Die Lage in Korea hat sich wieder einmal zugespitzt: Am Dienstag sprengte das Regime des Nordens ein Verbindungsbüro mit dem Süden in der Grenzstadt Kaesong. Außerdem hat es angekündigt, zwei Grenzregionen wieder zu besetzen, die bisher truppenfrei waren. Im Interview mit dem hpd erläutert Nicolai Sprekels, Vorstandssprecher der Stiftung "Saram", die sich für Menschenrechte in Nordkorea einsetzt, die Hintergründe der aktuellen Situation, wie sie zu bewerten ist und was er den politischen Entscheidern empfehlen würde.
Für "Reporter ohne Grenzen" hielt Christian Mihr gestern vor der Botschaft von Saudi-Arabien in Berlin eine Rede für Raif Badawi. Vor acht Jahren wurde er in dem Königreich verhaftet, im Mai 2014 zu zehn Jahren Gefängnis und 1.000 Stockhieben verurteilt. Der hpd gibt die Rede im Wortlaut wieder.
In einem Offenen Brief wendet sich Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, an die Bundeskanzlerin und kritisiert die Einreise des sich derzeit in Deutschland aufhaltenden iranischen Richters Gholamreza Mansouri. Die Menschenrechtsaktivistin fordert dessen Verhaftung und dass er für seine Taten vor Gericht gestellt wird. Der hpd veröffentlicht ihr Schreiben im Wortlaut.
Corona-Panik, Hamsterkäufe und Europas menschenverachtende Flüchtlingspolitik bestimmen gegenwärtig die Berichterstattung. Ist die Menschheit noch zu retten oder einfach nur hoffnungslos bekloppt, fragt hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg.
Vor einem Jahr, zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, hat die Giordano-Bruno-Stiftung ihre Vorschläge für digitale Menschenrechte veröffentlicht. Das Konzept fand viel Zustimmung, aber auch konstruktive Kritik.
Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat mit der Kampagne #WirSindRechtsstaat zunächst für einige Irritationen gesorgt. Seit Anfang November 2019 hat sie dann mit ihrem "Rechtsstaat"-Botschafter, dem Islamverbandschef Aiman Mazyek, 7 Verfassungsfragen ungeklärt gelassen und das Ansehen des Rechtsstaats demoliert.
Einem ex-muslimischen Humanisten und Menschenrechtsaktivisten aus Ägypten wurde mehrfach die Ausreise verweigert. Diesmal sogar, als er zu seinem eigenen Hochzeitsfest aufbrechen wollte. Er befindet sich seit vier Wochen im Hungerstreik.
Der atheistische Blogger und Menschenrechtsaktivist Ahmed Harkan ist einer der bekanntesten Religionskritiker in Ägypten. Nun wurde er aufgrund seiner Meinungsäußerung festgenommen. Zuvor trat er wegen Repressalien in den Hungerstreik.
"Selbstbestimmung" soll zu einem der fünf zentralen Werte im neuen grünen Grundsatzprogramm werden. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, sprach hierzu am vergangenen Wochenende als Parteiexterner auf der Grundsatzakademie von Bündnis90/Die Grünen.
Am 31. Juli 2019 wurden in Iran die Menschenrechtsaktivistinnen Mojgan Keshavarz, Yasaman Aryani sowie deren Mutter Monireh Arabshahi aufgrund ihres Engagements gegen die Kopftuchpflicht zu langen Haftstrafen verurteilt.
Die Initiative "Atheist Republic" ruft zu Demonstrationen für die Freilassung des Bloggers und Fotografen Soheil Arabi auf, der im Iran im Gefängnis sitzt. Dazu kündigt "Atheist Republic" eine weltweite Protestaktion am Samstag, 17. August an.
Ein neuer Erlass, initiiert vom Kronprinzen und inoffiziellen Regenten Mohammed bin Salman, macht's möglich: Frauen im wahhabitischen Gottesstaat erhalten ein weiteres bisschen Freiheit. Gleichzeitig bleiben Frauenrechtlerinnen eingesperrt und werden möglicherweise sogar gefoltert.
Die Kieler Kapitänin Carola Rackete wurde festgenommen, nachdem sie das Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa gesteuert hat. Die Redaktion des Humanistischen Pressedienstes ruft zur Solidarität auf.
Jeder Staat, auch die "Islamischen Republik" Iran, ist an die völkerrechtlichen Verpflichtungen gebunden. Auch dann, wenn er sich in Konfliktfällen auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" als völkerrechtlich garantiertes Grundrecht beruft.
Gleichgeschlechtlicher Sex und Apostasie sollen mit dem Tod geahndet werden, Dieben droht die Amputation von Gliedmaßen. Ab nächster Woche verschärft der südostasiatische Kleinstaat Brunei seine Scharia-Gesetzgebung.