrechte – verschiedene Kulturen, die gleichen Probleme?" sprachen sie mit Islamkritiker Hamed Abdel-Samad und Moderatorin Angelika Kallwass über die gefährliche Lage, in der sich Atheisten dort befinden. Auch die Rolle der Frau, kritisches Denken und die deutsche Asylpolitik wurden thematisiert. Veranstaltet wurde der Abend von der Säkularen Flüchtlingshilfe.
Bei der Stichwahl um das brasilianische Präsidentenamt Ende Oktober, konnte sich rechte Kandidat Jair Bolsonaro gegen seinen linken Gegenkandidaten durchsetzen. Neben seinem Rundumschlag gegen so ziemlich jede Minderheit im Land, unabhängige Medien und NGOs fallen noch seine diffusen Drohkulissen für die Zeit seiner Regierung und seine Unzertrennlichkeit mit den Evangelikalen auf. Waren es doch diese Evangelikalen, die ihn mit reichlich Propaganda unterstützten, um seinen Wahlsieg zu sichern.
Am gestrigen Montag stellte die Giordano-Bruno-Stiftung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin die "Säkulare Woche der Menschenrechte", ihre Kampagne "Weltbürger statt Reichsbürger", sowie die "Säkulare Flüchtlingshilfe" vor. Mina Ahadi, Rana Ahmad, Dr. Carsten Frerk, Stefan Paintner und Dr. Michael Schmidt-Salomon informierten über Grundlagen der Menschenrechte und boten mit der Säkularen Flüchtlingshilfe ein aktuelles Beispiel für deren Umsetzung.
Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat heute im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin ihre Broschüre "Die Menschenrechte: Wie sie entstanden sind – und warum wir sie verteidigen müssen" vorgestellt. Sie informiert in kompakter Weise über die historischen Hintergründe sowie die aktuellen Gefährdungen der Menschenrechte und kann ab sofort kostenfrei von den Schulen des Landes bestellt werden.