Die Parole "No pasarán" verwendete zum ersten Mal Dolores Ibárruri Gómez während des Bürgerkrieges in Spanien. Seit damals ist sie zum Schlachtruf der Antifaschisten geworden. So auch am 1. Mai 2018 in Warschau.
Jacques Tilly ist Deutschlands bekanntester Karnevalswagenbauer und weltweit berühmt für seine bissige Satire. Einer seiner politischen Motivwagen tourt seit Monaten durch Polen und unterstützt dort die größte Oppositionsbewegung bei ihrem Einsatz für Demokratie.
Gegen die geplante Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen gingen am vergangenen Freitag erneut Zehntausende auf die Straße. Es ist nicht der erste Massenprotest gegen die restriktive Abtreibungspolitik der konservativen polnischen Regierung.
Umgehend nach Heiko Maas' Vereidigung zum deutschen Außenminister und seinem ersten Staatsbesuch in Frankreich reiste der SPD-Politiker am vergangenen Freitag (16.03.2018) in die polnische Hauptstadt. Damit setzte er ein klares Zeichen.
Die Abgeordneten des Parlaments der Europäischen Union haben sich in einer Abstimmung mehrheitlich für die Unterstützung eines von der EU-Kommission eingeleiteten Strafverfahrens gegen Polen ausgesprochen.
Der polnische Fernsehsender TVN zeigte, wie Neonazis auf einer Waldlichtung in Schlesien den Geburtstag Adolf Hitlers feierten. Bekleidet mit SS- und Wehrmachtuniformem begrüßten sie sich mit "Sieg-Heil"-Rufen und sangen das "Horst-Wessel-Lied". Anschließend aßen sie eine Torte, die mit einem Hakenkreuz aus Schokowaffeln verziert war.
Über die Ereignisse in Polen am 11. November, dem Nationalfeiertag, haben die Medien weltweit berichtet. Man zeigte die in Warschau beim sog. "Unabhängigkeitsmarsch" marschierenden Neofaschisten, ihre rassistische, xeno- und homophobe Banner und hassvolle Parolen. Es gab aber am 11. November in Warschau auch Gegenveranstaltungen.
Mehrere zehntausend Rechtsextreme und Nationalisten nahmen den polnischen Nationalfeiertag der Unabhängigkeit am Samstag zum Anlass, um gegen die europäische Flüchtlingspolitik, den Islam und Zuwanderung zu demonstrieren.
Am 21. und 22.Oktober tagte in Warschau der "Säkulare Kongress". Zum ersten Mal haben sich alle außerparlamentarischen linken Parteien auf eine grundsätzliche Idee geeinigt und die Forderung nach einem säkularen Staat bekräftigt und ein entsprechendes Manifest unterzeichnet.
Offenbar aus Protest hat sich ein Mann am Kulturpalast in Warschau am Freitag in Brand gesteckt. Adressat des Protests, den der Mann schwer verletzt überlebte, waren die rechtskonservative Regierung in Polen und der PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski.
Am vergangenen Dienstag wurde der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan vom polnischen Staatsoberhaupt Andrzej Duda in Warschau empfangen. Offizieller Anlass des Staatsbesuches waren die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Polen. Daneben wurde allerdings auch ein möglicher Beitritt der Türkei zur Europäischen Union thematisiert.
Am Wochenende haben sich zehntausende polnische Katholiken an den Landesgrenzen versammelt, um für die "Rettung Polens und der Welt" zu beten. Die katholische Kirche in Polen wies den Vorwurf von sich, dass es sich dabei um eine rassistische und insbesondere gegen Muslime gerichtete Aktion gehandelt habe.
In Polen wird Schritt für Schritt die Demokratie abgebaut. Die Regierung verabschieden sich zudem immer weiter vom europäischen Gedanken. Der hpd-Polenkorrespondent Andrzej Wendrychowicz bittet um Hilfe für die außerparlamentarisch Opposition, die immer stärkeren Repressalien ausgesetzt ist.
"Entschuldigung", schreibt Tamara Olszewska, Mitglied des Komitees zur Verteidigung der Demokratie (KOD), in einem offenen Brief an die deutschen Nachbarn. Ihr Brief erhielt viele hundert Likes in den KOD-Facebook-Gruppen in ganz Polen und wird massenhaft geteilt, auch in Deutschland.
Am 10. Juli fand in Warschau die 87. monatliche Trauerkundgebung für die Opfer der Flugzeugkatastrophe bei Smoleńsk statt. Da bei der 86. Kundgebung die Gegner dieses politischen Theaters den Weg der Prozession des Anhängers Kaczyńskis mit einem Sitzstreik blockierten, diesmal wurde die ganze Strecke von der Kathedrale in Altstadt bis zum Präsidentenpalast abgesperrt.