Weltweit streben die Anhänger der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters danach, mit anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gleichberechtigt behandelt zu werden. Ausgerechnet in China wurde dieser Wunsch nun Realität – wenn auch nur für kurze Zeit und auf eher unangenehme Weise.
Die erste Konferenz über den in Afrika verbreiteten Glauben an Hexerei fand Ende November an der Universität von Nsukka in Nigeria statt. Christliche Vereinigungen hatten versucht, die Konferenz zu verhindern.
In den USA haben Schwangere seit 1973 das Recht auf legale Abtreibung. In zahlreichen Bundesstaaten versuchen konservative Kräfte dieses Recht auszuhebeln. Mit erschreckenden und teilweise grotesken Folgen.
In Nepal fand gerade das größte Tieropferfest der Welt statt. Obwohl es 2015 verboten wurde, trafen sich in diesem Jahr wieder gläubige Hindus, um für die Göttin Gadhimai massenweise Tiere zu töten.
Wenn es um Misswirtschaft, Korruption und Verschwendung geht, scheint der Vatikan ganz vorn dabei zu sein. Obwohl Papst Franziskus zu Beginn seiner Amtszeit erklärte, die Situation verbessern zu wollen, wurde nun die Verschwendung von Spenden aus dem Peterspfennig aufgedeckt.
Das konservativste Land der Welt will sich dem Tourismus öffnen, um sich damit einen neuen Wirtschaftszweig zu schaffen. Gleichzeitig versucht es aber, seine strengen gesellschaftspolitischen Regeln aufrechtzuerhalten.
Bislang kann in Spanien nur die katholische Kirche bei der Steuererklärung begünstigt werden. Mit einem Antrag beim Justizministerium würde die Islamische Kommission dies gern ändern, um den zwei Millionen muslimischen Menschen im Land zu ermöglichen, einen Teil ihrer Steuerabgaben an die Kommission weiterzuleiten.
Einem ex-muslimischen Humanisten und Menschenrechtsaktivisten aus Ägypten wurde mehrfach die Ausreise verweigert. Diesmal sogar, als er zu seinem eigenen Hochzeitsfest aufbrechen wollte. Er befindet sich seit vier Wochen im Hungerstreik.
Nachdem CNN herausgefunden hatte, dass der Landesdirektor der Caritas in der Zentralafrikanischen Republik ein verurteilter Pädophiler aus Belgien war, wurde er von seinem Posten abgezogen. Nun wird wieder gegen ihn ermittelt, da er sich unterdessen erneut an Kindern vergangen haben soll. Die Vereinten Nationen (UN) haben daraufhin die Zusammenarbeit für vorerst beendet erklärt.
Ein Gesetz aus der Franco-Diktatur äußerst großzügig nutzend, lässt die katholische Kirche in Spanien immer wieder Gebäude und Grundstücke auf ihren Namen eintragen. Steuern zahlt sie dafür nicht.
Vom Papst wurde der Bischof von Brooklyn, Nicholas Anthony DiMarzio, mit der Untersuchung von Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch katholische Geistliche in Buffalo betraut. Noch bevor DiMarzio jedoch seinen Bericht dazu veröffentlichen konnte, wurde er selbst des Missbrauchs eines damals minderjährigen Jungen in den 1970er Jahren beschuldigt.
Obwohl sich noch die Mehrheit der Menschen in Argentinien zum Katholizismus bekennt, verliert die katholische Kirche doch massiv Gläubige. Eine staatlich beauftragte Befragung kommt zum Ergebnis, dass sich über 13 Prozent der Menschen von der katholischen Kirche abgewandt haben. Zugenommen hat die Anzahl der Konfessionsfreien und der Evangelikalen.
"Gotteslästerung" kann einen Menschen auch im Jahr 2019 noch das Leben kosten. Nicht weniger als zwölf Länder halten bis heute an der Todesstrafe für Blasphemie fest, erbitterten Protesten säkularer Organisationen weltweit zum Trotz.
Der texanische Bischof Strickland hatte vor wenigen Tagen den Beitrag einer rechten Autorin beim Mikroblogging-Dienst Twitter geteilt. In diesem Beitrag machte sie sich hämisch über modernen Schulaufklärungsunterricht lustig und in seinem eigenen Zusatz bezeichnete Strickland den Unterricht als Wahnsinn und gar als Kindesmissbrauch, den es zu stoppen gälte.
Am 13. Oktober haben die Polen ihre Vertreter in den beiden Kammern des polnischen Parlaments, Sejm und Senat, gewählt. Die Wahlbeteiligung, mit 18,7 Millionen Wählern (das entspricht 64,7 Prozent), war die höchste nach der politischen Wende vor 30 Jahren. Der Einsatz für die Demokratie war allerdings auch sehr hoch.