Am Morgen des 12. Oktober wurde die Humanistin und Menschenrechtsaktivistin Gulalai Ismail von der pakistanischen Bundespolizei (Federal Investigation Authority) verhaftet, als sie aus Großbritannien wieder in ihr Heimatland einreiste.
Humanisten werden in Pakistan zum Tode verurteilt oder einfach ermordet. Einer von ihnen hat Asyl in Großbritannien beantragt. Jetzt will das Land ihn loswerden. Weil er Platon und Aristoteles nicht so gut kennt.
Islamisten haben in Pakistan den Rücktritt des Justizministers wegen angeblicher Blasphemie erzwungen. Zuvor kam es zu Straßenblockaden und Ausschreitungen, bei denen mindestens sechs Menschen starben
Als atheistischer Blogger muss Hussain P. in Pakistan um sein Leben fürchten. Trotzdem lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seinen Asylantrag ab. Zu Unrecht. Dies entschied nun das Verwaltungsgericht Münster.
In der pakistanischen Provinz Punjab verurteilte laut Medienberichten der Ältestenrat eines Dorfes ein sechzehnjähriges Mädchen dazu, vergewaltigt zu werden, um ein Verbrechen ihres Bruders zu sühnen.
Weil er als atheistischer Blogger in Pakistan um sein Leben fürchten muss, floh Hussain P. 2015 nach Deutschland und beantragte Asyl. Doch das "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" lehnte seinen Antrag ab. Am Mittwoch wurde der Fall vor dem Verwaltungsgericht Münster verhandelt.
Laut aktuellen Medienberichten wurde ein Mann in Pakistan zum Tode verurteilt. Grund waren angeblich blasphemische Kommentare, die er auf Facebook getätigt haben soll.
In Pakistan haben Studenten einen Kommilitonen ermordet, weil er sich auf seinem Facebook-Kanal den Beinamen "The Humanist" gegeben hatte. Dies berichten zahlreiche Medien. Über zwanzig Männer seien mit Stöcken über ihn hergefallen, bevor er von einem Schuss getroffen wurde. Ob das 23-jährige Opfer tatsächlich eine humanistische oder atheistische Einstellung hatte, ist demnach unklar. In Pakistans Parlament wurde nach dem Vorfall die Forderung gestellt, Menschen, die andere fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigen, genauso behandelt werden sollten wie Blasphemiker selbst. Auf Gotteslästerung droht in Pakistan die Todesstrafe.
In Pakistan ist Blasphemie ein heikles Thema. Nicht zuletzt, weil darauf die Todesstrafe steht. Blogger müssen um ihr Leben fürchten, denn gerade das Internet ist für die pakistanische Regierung ein Nährboden für Blasphemie. Aus diesem Grund plant diese nun, verstärkt gegen gotteslästerliche Inhalte in sozialen Medien vorzugehen. Allen voran: Facebook.
Sie wurden in Säcke gesteckt, mit Stöcken zusammengeschlagen und zu Tode gequält: Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten sind in Saudi-Arabien zwei Transsexuelle durch Polizeigewalt zu Tode gekommen. Die Behörden des saudischen Königreiches widersprechen diesen Darstellungen.
Nachdem entsprechende Versuche im vergangenen Jahr erfolglos blieben, urteilte das Höchste Gericht in Islamabad in diesem Jahr, dass in Pakistan ab sofort Feierlichkeiten anlässlich des Valentinstages verboten sind, da diese unislamisch seien. Auch die Medienberichterstattung über den Valentinstag ist in Pakistan nun verboten.
Die Reporter ohne Grenzen machten vor wenigen Tagen darauf aufmerksam, dass in Pakistan die säkularen Blogger Salman Haider, Asim Saeed, Waqas Goraya, Ahmed Raza Naseer und Samar Abbas verschwunden sind. Über ihren Verbleib ist bisher nichts bekannt.
Der Mord an Frauen, die vermeintlich die Familienehre beschmutzt haben, ist in Pakistan eine verbreitete Praxis. Bisher war es aufgrund einer speziellen Gesetzgebung möglich, dass die Mörder straffrei ausgingen. Dieses juristische Schlupfloch wurde nun geschlossen.
ISLAMABAD. (hpd) In Pakistan war die 26-Jährige Social Media Berühmtheit Qandeel Baloch für ihre provokanten Postings bekannt. Nun wurde sie vom eigenen Bruder ermordet, da ihr Lebensstil angeblich die Familie entehrte.
BERLIN. (hpd) Der pakistanische Rat für Islamische Ideologie bewertet ein jüngst verabschiedetes Frauenschutzgesetz als "unislamisch". Ob es umgesetzt wird, ist deshalb fraglich.