Pommes, Sahnetorte, Chips und Schokoriegel machen dick und sind ungesund. Aber dennoch können wir die Finger davon nicht lassen. Wissenschaftler haben nun eine Erklärung dafür geliefert: Nahrungsmittel, die sowohl reich an Fetten als auch Kohlenhydraten sind, haben einen besonders starken Einfluss auf das Belohnungssystem in unserem Gehirn.
Nicht nur Soziologen und Politologen untersuchen Aggression und Deeskalation. Denn die Blaupausen dafür finden sich bereits im Verhalten der Makaken angelegt. Die Anthropologen Jean Arseneau-Rober, Carel van Schaik und Redouan Bshary der Universität Zürich und Neuenburg erforschen, wie Männchen der Grünen Meerkatzen in Südafrika mit Gewalt junge männliche Gruppenmitglieder an kriegerischen Auseinandersetzungen mit benachbarten Gruppen hindern.
Wie aktuelle Forschungen zeigen, haben Honigbienen ein numerisches Verständnis für die Zahl Null. Bienen sind in der Lage, Kategorien wie "gleich" vs. "unterschiedlich" oder "symmetrisch" vs. "nicht symmetrisch" zu lernen.
Manipulationen der Erbinformation mittels sogenannter Gen-Schere haben sich überraschenderweise als ebenso einfach, preisgünstig wie zielgenau erwiesen. Hoffnungen etwa für die Welternährung stehen Ängsten gegenüber, vor allem was die Anwendung am Menschen betrifft.
Die Beulenpest gilt zu Recht als Inbegriff einer verheerenden Seuche. Als "Schwarzer Tod" entvölkerte sie im Mittelalter ganze Landstriche Europas. Doch schon in der Spätantike grassierte die "Justinianische Pest", und bei einer aktuellen Epidemie in Madagaskar infizierten sich bis Herbst 2017 über tausend Menschen mit dem Erreger, Yersinia pestis. In weiten Teilen der Welt stellt die Beulenpest noch immer eine ernste Bedrohung für die Bevölkerung dar.
Der Wiener Zoologe, Evolutionsbiologe und Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits ist tot. Er starb am gestrigen Mittwoch nach langer schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.
Nachdem der Eröffnungstag der GWUP-Konferenz SkepKon mit dem unterhaltsamen Skeptical neugierige Besucher und alte Hasen gleichermaßen aufs Thema eingestimmt hatte, ging es am ersten Tag der Hauptkonferenz, dem 11. Mai, mit dem Thema Verschwörungstheorien weiter.
Die jüngste Zählung der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Gebiet um die Virunga-Vulkane ergab eine Zahl von mindestens 604 Individuen. Zusammen mit den 400 Tieren der einzigen anderen Population, die im "Bwindi Impenetrable National Park" in Uganda beheimatet ist, steigt damit die Gesamtzahl weltweit freilebender Berggorillas auf mehr als 1.000 Tiere.
Die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) und ihr homöopathiekritischer Zweig, das "Informationsnetzwerk Homöopathie" (INH), haben bei der Skepkon in Köln die Auslobung eines Preises in Höhe von 50.000 Euro für homöopathische Forscher bekannt gegeben. Derjenige, der als erster in zwei Durchgängen drei von ihm selbst vorher gewählte homöopathische Hochpotenz-Mittel (C30) unterscheiden und identifizieren kann und dies mit einer reproduzierbaren Verfahrensbeschreibung belegt, erhält diesen Preis.
Was in Europa die Füchse und Turmfalken sind, die die Städte besiedeln, sind in Amerika die Coyoten, die durch New Yorks Central Park traben, – und zunehmend die Kaninchenkäuze in Buenos Aires. An diesen Eulenvögeln studieren Bart Kempenaers vom Institut für Verhaltensökologie Seewiesen und Jóse L. Tella mit Martina Carrete von der sevillanischen Estación Biológica de Doñana und Kollegen nun in Argentinien Genommuster und Verhaltensanpassungen.
In der zweiten Hälfte des Kortizes-Symposiums "Was hält uns jung?", das Mitte April in Nürnberg stattfand, ging es verstärkt um eine Kritik am Ziel der ewigen Jugendlichkeit. In den Vorträgen der Forscherinnen und Forscher rückten die positiven Seiten des Alters ins Zentrum.
Kann man im Doppelblindtest Kölsch von Altbier unterscheiden? Oder verschiedene homöopathische Mittel identifizieren? Wie ticken Impfgegner und Reichsbürger? Und was ist eigentlich dran an den Gerüchten von Satans-Sekten, die angeblich im großen Stil Verbrechen wie sexuellen Missbrauch begehen?
Als der Mensch im Laufe seiner Evolution offenere und heißere Regionen besiedelte, musste er sich an die neuen Umweltbedingungen anpassen und möglicherweise Schutz vor Überhitzung und eine effizientere Nahrungsverwertung entwickeln. Ein internationales Team hat in zwei Studien die physiologischen Parameter von Savannen- und Regenwald-Schimpansen untersucht und ihren Wasser- und Energiehaushalt sowie ihre Stressbelastung verglichen. Demnach ist der Stress, die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten, für Savannen-Schimpansen eine enorme Belastung.
Ethnische Konflikte eskalieren oft überraschend schnell. Welchen Einfluss das Umfeld darauf hat, dass sich Menschen plötzlich feindselig verhalten, haben Forscher kürzlich mithilfe von Experimenten untersucht. Dabei stellten sie fest, dass Anfeindungen gegenüber anderen ethnischen Gruppen deutlich mehr Nachahmer finden als Anfeindungen gegen Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe.
Aristoteles hätte gestaunt darüber, wohin der von ihm erfundene Syllogismus führen kann. Wer sprechen kann, ist ein Subjekt, wie die Philosophen sagen, juristisch gesprochen, eine Person. Subjekte oder Personen haben Rechte. Tiere sprechen. Also haben Tiere Rechte.